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Baukulturgemeinde Luckenwalde

Luckenwalde ist beispielgebend für Baukultur

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Baukultur in ländlichen Räumen: Von den Besten lernen" haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung die österreichische Baukulturinitiative LandLuft damit beauftragt, das baukulturelle Potenzial in Deutschlands ländlichen Räumen zu erforschen. Neben der Kleinstadt Biberbach an der Riss (Baden-Württemberg), sowie den Gemeinden Volkenroda (Thüringen) und Weyern (Bayern) wurde auch Luckenwalde als vorbildlich ausgewählt. Bei einem Symposium am 23. und 24. Mai 2014 in Volkenroda wurden die ausgewählten Baukulturgemeinden vorgestellt.
In der Begründung wird Luckenwalde als ein "Hotspot der märkischen Baukultur" bezeichnet. "Die Dichte und Bandbreite an baukulturellen Leistungen Luckenwaldes in den vergangenen beiden Jahrzehnten ist beeindruckend. Das Erreichte zeugt von Professionalität, großem Engagement und einem weiten Horizont im Planungsverständnis - sowohl zeitlich als auch inhaltlich." Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die Gestaltung der Bibliothek im Bahnhof, die Sanierung der Kita Burg und die Anlage des Nutheparks.

Baukultur in ländlichen Räumen - Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung würdigt die städtebauliche Entwicklung in der Stadt Luckenwalde

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung das Forschungsvorhaben "Baukultur in ländlichen Räumen" abgeschlossen und den Forschungsbericht veröffentlicht. Insgesamt werden neun positive Beispiele aus ganz Deutschland untersucht und präsentiert. Luckenwalde ist dabei - die Stadtentwicklung in Luckenwalde hat die Fachwelt offensichtlich beeindruckt. Der Abschlussbericht des Forschungsvorhabens mit einem umfangreichen Beitrag über Luckenwalde kann über die Seite Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung bestellt werden und steht dort auch zum Download bereit.

Rückblick

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Baukultur in ländlichen Räumen: Von den Besten lernen" haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung die österreichische Baukulturinitiative LandLuft damit beauftragt, das baukulturelle Potenzial in Deutschlands ländlichen Räumen zu erforschen.
Insgesamt wurden vier Gemeinden und fünf Initiativen ausgewählt, die besondere Verdienste um die Baukultur im ländlichen Raum erworben haben.
Neben der Kleinstadt Biberach an der Riss (Baden-Württemberg), der Gemeinde Weyarn (Bayern), dem Dorf Volkenroda (Thüringen) wurde auch Luckenwalde als vorbildlich ausgewählt. Bei einem Symposium am 23. und 24. Mai in Volkenroda präsentierten sich die ausgewählten Baukulturgemeinden und -initiativen.
In der Begründung wird Luckenwalde als ein "Hotspot der märkischen Baukultur" bezeichnet. "Die Dichte und Bandbreite an baukulturellen Leistungen Luckenwaldes in den vergangenen beiden Jahrzehnten ist beeindruckend. Das Erreichte zeugt von Professionalität, großem Engagement und einem weiten Horizont im Planungsverständnis - sowohl zeitlich als auch inhaltlich."
Im Rahmen des Symposiums wurde durch die Stadt aber auch dargelegt, dass die Baukultur in Luckenwalde eine lange Tradition hat. Mit der kommunalen Bauberatung der 20er Jahre zeigte die Stadt bereits einen starken Gestaltungswillen. Architekten wie Mendelssohn, Neutra und Hertlein trugen dazu bei, dass Luckenwalde für seine Bauten der Moderne bekannt geworden ist.
Nach der Wende hat die Stadt mutig in den Stadtgrundriss eingegriffen und damit neue städtebauliche Qualitäten (Volltuch, Nuthepark) geschaffen. Die Durchführung von Wettbewerben hat sich bewährt (Biotechnologiepark, Kreishaus, Bahnhofsumfeld, Bibliothek im Bahnhof, Feuerwehr). Hervorgehoben wurde auch der Beitrag privater Akteure (Eigentümer) und engagierter Bürger (Fördervereine Jacobikirche und Bibliothek). Die Baukultur wurde als Instrument zur Schaffung einer städtischen Identität (Merkzeichen, regelmäßige Ausstellungen) begriffen.
Seitens der Begleitforschung wurde vor allem die erfolgreiche Akquirierung von Fördermitteln und deren sinnvoller Einsatz gewürdigt.

Das Forschungsprojekt wird auf der Internetseite Baukulturgemeinde bzw. Zeitschrift Bauwelt (Auswahl: Das Heft 198 Nr. 24.13  vom 28. Juni 2013, 104. Jahrgang Seite 46-49") dokumentiert.

Weitere Informationen zum Thema Baukultur im ländlichen Raum finden Sie auf der Internetseite LandLuft - Verein für Baukultur und Kommunikation in ländlichen Räumen.

Seite drucken | Autor: Ekkehard Buß | zuletzt geändert am: 08.03.2016