Veranstaltungsrückschau


Sommerfest des Senioren- und Behindertenbeirates

Jahngrundschüler mit ihrem Auftritt vor den Gästen

Musik, Kuchen und selbstgemachte Bowle - das gab es am 25. Juni 2011 beim Sommerfest des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt Luckenwalde im Haus Sonnenschein. Für gute Stimmung bei den fast 100 Anwesenden sorgten außerdem Kinder der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule mit Gesang und Tanz. Bei der Tombola erfreuten viele schöne Preise die Gewinner. Der Entertainer "Tasten-Fuchs" lockte die Besucher auf die Tanzfläche, die sich danach mit Steaks und Bratwürsten stärken konnten.


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Eröffnung der Brandenburgischen Seniorenwoche - Ehrenamtliche Seniorenarbeit gewürdigt

Ehrenamtler vor Veranstaltungsbeginn auf dem Theatervorplatz

Am 20. Mai 2011 wurde im Stadttheater Luckenwalde die 18. Brandenburgische Seniorenwoche unter dem Motto "Sozial gesichert, aktiv leben - für alle Generationen" feierlich eröffnet. Gleichzeitig wurden zehn Personen zum 16. Tag der ehrenamtlichen Seniorenarbeit im Land Brandenburg geehrt.
Prof. Dr. Sieglinde Heppener, Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg e. V., begrüßte die vielen Mitglieder von Seniorenbeiräten, -organisationen, -vereinen und -verbänden und alle anderen Anwesenden. Sie dankte den Gastgebern, der Stadt Luckenwalde und dem Landkreis Teltow-Fläming, sowie allen anderen, die die Veranstaltung möglich gemacht und sich um die Organisation gekümmert hatten. Die rund 160 Seniorenbeiräte in Brandenburg würden die Gesellschaft enorm bereichern. Sie erinnerte daran, wie sehr Ehrenamt den Zusammenhalt - auch zwischen den Generationen - stärke. Die Seniorenwoche würde die sozialen, politischen und kulturellen Kompetenzen der Senioren herausstellen.
Landrat Peer Giesecke begrüßte die "Crème de la crème unserer Senioren" und machte sich Gedanken darüber, ob er sich selbst schon als Senior betrachten sollte. Er dankte für die ehrenamtliche Arbeit, ohne die nichts Zwischenmenschliches funktionieren könnte und die andererseits nicht ohne Senioren funktioniere.
Auch Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide würdigte die Bedeutung der älteren Generation: "Die Frage, wie wir älteren Menschen die Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen können, stellt sich für mich nicht, weil sie schon längst an der Gesellschaft teilhaben und eine ihrer tragenden Säulen sind." 40 Prozent der Stadtverordneten und 32 Prozent der Einwohner Luckenwaldes sind über 60 Jahre alt. Viele von ihnen engagieren sich in Vereinen, Initiativen und Vorständen. Die Stadtgesellschaft baue auf Menschen über 60. Wichtig sei es aber, dass ältere Menschen durch äußere Umstände nicht in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden. "Hier kann kommunales Handeln Unterstützung leisten." Rollatorgerechte Straßen, Bänke zum Ausruhen und Stühle mit hohen Armlehnen, die das Aufstehen erleichtern, verbessern z. B. die Mobilität von Seniorinnen und Senioren. Theater, Bibliothek, Museum, Therme und Rathaus sind zwar mit Aufzügen und behindertengerechten Toiletten ausgestattet und Barrierefreiheit sei auch beim Straßenbau ein wichtiges Thema. Dennoch - so gab die Bürgermeisterin zu - habe die Stadt noch Nachholbedarf. "Es muss uns in Fleisch und Blut übergehen, beim Planen und Bauen die Belange älterer Menschen automatisch mitzubedenken. Es geht darum, dafür zu sorgen, dass Barrieren beseitigt werden, die daran hindern, das noch gefühlte Jungsein zu leben. Wir Verwaltungsleute brauchen da Unterstützung." Luckenwalde könne sich glücklich schätzen, einen Senioren- und Behindertenbeirat zu haben, der insbesondere mit seiner Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit der Verwaltung zur Seite stehe. Außerdem helfe Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Sieglinde Heppener, die die Entwicklung der Stadt aufmerksam begleite und sich z. B. für seniorenfreundliche Bänke einsetze. Frau Herzog-von der Heide berichtete, dass im Theaterfoyer ein Musterstuhl stehe, der nach dem Probesitzen im Nuthepark eingesetzt werden könnte. Die seniorengerechte Bank für den Weichpfuhl-Park mit der Modellbezeichnung "Katja", die die Stadt zusammen mit einer Firma entwickelte und die ebenfalls zum Probesitzen bereit stand, werde man wohl in "Sieglinde" umbenennen.

Ehrenehrung Ehrentamtlicher auf der Bühne

Ministerpräsident Matthias Platzeck dankte für die Zusammenarbeit mit den Senioren, die Anfang Mai zur Verabschiedung eines seniorenpolitischen Maßnahmenpaketes der Landesregierung geführt hatte. Dieses sei eine gute Grundlage der Seniorenarbeit und müsse nun mit Leben gefüllt werden. Anschließend blickte Platzeck zurück auf 20 Jahre Brandenburg - Jahre der Einbrüche, Umbrüche und Veränderungen. Diese schwierigen Zeiten hätten die Seniorinnen und Senioren aktiv bewältigt und damit zum Aufbau des Landes beigetragen. "Dafür danke ich und auch die Jüngeren, die darauf aufbauen können." In Brandenburg hätte sich in diesen Jahren vieles verbessert und "hier in Luckenwalde kann man diese Entwicklung gut ablesen." Er erinnerte an den Rückgang der Arbeitslosenzahlen sowie den Fachkräftemangel und rief dazu auf, den Tag des offenen Unternehmens zu nutzen, um herauszufinden, was die brandenburger Unternehmen alles leisten. Matthias Platzeck gab einen Überblick über die aktuelle Lage des Landes und bat um die Unterstützung der älteren Bevölkerung bei den Themenbereichen Energiepolitik, Haushalt, Staatssicherheit und der Herausforderung der demographischen Entwicklung. Man müsse aufhören, zu sagen, das Älterwerden der Gesellschaft sei ein Problem und damit anfangen, sich darauf einzustellen. Brandenburg sei damit relativ weit. "Wir sollten uns fröhlicher dieser Aufgabe widmen." Gedanken machen müsse man sich um die Entlohnung von Pflegepersonal und neue Wohnformen für ältere Menschen. Abschließend betonte der Ministerpräsident die Bedeutung des Ehrenamtes für die Landesregierung. "Ehrenamt ist der Kitt. Er soll die staatliche Leistung nicht ersetzen, aber begleiten und ausfüllen. So ergibt sich ein Blumenstrauß von weiteren Möglichkeiten und für beide Seiten eine der schönsten Ergänzungen." Deshalb sei es so wichtig, das Ehrenamt zu würdigen.
Im Anschluss übergaben der Brandenburgische Ministerpräsident und Prof. Dr. Sieglinde Heppener Ehrenurkunden des Seniorenrates des Landes Brandenburg an Senioren, die sich besonders durch ihr ehrenamtliches Engagement hervorgetan hatten.
Das musikalische Rahmenprogramm der Feier gestalteten die Jazzgruppe Sax Puppets aus Berlin und die Kreismusikschule Teltow-Fläming.
Bei der Festveranstaltung des Landkreises Teltow-Fläming am 24. Mai im Luckenwalder Vierseithof wurde u. a. Frau Marianne Prehm aus Luckenwalde für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Foto:   Matthias Platzeck (mitte) mit den für ihr Ehrenamt Ausgezeichneten.


Neues Bettenhaus des DRK-Krankenhaus Luckenwalde - AG Barrierefreiheit besucht und fragt nach

AG Barrierefreiheit im Krankenhaus Im DRK Krankenhaus Luckenwalde wurde am 1. Oktober 2010 das neue Bettenhaus feierlich übergeben. Seit 1998 wurde das Krankenhaus ständig erweitert. Damals begann die Erweiterung des Krankenhauses durch einen viergeschossigen Neubau in der Schützenstraße. Eine Kinder- und eine Säuglingsstation sowie ein Labor und die Physiotherapie wurden geschaffen. 1996 ging es weiter. Neubau von Untersuchungs-, Behandlungstrakt und Bettenhaus (Urologie, Unfallchirurgie). Küchenneubau mit Personalcafeteria, Labor, Endoskopie und EKG, Portal-Verbinder zum Neubau, Magnetresonanztomographen (MRT) in der Röntgenabteilung. Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe und der chirurgischen A-Station zogen in den sanierten Abschnitt. Neue Räume bekamen der Ärztlicher Direktor, die Patientenaufnahme, Telefonie, Besprechungs- und Büroräume und die Cafeteria. Im April 2009 begann der 4.Bauabschnitt, Neubau Bettenhaus (Haus 7).

Die Mitglieder der AG Barrierefreiheit besuchten im neuen Bettenhaus die Abteilung Kardiologie am Mittwoch, den 10. November 2010. Pflegedienstleiterin, Dipl.-Pflege Gesundheitswissenschaftlerin Schwester Janette Sickert und Architekt und Bauleiter Kristian Lehmann begrüßten die Besucher in der Eingangs-Halle. Beide waren und sind hauptverantwortlich für das Entstehen dieses Bauabschnittes. Gemeinsam ging es zur Station. Allen voran ging Evelin Kirschk, die Stellvertretende Vorsitzende. Eine Chronik in Bilderform im Portal-Verbinder spiegelt die Entwicklung im Krankenhaus wieder. Die Station ist bereits zu 100% ausgelastet. Einige Patienten warteten auf ihre Entlassung. Andere warteten bereits auf ein freies Bett. Für die Patienten war der Besuch eine Abwechslung. Sie beteiligten sich rege an den Gesprächen. Das öffentliche Behinderten WC im Erdgeschoss, das behindertengerechte Patientenzimmer, das Stationsbad, der Stationsflur und der Tagesraum wurden in Augenschein genommen. Ein reger Gedankenaustausch führte zu vielen Hinweisen und Erkenntnissen. Der Architekt, Herr K. Lehmann notierte alle Lobe, Hinweise, Ratschläge und Kritiken für seine weitere Arbeit im Protokoll. So werden noch viele Dinge verändert, ergänzt und verbessert. Erstaunen und Lob kam im behindertengerechten Patientenzimmer. Hier hat der Patient die Möglichkeit, das Oberlichtfenster durch eine drahtlose Fernbedienung zu betätigen. So kann er selbst, ohne das Bett zu verlassen oder eine Schwester zu rufen, das Fenster öffnen oder schließen. Zusätzliche Kleiderhaken werden für Rollstuhlfahrer angebracht. Bei den Toiletten informierte der Architekt über viele Dinge die bereits für die Nachrüstung bestellt sind. So wird den besonderen Anforderungen der Rollstuhlfahrer genüge getan. Eine fehlende Dusch im Behinderten WC löste viel Unverständnis aus. Eine nachträgliche Lösung wird sehr kostenintensiv sein. Wie im Tagesraum, werden die Obentürschließer aller Türen im Krankenhaus entsprechend neu eingestellt. Bisher können die Türen nur mit einem sehr großen Kraftaufwand betätigt werden. Der Anpressdruck wird durch das neue Einstellen der Schließtechnik minimiert. Insgesamt wurde die vorgefundene Ausstattung von den Teilnehmern als gut und funktionell bewertet.
In 30 Jahren werden aktuellen Prognosen zufolge fast acht Millionen Menschen in Deutschland über 80 Jahre alt sein, etwa doppelt so viele wie heute. Das Luckenwalder Krankenhaus bereitet sich darauf vor. Gastgeber und Besucher schätzen einstimmig ein: ein lohnenswerter und fruchtender Besuch. Die frühere Einbeziehung der AG Barrierefreiheit hätte viele Dinge erleichtert. Alle Beteiligten gehen von einer besseren und guten Zusammenarbeit bei den weiteren Baumaßnahmen aus.


AG Barrierefreiheit tagte in der Wunderbar

Beratungsrunde

Am 03. November 2010 trafen sich die Mitglieder der AG Barrierefreiheit vom Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde in der Luckenwalder Wunderbar. Ein neuer Schritt - in regelmäßigen Abständen werden die Mitglieder Einrichtungen, Gaststätten, Institutionen u. u. u. besuchen. Dabei werden sie sich persönlich von deren Barrierefreiheit überzeugen.
Es war seit langem die kleinste Runde. Zwei Mitglieder legten aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt nieder. Dankeschön bereits auf diesem Weg an Frau Weitzel und Herrn Schulze. Frau Evelin Kierschk (l. im Bild) würdigte die Arbeit der beiden eben genannten.
Nach dem theoretischen Teil ging es in die Praxis. Frau Schumann von der Wunderbar führte durch die Räume. Die Mitglieder waren begeistert. Hinweise für eine mögliche Verbesserung gab Herr Mikolaschek. Der nächste Vorort-Termin findet im Luckenwalder Krankenhaus statt.


Senioren- und Behindertenbeirat beging heiteres Sommerfest

An der Kaffeetafel

Im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche organisierte der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde am 19. Juni 2010 das traditionelle Sommerfest im Haus Sonnenschein. Der geschmückte Garten sowie liebevoll gedeckte Tische strahlten eine gemütliche Atmosphäre zum Empfang der Senioren und Behinderten sowie der Gäste aus.

li. Evelin Kiersch mit Blumen, re. Tanja Skutnik-Gaertner

Nachdem die Vorsitzende des Senioren- und Behindertenverbandes, Frau Tanja Skutnik-Gaertner (re.), das Sommerfest mit der Würdigung der ehemaligen Vorsitzenden Frau Evelin Kierschk und dem stellvertretendem Bürgermeister Herrn Peter Mann eröffnete, gab es erst einmal für alle Besucher leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Frau Kierschk bedankte sich für das Vertrauen der Senioren und versprach, weiter die Barrierefreiheit in der Stadt Luckenwalde voranzutreiben.
Viele Probleme konnte man schon mit Hilfe der Stadt lösen. Sie sei zuversichtlich, bei dem jetzigen Vorhaben - die Straßen und Plätze auf Barrierefreiheit unter die Lupe zu nehmen - auch auf offene Ohren bei den Verantwortlichen zu stoßen. Frau Kierschk ermunterte die Senioren und Behinderten zur Mitarbeit, denn nur wenn alle die Augen offen halten, gelangen die Hinweise gleich an die richtigen Stelle.

Klasse 2a mit ihrem Auftritt

Ungeduldig warteten zwischenzeitlich die Schüler der Klasse 2a der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule mit ihrer Lehrerin Ramona Hansel, um allen Anwesenden ein buntes "Sommerprogramm" vorzuführen.
Ein abwechslungsreicher Auftritt mit Liedern, Reimen und Gedichten erfreute alle Besucher und ließ ein Bild des Sommers für jeden Einzelnen zurück.
Viele fleißige Helfer und Mitglieder des Senioren- und Behindertenbeirates und Sponsoren, wie der DRK-Kreisverband, das Seniorenstift St. Josef, Mitglieder diverser Selbsthilfegruppen, die AWO und auch die Stadt Luckenwalde halfen, dass aus diesem Fest wieder eine Begegnung wird, an die man sich auch an kalten Winterabenden gern zurückerinnert.


Senioren- und Behindertenbeirat wählte Vorsitzende

li. Beiratsvorsitzende Tanja Skutnik-Gaertner

Am 24. März 2010 stand die Wahl des Vorsitzenden des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt Luckenwalde während der erweiterten Vorstandssitzung auf der Tagesordnung. Als Bewerberin stellte sich die 56-jährige Luckenwalderin Tanja Skutnik-Gaertner den Anwesenden vor. Sie engagiert sich bereits ehrenamtlich im Förderverein der Jakobikirche und im Stadtmarketing Luckenwalde e. V. Besonders am Herzen liegt ihr die Anerkennung der Behindertenarbeit. Sie selbst möchte als Betroffene von Sarkoidose eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Atemwegserkrankungen gründen.
Mit Zustimmung des erweiterten Vorstandes übernimmt Frau Skutnik-Gaertner den Vorsitz. Frau Evelin Kierschk, Beiratsmitglied und Senioren- und Behindertenbeauftragte der Stadt Luckenwalde, beglückwünschte die neue Vorsitzende zum Wahlausgang und wünschte eine erfolgversprechende Zusammenarbeit.
Eine erste anstehende Aufgabe wird die Bewerbung der Stadt Luckenwalde um den Titel "Seniorenfreundlichste Stadt" im Rahmen eines Stiftungspreises 2010 sein.
Dass der Senioren- und Behindertenbeirat nunmehr mit zehn Vorstandsmitgliedern agiert, wurde in der Satzung verankert.


Senioren- und Behindertenbeiratswahl 2009

Programm der Jahngrundschule

Am 04. November fand im Kreishaus die Vorstandswahl für den Senioren- und Behindertenbeirat für vier Jahre statt.
Die Leiterin des Senioren-Nachbarschaftsheimes Frau Petra Toko-Foko begrüßte als Sitzungsleiterin alle anwesenden Seniorenvertreter, Vereine, Selbsthilfegruppen, Vertreter der Stadt-, Kreis- und Landesverwaltung, sowie weitere Gäste.
Mit einem bunten Programm aus Tanz, Sketch, Gesang und Gedichten eröffnete die Klasse 6a der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule mit ihrer Klassenleiterin Gabriele Kleinschmager stimmungsvoll die Veranstaltung. Die Grundschule ist die Patenschule des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt Luckenwalde. Mit dieser Zusammenarbeit wird das Miteinander der Generationen praktisch realisiert. Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Frau Ina Landmann würdigte in ihrem Grußwort gerade auch diese gelebte generationenübergreifende Arbeit. Im Landkreis gibt es solch eine Zusammenarbeit nur noch in der Gemeinde "Am Mellensee".
Die Beiratsvorsitzende Evelin Kierschk berichtete über die Beiratsarbeit der letzten vier Jahre. Der Beirat, eine Sozietät von 15 Vereinen und Verbänden, 13 Selbsthilfegruppen und drei Einzelpersonen kann unter anderem auf 327 Veranstaltungen mit 770 Teilnehmern pro Jahr im Haus "Sonnenschein", das Projekt "Barrierefreie Stadt (seit 2007) und die alle zwei Monate stattfindende erweiterte Vorstandssitzung zurückblicken. In dieser werden auch spezielle Themen für die Beiratsmitglieder, wie Brandschutz, Pflege und Mobilität aber auch Lernen und Weiterbildung angeboten.
Das Ziel des Beirates besteht in der konkreten Umsetzung der seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises.

Bürgermeisterin bei der Dankesrede

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide dankte Allen die Verantwortung übernehmen, damit "Bemerkenswertes passiert". Ferner verwies sie darauf: "..., dass in den letzten Jahren das Haus Sonnenschein von außen renoviert wurde und es auch von innen strahlt. Die Stadt tut alles ihr mögliche um die Arbeit des Beirates zu unterstützen."
Als Dank überreichte sie den Pelikan, das Luckenwalder Wappentier. Es steht symbolisch für die Fürsorge und Aufopferung für andere und das kennzeichnet die Arbeit des Senioren- und Behindertenbeirates.
Frau Prof. Dr. Sieglinde Heppener, Vorsitzende des Seniorenrats des Landes Brandenburg e. V., dankte für die aktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Diese wird in bewährter Weise weitergeführt.
Nach dem einstimmigen Beschluss zur Entlastung des alten Beirates und für die Satzung übernahm Erika Konrad, Leiterin der Abteilung Wohnen/Soziales der Stadt, die Leitung der gebildeten Wahlkommission und damit die Wahldurchführung.
Die neuen Beiratskandidaten stellten sich kurz vor.

Beiratsmitglieder

Einstimmig im Block wurden alle genannten neun Kandidaten gewählt (v. l.):
Evelin Kierschk (Einzelperson), Petra Toko-Foko (Senioren-Nachbarschaftsheim e. V.), Gildis Promme (Seniorenstift St. Josef) , Brigitte Schröder (Arbeiterwohlfahrt), Marie-Luise Wagner (Einzelperson), Elke Schäfer (Koordinatorin Selbsthilfegruppen), Ursula Jädicke (Volkssolidarität), Dana Kappert (DRK) und Heinz Fröhlich (Bund der Vertriebenen).
Der Vorstand, selbst ein Mehrgenerationenunternehmen, will kreativ in seine Wahlperiode gehen.
Die Wahl des neuen Vorstandsvorsitzenden des Senioren- und Behindertenbeirates erfolgt in seiner nächsten Sitzung.


Sonnenschein im Garten von "Haus Sonnenschein"

Sänger Isolde Natusch vor Publikum

Beim diesjährigen Senioren- und Behindertenfest der Stadt Luckenwalde am 21. Juni 2009 lockten gutes Wetter und ein abwechslungsreiches Programm rund 110 Besucher in die Schützenstraße. Traditionell wird der Tag der Behinderten und Selbsthilfegruppen im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche vom Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde veranstaltet.
Schüler der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule - der Patenschule des Beirates - eröffneten in gewohnt unterhaltsamer Weise den Nachmittag mit Gesang und Tanz. Anschließend begrüßte die Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt Luckenwalde, Evelin Kierschk, viele treue Gäste und neu dazugekommene. Sie dankte ihren Beiratsmitgliedern und freiwilligen Helfern für die Unterstützung bei der Festvorbereitung und aller weiteren Aktivitäten. Der Luckenwalder Ulrich Harries erhielt eine Ehrung für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken, insbesondere bei den Luckenwalder Sportfüchsen.
Sponsor Karsten Engel wurde von Frau Kierschk mit einem Gutschein für sein "Lieblings-Mittagslokal" überrascht, sie unterstrich damit, wie wertvoll finanzielle Hilfen in Zeiten knapper Kassen sind.
Schlagersängerin Isolde Natusch (Foto: links) unterhielt das fröhliche Publikum mit Seemannsliedern. Nebenbei stärkten sich die Gäste bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken. Rhythmisch ging es mit DJ Olaf weiter, der Musik zum Tanzen auflegte.
Der gelungene Nachmittag fand seinen Abschluss mit einem Grillimbiss.


14. Tag der Behinderten und Selbsthilfegruppen

Programm der Patenklasse 2

Im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche wird alljährlich der Tag der Behinderten und Selbsthilfegruppen im Haus Sonnenschein durchgeführt. So hatten auch am 14. Juni 2008 wiederum zahlreiche Gäste in dem großen Garten des Hauses an schmuck gedeckten Tischen Platz genommen. Mit einem Kulturprogramm der Patenschule Friedrich-Ludwig-Jahn eröffneten Mädchen und Jungen der zweiten Klassen die Veranstaltung.
Die Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt Luckenwalde, Evelin Kierschk begrüßte die Gäste und bilanzierte die Arbeit des Beirates. Sie lobte das generationsübergreifende Zusammenspiel zwischen der Patenschule und des Beirates. Zu den vielen Angeboten des Seniorenbüros in der Schützenstraße gehören u. a. auch Sprachkurse und Bildungsreisen. Die Ergebnisse des Projektes "Barrierefreiheit" in Zusammenarbeit mit der Stadt Luckenwalde werden am 15. Juli 2008 in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt.

Evelin Kierschk begrüßt Gäste

Aber wie jeder weiß, wandte sie sich dankend an die Gäste, geht ohne Geld nichts. So wurden im Seniorenbüro Sanierungsarbeiten durchgeführt. Ein neuer Fußboden und lindgrüne Stühle verschönern den Veranstaltungsraum, der beständig genutzt wird. Der einstige Vorhang an der Behindertentoilette wurde durch eine Tür ersetzt und ebenfalls der Fußboden gefliest.
Da dies nicht ohne finanzielle Unterstützung möglich wäre, nutzte Frau Kierschk die Anwesenheit der Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide und des Landrates Peer Giesecke, ihnen für diese Hilfe zu danken.
Ferner beglückwünschte sie Heinz Fröhlich, der für seine ehrenamtliche Arbeit beim Bund der Vertriebenen am 09.06.2008 während der Eröffnungsveranstaltung zur 15. Brandenburgischen Seniorenwoche vom Landrat für sein außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet wurde.
Blumen gab es auch für Elke Schäfer, die die Selbsthilfegruppen in Luckenwalde unermüdlich betreut. Ein großes Dankeschön ging abschließend an Johanna Kemper, die jahrlang die Finanzbuchhaltung des Beirates führte und sich aus Altersgründen nun zurück zog.
Nach kurzen Grußworten der Bürgermeisterin, des Landrates, der Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Sieglinde Heppener und des Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert ließen sich die Besucher Kaffee und Kuchen schmecken.
Gegen 16 Uhr präsentierten die Pflastertreter aus Woltersdorf Berliner Tänze in Originalkostümen und zum Tagesabschluss gab es noch Leckeres vom Grill.


Stadt Luckenwalde                                                   aktualisiert: 13.07.2011

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