Ab 1. September 2011 können alle Nahverkehrszüge der DB bundesweit
ohne zusätzlichen Fahrschein mit dem grün-roten
Schwerbehindertenausweis und dem Beiblatt mit gültiger Wertmarke genutzt
werden, ist einer Pressemitteilung der DB vom 21. Juni 2011 zu entnehmen.
Zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die DB
vereinbart, das im Sozialgesetzbuch verankerte Streckenverzeichnis für
schwerbehinderte Menschen zum 1. September 2011 aufzuheben. Das
Streckenverzeichnis definiert den Radius von 50 Kilometer rund um den Wohnort
eines schwerbehinderten Menschen, in dem er bisher kostenlos die
Nahverkehrszüge der DB außerhalb von Verkehrsverbünden nutzen
konnte. Damit können schwerbehinderte Reisende bundesweit durchgängig
mit allen Nahverkehrszügen der DB - Regionalbahn (RB), Regionalexpress
(RE), Interregio-Express (IRE) und S-Bahn - in der 2. Klasse kostenlos
fahren.
Die Regelungen für Begleitpersonen, für die Mitnahme eines Hundes
und für kostenfreie Platzreservierungen bleiben unverändert. Das
unentgeltliche Reisen innerhalb von Verkehrsverbünden bleibt bestehen.
Mehrfach wurde beklagt, dass die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die ihren
Sitz im Verwaltungsgebäude in der Theaterstraße 16 d haben, nicht
barrierefrei erreicht werden können. In Abstimmung mit dem Senioren-
und Behindertenbeirat wurde nun folgende Lösung gefunden (seit Juni
2008):
Alle Anliegen können an der Information im Rathaus vorgebracht werden.
Wenn das persönliche Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter
gewünscht wird, kann vorher telefonisch ein Termin vereinbart werden.
Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung trifft sich dann
mit dem Bürger im Raum 10 im Rathaus und kann dort einen Antrag
entgegennehmen oder eine Beratung durchführen.
Ein entsprechendes Hinweisschild wird am Gebäude in der Theaterstraße
angebracht, dass auf die Möglichkeit des barrierefreien Zuganges im
Rathaus hinweist.
Vorbemerkungen
Grundsätzlich sind nur Inhaber eines Parkausweises für Behinderte
berechtigt, einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz zu nutzen. Bürger,
die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises sind, können nach den
gesetzlich vorgegebenen Anforderungen, diesen beim Amt für
Straßenverkehr im Landkreis Teltow-Fläming beantragen.
Hinweisen möchten wir darauf, dass Fahrzeugführer, die nicht im
Besitz eines Parkausweises für Behinderte sind und einen
Behindertenparkplatz nutzen, eine Ordnungswidrigkeit begehen, die mit einem
sogenannten Knöllchen geahndet wird.
Standorte
| Standort | Beschreibung | Anzahl | |
| Saarstraße 1 | in der Parkbucht vor der Apotheke und auf dem Parkplatz |
2 |
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| Grünstraße 14/Stadttheater | im Haupteingangsbereich | 2 |
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| Theaterstraße/Parkplatz Kleiner Haag | gegenüber der Hausnummer 16a | 1 |
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| Breite Straße 43 | in der sogenannten Lämmergasse | 1 |
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| Baruther Straße 23 | vor der Volksbank in der Parkbucht | 1 |
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| Gartenstraße 1 | vor dem Sanitätshaus | 1 |
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| Gartenstraße/Parkstraße Parkplatz | 1 |
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| Parkstraße 73 | vor dem Geschäft Schandert | 1 |
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| Markt 12a | im Bereich der öffentlichen Toiletten | 1 |
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| Am Nuthepark | hinter dem HeimatMuseum | 2 |
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| Grabenstraße 23 | vor dem Sitz der ehem. Kreisverwaltung | 2 |
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| Puschkinstraße 36 a | vor der AOK | 1 |
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| Puschkinstraße 52 | vor DRK-Betreutes Wohnen | 1 |
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| Goethestraße 16 | Personengebunden | 1 |
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| Bahnhofsplatz | vor dem ehem. Postbahnhof | 2 |
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| Berliner Platz | 2 |
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| Rudolf-Breitscheid-Straße 42 | 1 |
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| Jänickendorfer Straße 74 a | 1 |
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| Arndtstraße 49 | 1 |
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| Straße des Friedens/Waldfriedhof | vor dem Haupteingang des Friedhofs | 1 |
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| Weinberge für Fläming-Therme | 3 |
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| Heidestraße 33 | 1 |
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| Dorfstraße 71 | im Ortsteil Kolzenburg | 1 |
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| Zahnaer Straße/Heinrich-Zille-Straße | 1 |
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Projekt "Analyse der Barrierefreiheit" geht weiter - 12.01.2009
Nach einem Resümee der bisherigen Arbeitsergebnisse der Jahre 2007/2008
durch die Vertreter der Stadtverwaltung Frau Bölter, Frau Konrad, Frau
Benzin sowie Herrn Radke und Frau Kierschk erfolgte am 12.01.2009 eine Beratung
über die weiteren Arbeitsschritte.
Die Arbeitsgruppe "Analyse Barrierefreiheit" trifft sich weiterhin monatlich,
um die analysierten Einrichtungen mit einem Anschreiben über den erfassten
Arbeitsstand zu informieren, damit diese Einwände und
Änderungsmitteilungen geben können.
Ein neuer Arbeitsschwerpunkt wird das Erfassen der Behindertenparkplätze,
Haltestellen und Straßen sein, die in der Broschüre "Wegweiser
für Menschen mit Behinderung" noch nicht enthalten sind.
Die Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirates Frau Kierschk wird
entsprechend der Aufforderung in der Broschüre die eingegangenen Hinweise
und Anregungen zur Gestaltung nachdrücklich bei einer Neuauflage
berücksichtigen.
Am 15. Juli 2008 wurde das Projekt von den Mitstreitern in der
Stadtverordnetenversammlung vorgestellt. Nun kann der Senioren- und
Behindertenbeirat die Frage einer Fortführung des Projektes
"Barrierefreiheit" beantworten.
Die AB-Maßnahme wird ab Oktober 2008 für zwei Jahre
weitergeführt. Die Behindertenbeauftragte der Stadt, Frau Kierschk,
hatte sich für eine Verlängerung eingesetzt. Sie ist stolz, dass
die bisherige Arbeit nicht in der Schublade landet und die Belange von Menschen
mit Mobilitätsbeeinträchtigungen berücksichtigt werden. So
wird ihnen weiterhin eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in unserer
Stadt ermöglicht.
Der Behindertenbeirat
[v. l.: Barbara Bölter (Ordnungsamtsleiterin), Kurt Radke (ABM), Evelin Kierschk (Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirates), Silvia Benzin (Mitarbeiterin Stabsstelle Wirtschaftsförderung) und Sophie Geuter (Praktikantin) sowie nicht auf dem Foto, Erika Konrad (Abt.-Ltrn. Wohnen/Soziales) und Kathrin Hagen (MAE)] |
Am 09. Juli 2008 trafen sich letztmalig die Mitstreiter des Projektes "Analyse
der Barrierefreiheit" zur Zusammenfassung und Auswertung der gesammelten
Ergebnisse, ehe sie diese den Stadtverordneten in ihrer Versammlung am 15.
Juli 2008 präsentierten.
Das Thema "Barrierefreiheit" ist in Luckenwalde schon seit längerem
präsent. Sowohl die Verwaltung, der Senioren- und Behindertenbeirat
als auch andere Aufgabenträger setzen sich für die Belange von
Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen ein, um ihnen eine
gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Stadt zu
ermöglichen.
Bei der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im letzten
Jahr wurde festgestellt, dass es weder eine durchgängige Barrierefreiheit
in der Stadt gibt, noch einen Überblick über die reale Situation
in den verschiedenen Lebensbereichen existiert.
Die Frage war, wer diese umfangreiche und zeitaufwendige Arbeit einer Analyse
leisten kann.
Im Zusammenwirken mit der ARGE und der LUBA konnte im August 2007 eine kleine
Projektgruppe gebildet werden, die sich aus den oben genannten Personen
zusammensetzte und sich in der Folgezeit mit der Analyse der Barrierefreiheit
beschäftigte. Auch die Arbeitsgruppe Behinderte des Senioren- und
Behindertenbeirates wurde bei der Projektarbeit miteinbezogen.
Die gesamte Projektgruppe traf sich in regelmäßigen Abständen,
um bestimmte Schwerpunkte zu besprechen. Die Analyse selbst wurde
ausschließlich von Frau Hagen und Frau Geuter unter Leitung von Herrn
Radke durchgeführt.
Im Rahmen der Analyse wurden 375 Einrichtungen bzw. Anlagen aus den Bereichen
Öffentliche Verwaltung, Gesundheitswesen, Soziales; Bildung, Kultur,
Freizeit; Gastronomie, Handel, Dienstleistung und Verkehr auf Barrierefreiheit
untersucht.
Die Ergebnisse werden zum einen in der Verwaltung ausgewertet und es ist
vorgesehen, sie den untersuchten Einrichtungen zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus ist ein Wegweiser für Menschen mit Gehbehinderung
und Rollstuhlfahrer in Arbeit. Er soll in ihrer Mobilität
eingeschränkten Einwohnern oder auch Gästen helfen, sich in der
Stadt besser zurecht zu finden und sich auf eventuelle Schwierigkeiten beim
Aufsuchen von verschiedensten Einrichtungen einzustellen.
Für den Druck eines solchen Wegweisers hat sich besonders die Vorsitzende
des Senioren- und Behindertenbeirates Frau Kierschk engagiert. Sie hat die
Frage der Finanzierung in die Hand genommen und in kurzer Zeit einige Sponsoren
und eine Firma für den Druck gewonnen.
Die Realisierung ist für Herbst 2008 geplant.
Die Frage wann und wie das Projekt Barrierefreiheit insgesamt weitergeführt
wird, steht noch aus. Die AB-Maßnahme und die Maßnahme der MAE-Kraft
sowie das einjährige Schülerpraktikum sind mit der letzten
Zusammenkunft der Projektgruppe "Analyse der Barrierefreiheit" ausgelaufen
bzw. beendet.
Stadt Luckenwalde aktualisiert: 27.01.2012 |