AKTUELLES  

Amtsblatt für die Stadt Luckenwalde - 24.01.2012, Nr. 1
Pflege von Straßenbegleitgrün in Luckenwalde 02.02.2012
Halbseitige Sperrung des Verkehrs im Bereich Markt am 06.02.2012 02.02.2012
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus 31.01.2012
Anerkennung sportlicher Leistungen - Sportlerehrung 2011 31.01.2012
Energie und Umwelt in Luckenwalde - Internationaler Besuch im Gespräch über nachhaltige Energien 31.01.2012
Stellenausschreibung - Erzieherin/Erzieher für das Wohnheim gesucht 25.01.2012
Vergabeabsicht - Lieferung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs für das Wohnheim 24.01.2012
Loderndes Tannenfeuer am Nuthepark 24.01.2012
Vorlesewettbewerb in der Bibliothek im Bahnhof - Stadt- und Regionalentscheid 19.01.2012
Stadttheater Luckenwalde sucht veranstaltungsbezogene Gastronomie für Theaterkeller 19.01.2012
Prüfung der Standsicherheit der Grabmale auf städtischen Friedhöfen 19.01.2012
Verfahren zur Einschulung 2012 16.01.2012
Mit Pompons zum Titel - Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport 16.01.2012
Feuerwache in Rot Favorit - Wettbewerbsergebnisse in einer Ausstellung präsentiert 13.01.2012
Möglichkeiten der vorzeitigen und freiwilligen Ablösung von Ausgleichsbeträgen in den Sanierungsgebieten
- Bekanntgabe des Gutachtens über besondere Bodenrichtwerte
09.11.2011
Letzte Gewerbeflächen in der Mobilitätszentrale zu vermieten 21.07.2011


Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Frau Dr. Migulla (l.) mit der Gedenklesung

Mit einer beeindruckenden Lesung von Frau Dr. Heidemarie Migulla, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde, gedachten Stadtverordnete und Bürger am 27. Januar 2012 den Opfern des Nationalsozialismus. Vor der Gedenktafel im Rathausfoyer wurden weiße Lilien niedergelegt und eine Aufnahme des Liedes "Die Moorsoldaten" von Ernst Busch schuf eine beklemmende Stimmung. Dann las Frau Dr. Migulla aus dem Buch "Meine unruhigen Jahre" von Erwin Geschonneck, der darin seine Erlebnisse als Häftling in verschiedenen Konzentrationslagern beschreibt. Seine Erinnerungen an Kälte, Hunger und menschenverachtende Experimente verdeutlichen die furchtbaren Zustände und schrecklichen Gewaltverbrechen, die in den Konzentrationslagern der NS-Zeit Alltag waren. Ein abschließendes Gedicht von Michael Lobisch-Delija mahnte an die Verpflichtung, diese deutsche Vergangenheit nie zu vergessen, damit die Geschichte sich niemals wiederholen kann.

Klage und Hoffnung

Nie mehr schlafen
keine Stunde, keinen Zyklus
und keinen Tag

vergasen
verbrennen
verscharren

Die dunkle Eisenschrift
zerfetzt den Himmel:
Arbeit macht frei!

Kann es noch Lachen geben
diesseits der Öfen
die weiter brennen in uns?

Warten auf jene
die alles heilt:
Zeit unserer Kinder
jene die auf Dauer alles erlässt
ausser Verantwortung:

Kein Sand im Getriebe der Zeit -
Asche

vergast
verbrannt
verscharrt

Pflicht bleibt uns
Vergangenheit
ohne Vergessen

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Energie und Umwelt in Luckenwalde

Internationaler Besuch im Gespräch über nachhaltige Energien
Präsentation der Stadt

Am 19. Januar 2012 waren Gäste aus aller Welt nach Luckenwalde gekommen, um sich darüber zu informieren, wie in unserer Stadt mit den Themen Energie und Umwelt umgegangen wird. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) versammelte zu einer Planungskonferenz ihre Mitarbeiter aus den Auslandsbüros der Region Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika in Potsdam. Dort beschäftigten sie sich in Gruppen mit verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen. Eine Gruppe setzte sich mit dem Problemfeld Energie, Klima und Umwelt auseinander und kam dafür zu einer Vor-Ort-Begehung nach Luckenwalde. Die Vertreter der FES besichtigten zunächst die Solaranlage auf der ehemaligen Deponie. Anschließend wurden die Vertreter aus Tunesien, Israel, dem Libanon, Jemen und Syrien im Rathaus empfangen. Dort begrüßte sie Jutta Stohwasser, Stellvertreterin der Bürgermeisterin. Mit einer Präsentation stellte sie die Stadt Luckenwalde vor. Die Gäste zeigten sich besonders beeindruckt von den sehenswerten Ergebnissen des Stadtumbaus, den Merkzeichen zur Luckenwalder Stadtgeschichte und den Verbesserungen der Rahmenbedingungen insbesondere für wissensintensive Wirtschaftszweige wie z. B. den geplanten Rekrutierungsservice Hochschulabsolventen oder die Innovationsberatungsstelle. Im Anschluss veranschaulichte Christian von Faber, Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes, wie wichtig das Thema nachhaltige Energien in Luckenwalde genommen wird. "Die Energiefrage ist eine Existenzfrage." Er präsentierte neben Daten zu Energiegewinnung und -verbrauch in Luckenwalde auch die brandneue Energiestrategie des Landes Brandenburg. Hajo Lanz, Referatsleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, bedankte sich für die neuen Eindrücke und die interessante Diskussion und versicherte, man komme gerne wieder und bringe dann mehr Zeit mit.

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Stadttheater Luckenwalde sucht veranstaltungsbezogene Gastronomie für Theaterkeller

Theaterkeller

Gesucht wird ein Betreiber, der die Veranstaltungen im Stadttheater Luckenwalde ab September 2012 gastronomisch absichert.
Im Stadttheater finden im Jahr ca. 40 - 50 Veranstaltungen statt. Von Juli bis August wird das Haus nicht bespielt. Die Aufführungen werden im Folgenden spezifiziert:
· etwa 6 Aufführungen Kindertheater (vormittags)
· etwa 2 Aufführungen Jugendtheater
· etwa 9 Aufführungen Schauspiel, Musiktheater etc.
· etwa 4 Konzerte der ernsten Musik
· etwa 4 Kabarett-Aufführungen im Theaterkeller und 4 x Jazz/Blues
· hinzu kommen Veranstaltungen aus dem Bereich Unterhaltung, Show, volkstümliche Musik etc., die von Fremdveranstaltern durchgeführt werden.

Theaterkeller mit Ausschank

Neben der Versorgung des Publikums mit Getränken aller Art, wird ein begrenztes Angebot an kalten und warmen Speisen, dem Charakter der Veranstaltung und des Hauses entsprechend, erwartet. Falls erforderlich, muss die Künstlerversorgung vor und während der Veranstaltung sichergestellt werden.
Der Theaterkeller wird von der Stadt möbliert zur Verfügung gestellt. Der Küchenraum kann zur Vorbereitung der Speisen genutzt werden. Die gastronomiespezifische Ausstattung obliegt dem Betreiber.

Auskunft zum vorgesehen Vertragsinhalt und für Ortsbesichtigungen erteilen Herr Klämbt und Herr Kitzing (Telefon: 03371/672288 bzw. 289).
Bewerbungen mit dem Nachweis einer mehrjährigen Tätigkeit im Gastronomiegewerbe sind schriftlich bis zum 31. März 2012 an die:
Stadt Luckenwalde
Kultur-, Sport- und Tourismusamt
Markt 10
14943 Luckenwalde zu richten.

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Prüfung der Standsicherheit der Grabmale auf städtischen Friedhöfen

Bevor seitens des Friedhofsamtes die vorgeschriebene jährliche Überprüfung der Grabsteine auf Standsicherheit stattfindet, möchten wir über die Pflichten, die Nutzungsberechtigte an einer Grabstelle haben, informieren.
Grabsteine, die nicht den Sicherheitsvorschriften der Gartenbauberufsgenossenschaft entsprechen, stellen für den Friedhofsbesucher eine ständige Unfallgefahr dar. Der Grabstein muss mit dem Fundament und dem Unterbau mit einem Stahlbolzen verdübelt sein.
Jeder Inhaber eines Grabnutzungsrechts sollte in Eigenverantwortung regelmäßig den Grabstein auf seine Standfestigkeit prüfen und Mängel fachgerecht beheben lassen.
In diese Überprüfung ist auch das sonstige Grabzubehör mit einzubeziehen.
Für Schäden und Unfälle, die infolge mangelhafter Standfestigkeit der Grabmale entstehen, haftet der Inhaber des Grabnutzungsrechts.
Die diesjährige Überprüfung findet ab dem 01.04.2012 auf dem Waldfriedhof, dem Friedhof "Vor dem Jüterboger Tor" und dem Friedhof in Kolzenburg statt.
Wie in jedem Jahr werden bei den Standsicherheitskontrollen lose Grabsteine aus Gefährdungsgründen umgelegt bzw. mit einem Aufkleber versehen, der auf den entsprechenden Mangel hinweist.
Die Beseitigung der Ursache der Gefahr muss durch Auftrag an eine fachgerechte Firma von dem Betroffenen innerhalb von 6 Wochen behoben werden.
Wir bitten im Interesse aller Friedhofsnutzer aus Sicherheitsgründen um Verständnis für diese Maßnahme.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Sprechtage:
Dienstag von 8.30 12.00 Uhr und 13.00 15.00 Uhr
Donnerstag von 8.30 12.00 Uhr und 13.00 18.00 Uhr
Telefon: 672 304
Sitz: Theaterstr. 16 d

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Mit Pompons zum Titel - Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport

Schautanz der Cheerleader

Die 2. Meisterschaft des Karnevalverbandes Mark Brandenburg (KVMB) wurde am 14. Januar 2012 in der Luckenwalder Fläminghalle ausgetragen. KVMB-Präsident Gerd Nöthe begrüßte 161 Teilnehmer aus 16 Vereinen. Die siebenköpfige Jury um Juryobfrau Monika Pohle bewertete die Auftritte in den Kategorien Schau- und Gardetanz sowie Mariechen jeweils in den Altersklassen 6 - 11 Jahre, 12 - 15 Jahre und ab 16 Jahre. Bei der Wertung Tanzpaar gab es zwei Teilnehmerpärchen im Alter von 12 - 15 Jahren je von der Tanzsportgarde des SV 1919 Woltersdorf e. V.
Foto: Das Achterteam vom TSV Rangsdorf 2004 e. V. belegte mit ihrem Schautanz "Girls united - Cheerleader in Aktion" den ersten Rang mit 409 Punkten.

Walzertanz der Prinzenpaare

Gerd Nöthe hob das hohe Niveau der Tänzerinnen und Tänzer hervor, was an den Bewertungen über 400 Punkte ablesbar sei. Durch das Programm führte Turnierleiter Karsten Zade vom Teltower Carneval Club 1955 e. V.
Ohne Wertung, aber dennoch schön anzusehen, war die Walzertanzeinlage der sieben Prinzenpaare aus der Mark. Unter ihnen auch das Luckenwalder Prinzenpaar Christin I. und Sebastian I.

Turnierteilnehmer

Bis zum späten Vormittag tanzten die jüngeren Altersklassen, die mit Pokalen, Titeln und Urkunden ausgezeichnet wurden. Am Nachmittag waren die älteren Turnierteilnehmer am Zug. Im Gardetanz holten sich den Meistertitel Märkische TSG im KSC Straußberg. Platz 1 bei den Mariechen belegte Elisa Winter vom KC Demitz-Thumitz und der Sieg im Schautanz ging an den Glindower Carneval Club e. V.
Gerd Nöthe hätte sich gern mehr Zuschauer gewünscht. Er lobte die Veranstaltungsorganisatoren vom Luckenkiener Karnevalklub e. V. (LKK) unter Leitung des Präsidenten Marcel Sachs. Die Garde des heimischen Vereins LKK e. V. punktete beim Schautanz unter dem Motto "Disco - heute feiern gehen".

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Stadt Luckenwalde aktualisiert: 02.02.2012

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