Löschzug Luckenwalde

Die Struktur des Löschzuges wurde offiziell 2002 gegründet. Er besteht derzeit aus 71 ehrenamtlichen Mitglieder, davon 40 Aktive.

Druckluftschaum

Sprinkleranlage contra Druckluftschaum

Am 17. August 2004 trafen sich in Luckenwalde renommierte Brandschutzexperten aus der gesamten Bundesrepublik und der Schweiz, um den Einsatz von Sprinkler- und Druckluftschaumanlagen zur Rauchbindung und -niederschlagung im Brandfall zu testen.
Die Fa. Schmitz Feuerwehr- und Umwelttechnik entwickelt erfolgreich Druckluftschaumanlagen. Günter Dorau, Leiter der Entwicklung bei der Fa. Schmitz, wies auf die Verfahrensvorteile und verschiedenen Einsatzmöglichkeiten hin. Um einen direkten Vergleich zwischen den beiden Löschmöglichkeiten in stationären Anlagen darzustellen, wurde erstmalig dieser Versuch in geschlossenen Räumen unternommen. Dazu wurden in einem leer stehenden Abrissgebäude (des Heinrichstifts) Normfeuer angezündet. Herr Dorau dankte der Bürgermeisterin, dass die Stadt das Objekt zur Verfügung stellte. Das Objekt wird 2005 zurückgebaut.
Die Feuerwehr Luckenwalde nutzten den Test zur praxisnahen Einsatzausbildung.
Je drei Kameraden hielten sich in Schutzkleidung während der Versuchsdurchführung in dem 2,60 m hohen und 1,85 m breiten Raum auf und konnten so den Brandverlauf von der Zündung bis zur Auslösung der stationären Löschanlage miterleben.
Unter genauer Beobachtung und großem Interesse der Gutachter wurden die Versuchsergebnisse aufgezeichnet. In den nachfolgenden Auswertungen und Stellungnahmen erfolgt eine Publikation in der Fachpresse.
Durch den stationären Einsatz von Druckluftschaumanlagen kann der Brandschutz in Sonderobjekten, wie Industriegebäuden oder Verkehrsanlagen, kostengünstig gesichert werden.
Dieses innovative Produkt dient somit auch zur Festigung des Produktionsstandortes der Fa. Schmitz in Luckenwalde.


Stadt Luckenwalde aktualisiert: 21.05.2007

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