Mit einer beeindruckenden Lesung von Frau Dr. Heidemarie Migulla, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde, gedachten Stadtverordnete und Bürger am 27. Januar 2012 den Opfern des Nationalsozialismus. Vor der Gedenktafel im Rathausfoyer wurden weiße Lilien niedergelegt und eine Aufnahme des Liedes "Die Moorsoldaten" von Ernst Busch schuf eine beklemmende Stimmung. Dann las Frau Dr. Migulla aus dem Buch "Meine unruhigen Jahre" von Erwin Geschonneck, der darin seine Erlebnisse als Häftling in verschiedenen Konzentrationslagern beschreibt. Seine Erinnerungen an Kälte, Hunger und menschenverachtende Experimente verdeutlichen die furchtbaren Zustände und schrecklichen Gewaltverbrechen, die in den Konzentrationslagern der NS-Zeit Alltag waren. Ein abschließendes Gedicht von Michael Lobisch-Delija mahnte an die Verpflichtung, diese deutsche Vergangenheit nie zu vergessen, damit die Geschichte sich niemals wiederholen kann. Klage und Hoffnung
Nie mehr schlafen
vergasen
Die dunkle Eisenschrift
Kann es noch Lachen geben
Warten auf jene
Kein Sand im Getriebe der Zeit -
vergast
Pflicht bleibt uns |
Internationaler Besuch im Gespräch über nachhaltige Energien
Am 19. Januar 2012 waren Gäste aus aller Welt nach Luckenwalde gekommen, um sich darüber zu informieren, wie in unserer Stadt mit den Themen Energie und Umwelt umgegangen wird. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) versammelte zu einer Planungskonferenz ihre Mitarbeiter aus den Auslandsbüros der Region Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika in Potsdam. Dort beschäftigten sie sich in Gruppen mit verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen. Eine Gruppe setzte sich mit dem Problemfeld Energie, Klima und Umwelt auseinander und kam dafür zu einer Vor-Ort-Begehung nach Luckenwalde. Die Vertreter der FES besichtigten zunächst die Solaranlage auf der ehemaligen Deponie. Anschließend wurden die Vertreter aus Tunesien, Israel, dem Libanon, Jemen und Syrien im Rathaus empfangen. Dort begrüßte sie Jutta Stohwasser, Stellvertreterin der Bürgermeisterin. Mit einer Präsentation stellte sie die Stadt Luckenwalde vor. Die Gäste zeigten sich besonders beeindruckt von den sehenswerten Ergebnissen des Stadtumbaus, den Merkzeichen zur Luckenwalder Stadtgeschichte und den Verbesserungen der Rahmenbedingungen insbesondere für wissensintensive Wirtschaftszweige wie z. B. den geplanten Rekrutierungsservice Hochschulabsolventen oder die Innovationsberatungsstelle. Im Anschluss veranschaulichte Christian von Faber, Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes, wie wichtig das Thema nachhaltige Energien in Luckenwalde genommen wird. "Die Energiefrage ist eine Existenzfrage." Er präsentierte neben Daten zu Energiegewinnung und -verbrauch in Luckenwalde auch die brandneue Energiestrategie des Landes Brandenburg. Hajo Lanz, Referatsleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, bedankte sich für die neuen Eindrücke und die interessante Diskussion und versicherte, man komme gerne wieder und bringe dann mehr Zeit mit. |
Gesucht wird ein Betreiber, der die Veranstaltungen im Stadttheater Luckenwalde
ab September 2012 gastronomisch absichert. |
Neben der Versorgung des Publikums mit Getränken aller Art, wird ein
begrenztes Angebot an kalten und warmen Speisen, dem Charakter der Veranstaltung
und des Hauses entsprechend, erwartet. Falls erforderlich, muss die
Künstlerversorgung vor und während der Veranstaltung sichergestellt
werden.
Auskunft zum vorgesehen Vertragsinhalt und für Ortsbesichtigungen erteilen
Herr Klämbt und Herr Kitzing (Telefon: 03371/672288 bzw. 289). |
Bevor seitens des Friedhofsamtes die vorgeschriebene jährliche
Überprüfung der Grabsteine auf Standsicherheit stattfindet,
möchten wir über die Pflichten, die Nutzungsberechtigte an einer
Grabstelle haben, informieren.
Grabsteine, die nicht den Sicherheitsvorschriften der
Gartenbauberufsgenossenschaft entsprechen, stellen für den Friedhofsbesucher
eine ständige Unfallgefahr dar. Der Grabstein muss mit dem Fundament
und dem Unterbau mit einem Stahlbolzen verdübelt sein.
Jeder Inhaber eines Grabnutzungsrechts sollte in Eigenverantwortung
regelmäßig den Grabstein auf seine Standfestigkeit prüfen
und Mängel fachgerecht beheben lassen.
In diese Überprüfung ist auch das sonstige Grabzubehör mit
einzubeziehen.
Für Schäden und Unfälle, die infolge mangelhafter Standfestigkeit
der Grabmale entstehen, haftet der Inhaber des Grabnutzungsrechts.
Die diesjährige Überprüfung findet ab dem 01.04.2012 auf dem
Waldfriedhof, dem Friedhof "Vor dem Jüterboger Tor" und dem Friedhof
in Kolzenburg statt.
Wie in jedem Jahr werden bei den Standsicherheitskontrollen lose Grabsteine
aus Gefährdungsgründen umgelegt bzw. mit einem Aufkleber versehen,
der auf den entsprechenden Mangel hinweist.
Die Beseitigung der Ursache der Gefahr muss durch Auftrag an eine fachgerechte
Firma von dem Betroffenen innerhalb von 6 Wochen behoben werden.
Wir bitten im Interesse aller Friedhofsnutzer aus Sicherheitsgründen
um Verständnis für diese Maßnahme.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Sprechtage:
Dienstag von 8.30 12.00 Uhr und 13.00 15.00 Uhr
Donnerstag von 8.30 12.00 Uhr und 13.00 18.00 Uhr
Telefon: 672 304
Sitz: Theaterstr. 16 d
Die 2. Meisterschaft des Karnevalverbandes Mark Brandenburg (KVMB) wurde
am 14. Januar 2012 in der Luckenwalder Fläminghalle ausgetragen.
KVMB-Präsident Gerd Nöthe begrüßte 161 Teilnehmer aus
16 Vereinen. Die siebenköpfige Jury um Juryobfrau Monika Pohle bewertete
die Auftritte in den Kategorien Schau- und Gardetanz sowie Mariechen jeweils
in den Altersklassen 6 - 11 Jahre, 12 - 15 Jahre und ab 16 Jahre. Bei der
Wertung Tanzpaar gab es zwei Teilnehmerpärchen im Alter von 12 - 15
Jahren je von der Tanzsportgarde des SV 1919 Woltersdorf e. V. |
Gerd Nöthe hob das hohe Niveau der Tänzerinnen und Tänzer
hervor, was an den Bewertungen über 400 Punkte ablesbar sei. Durch das
Programm führte Turnierleiter Karsten Zade vom Teltower Carneval Club
1955 e. V. |
Bis zum späten Vormittag tanzten die jüngeren Altersklassen, die
mit Pokalen, Titeln und Urkunden ausgezeichnet wurden. Am Nachmittag waren
die älteren Turnierteilnehmer am Zug. Im Gardetanz holten sich den
Meistertitel Märkische TSG im KSC Straußberg. Platz 1 bei den
Mariechen belegte Elisa Winter vom KC Demitz-Thumitz und der Sieg im Schautanz
ging an den Glindower Carneval Club e. V. |
| Stadt Luckenwalde | aktualisiert: 02.02.2012 |