"Stolpersteine" - Orte der Erinnerung für Luckenwalde
Aktion "Stolpersteine" erfolgreich gestartet
Die Verlegung der ersten drei Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig
in Luckenwalde erfolgte am 22. August 2009 um 11.00 Uhr. |
Er dankte Pfarrer Detlev Riemer führ seine jahrzehntelangen Forschungen
zur Geschichte der Luckenwalder Juden. Ohne diese Arbeit wäre die Verlegung
nicht möglich gewesen. |
Bevor Gunter Demnig die ersten Stolpersteine in der Poststraße einsetzte, resümierte er Werdegang, Ausmaß und Inhalt der von ihm initiierten Aktion. Diese nimmt jetzt auch internationalen Charakter an. Luckenwalde ist die 474. Kommune in Deutschland, wo Stolpersteine an jüdische Mitbürger erinnern. "Bürger tragen das Ganze. Über die Stolpersteine finden auch viele ehemalige jüdische Mitbürger und ihre Nachfahren wieder nach Hause. Stolpersteine: Man stolpert mit Kopf und Herzen und beim Lesen muss man sich verbeugen." An folgenden Orten im Stadtgebiet wurden Stolpersteine vor den letzten Wohnsitzen der ehemaligen jüdischen Einwohner in den Gehweg eingesetzt: |
In der Poststraße 27 für Herrn Dr. med. Leo Schwarzweiß
und seine Frau Else Schwarzweiß, geb. Josephson und in der
Puschkinstraße 48 für Frau Charlotte Rieck, geb. Scherokosz. |
Der israelische Botschafter in Deutschland Exzellenz Yoram Ben-Zeev (l.) erhält vom Ehepaar Ruth und Herbert Fiedler zur Erinnerung an seinen Besuch in Luckenwalde das von ihnen herausgegebene Buch "Hachschara . Vorbereitung auf Palästina . Schicksalswege". |
Zum Beitrag: Verlegte Stolpersteine - Benennung der Geehrten
| Stadt Luckenwalde | aktualisiert: 15.02.2011 |