(Streckenlänge: ca 2,3 km)
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St. Johanniskirche(1)Die St. Johanniskirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet. Unter Verwendung einer älteren Saalkirche aus Feldsteinen (spätromanisch, frühgotisch, die Reste sind noch sichtbar) wurde eine zweischiffige Halle von fünf Jochen mit kurzem, in drei Seiten geschlossenen Chor gebaut. Laut Ordensregel der Zisterzienser Mönche bekam die Kirche keinen Turm, sondern nur einen kleinen Dachreiter für die Glocken. Den für heutiges Aussehen entscheidenen Umbau erlebte die Kirche 1901 bis 1903. Bei Restaurierungen fand man im Kircheninneren Reste wertvoller spätgotischer Wand- und Gewölbemalereien. |
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Der Marktturm (2)
Der Marktturm in seiner ursprünglichen Substanz romanisch/frühgotisch
und nur 19m hoch wurde wahrscheinlich als Zollturm gebaut. Nachdem die
Mönche aus Zinna in den Besitz von Luckenwalde kamen (1285), wurde der
Turm erhöht (Klosterformatziegel) und seit 1484 als Glockenturm der
St. Johanniskirche benutzt. Im Inneren des Marktturmes zieht sich bis in
das Glockengeschoss eine Holzkonstruktion, an der die Glocken befestigt sind.
Erst 1730 erhielt der Turm seine barocke Haube. |
Die Pelikan-Apotheke (3)Die Apotheke am Markt ist 1894 in ihrer jetzigen Form vom Apotheker Rudolf Lehmann erbaut worden, der zuvor die alte Apotheke abreißen und die neue als Wohn- und Geschäftshaus errichten ließ. |
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Das Rathaus (4)
Das Rathaus, ein dreige schossiger Putzbau, in der Vorderfront klassizistisch
geprägt, ist 1843/1844 erbaut worden. Am 15.10.1844, dem Geburtstag
König Friedrich Wilhelm IV., wurde das Rathaus unter großer
öffentlicher Anteilnahme feierlich eingeweiht. |
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Die Denkmale (5)
Das Denkmal aus Sandstein, das ursprünglich einen preußischen
Adler krönte, wurde am 30. April 1905 vom Kriegerverein an die
städtischen Behörden übergeben. Es erinnert an die Luckenwalder
Soldaten, die in den Kriegen 1848 und 1864 gefallen sind. |
Luckenwalder Spezialitätenbrauerei (6)
(früher Wirte-Genossenschaftsbrauerei) |
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Spirituosenfabrik (7)
Der Hofmedicus Koblentz baute bereits im Jahre 1707 hier einen Gasthof mit
einer Brauerei. Christian Wilhelm Falckenthal erwarb das Grundstück
1759 und entwickelte es später zu einer Spirituosenfabrik. Die Firma
war der einzige Whiskyhersteller Deutschlands. |
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DRK - Krankenhaus (8)
1886/88 wurde das Gelände an der Schützenstraße, nebst einem
für 18 Krankenbetten bestimmten Gebäude vom verstorbenem Stadtrat
Wilhelm Fähndrich und seiner Frau der Stadt geschenkt. Nach mehrmaligen
Anbauten (1911,1923,1926/27) wurde eine Kapazität von 250 Betten
erreicht. |
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Gebrüder Heinrich-Stift (9)Diese architektonische Besonderheit wurde 1899 im neogotischen Stil, in Anlehnung an den Tudorstil in England ausgeführt. Der bekannte Baumeister und Künstler Schinkel war es, der diese Stilrichtung auf dem europäischen Festland einführte. Das Gebäude ist eine Stiftung von Ferdinand und Wilhelm Heinrich, Fabrikbesitzer in Lucken- walde. Sie schenkten der Stadt ihr gesamtes Vermögen. |
Die Burg(10)Funde, die 1987 bei Ausgrabungen entdeckt wurden, beweisen den Standort einer frühmittelalterlichen Burg. Die Burg besaß einen Palisadenzaun und drei wasserführende Gräben. Der innere Durchmesser muss etwa 60 bis 80 Meter betragen haben. 1216 wurde Luckenwalde erstmals als Burgward erwähnt. Fest steht, dass die Burg in Folge von Kampfhandlungen zerstört wurde. Reste des Palisadenzauns können im Museum besichtigt werden. |
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Stadttheater und Schule (11)
1926 wurde von der Stadt Luckenwalde ein Wettbewerb für einen Schulneubau
ausge- schrieben. Heute ist das Stadttheater, in dem von 1991 bis 1998 umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, mit moderner Technik ausgestattet und bietet 726 Sitzplätze im Theatersaal. |
| Stadt Luckenwalde | aktualisiert: 14.07.2005 |