(Streckenlänge: ca. 6,5 km)
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Breite Straße (1)Die Einkaufsstraße, im Volksmund auch Boulevard genannt, wurde in den Jahren 1980 bis 1985 angelegt. Mit künstlerischen Details und Sitzgruppen gestaltet, lädt sie zum Verweilen ein. Hinter den großen Toreinfahrten, die an einigen alten Häusern noch zu sehen sind, befanden sich die Höfe der Ackerbürger mit Viehställen . Erwähnenswert ist das im Jugendstil erbaute Haus Nr.19/20, das im Jahre 1906 von der Firma Otto Runge bezogen wurde. |
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Kariedelbrunnen (2)
Der Kariedelbrunnen steht heute in der Breiten Straße, der
ursprüngliche Standort war auf dem Haag. Dort ist noch der gemauerte
Sockel zu sehen. Den Entwurf dafür entnahm der Berliner Künstler
Walter Hahmann einem alten Volksbrauch. |
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St. Jakobi Kirche (3)
Dieser stattliche Kirchenbau im Süden der Stadt wurde auf einem alten
Friedhof erbaut. Die kreuzschiffig angelegte Hallenkirche, mit einem vorgelegten
quadratischem Turm, bietet 1200 Sitzplätze. |
Stadtbad (4)Dieses damals hochmoderne städtische Hallenbad wurde am 22.12.1928 eröffnet. Es enthielt neben dem Schwimmbecken auch Wannen-, Brause- und Sonnenbäder. Das grün gekachelte 22,5 m lange Schwimmbecken und die Ankleidekabinen sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten. |
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Elektrizitätswerk (5)Durch die wachsende Bedeutung der Industrie Anfang der 20er Jahre, entschied man, die Stadt mit elektrischer Energie zu versorgen. Am 13.10.1913 konnte der Betrieb hier im stadteigenen Elektrizitätswerk aufgenommen werden. Die Anschlussbewegungen gingen so rasch vonstatten, dass im Laufe der Jahre eine ständige Erhöhung der Leistungsfähigkeit und damit eine Erweiterung von Maschinen und Kesselanlagen notwendig wurde. Schon zum Ende der 20er Jahre gelang es, fast die gesamte Industrie zum Anschluss an das Versorgungsnetz zu gewinnen. Anfang der 60. Jahre wurde die Stromerzeugung hier eingestellt und das E-Werk zum Fernwärmewerk für das nahe Industriegebiet umgebaut. |
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Feuerlöschgerätewerk (6)
Mit der Fabrikation von Feuerwehrgeräten aller Art konnte sich die Firma,
die 1878 von Hermann Koebe gegründet wurde, zu einem Weltunternehmen
entwickeln. Kennzeichnend für die Erzeugnisse waren eine solide Bauart
und die Einfachheit der Konstruktion. Besondere Beachtung fanden die Koebe-Pumpen
und Koebe- Motorspritzen, die zum größten Teil durch Patente
geschützt sind. |
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ehem. Hutfabrik - Architekt E. Mendelsohn (7)
Dieses Grundstück auf dem Industriegelände der Stadt wurde 1921
von der Firma Friedrich Steinberg, Hermann & Co. erwor- ben, um eine
neue Hutfabrik zu bauen. Mit dem Entwurf wurde der später weltweit bekannte
Architekt Erich Mendelsohn, der auch den Einstein - Turm in Potsdam ent-
warf, beauftragt. |
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Friedhof vor dem Jüterboger Tor (8)
Der Friedhof wurde 1822 von den Bewohnern der Luckenwalder Vorstädte
(Zinnaer- und Geraer Vorstadt) angelegt. Im gleichen Jahr wurde auch der
Kirchhof vor dem Baruther Tor seiner Bestimmung übergeben. Auf dem
Jüterboger Friedhof befindet sich die Begräbnisstätte Alexander
Sailers. Durch seine zahlreichen Ehrenämter in der Stadt und im Kreis
fand Alexander Sailer große Anerkennung in der Bevölkerung. |
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Freibad Elsthal (9)
Entlang des Teichwiesenweges durch das Landschaftsschutzgebiet Elsthal, gelangen
Sie, liegt das Freibad der Stadt. Bereits 1861 gab es hier eine Flussbadeanstalt,
die natürlich einem regelmäßigen Badebetrieb nicht standhielt.
So wurde auf Initiative des Handwerkervereins 1925 ein modernes Freibad mit
Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich errichtet. |
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Siedlung "Am Anger" (10)Durch die im bebauten Stadtgebiet liegenden Fabrikgebäude, entstanden im Laufe der Jahre keine schönen Stadtbilder. So entschloss sich die Stadtverwaltung in den zwanziger Jahren diesen Mangel in städtebaulicher Beziehung, durch Schaffung von neuzeitlichen Bauten, gärtnerischen Anlagen und vielem mehr zu beheben. Ziel sollte es sein, den arbeitenden Menschen Erleichterung zu bringen und die Wohnungen freundlicher zu gestalten. Die Siedlungsbauten "Auf dem Sande", die "Volksheimsiedlung" in der Jänickendorfer und Gottower Straße und die Siedlung "Am Anger" sind Zeugen dafür. Die Siedlung Am Anger ist nach dem Vorbild eines Angerdorfes um einen Weiher angelegt worden. Hier lebte der beliebte Heimatforscher Emil Koitz bis zu seinem Tode am 27.01.1970. |
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Stadt- und Tierpark (11)Der erste Spatenstich zur Anlage des Stadtparks wurde am 1.03.1904 vom Stadtgartenmeister Gustav Gierich ausgeführt. Der nahe am Zentrum gelegene Tierpark wurde 1956 eingeweiht. Bevölkerten vorerst nur Wassergeflügel den Parkteich, so entwickelte sich aus diesen bescheidenen Anfängen ein Tierpark, der hauptsächlich Tiere unserer Heimat beherbergt. Heute leben ca. 350 Tiere in 42 Arten im Tierpark. |
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Friedrich - Gymnasium (12)1863 wurde in Potsdam dem Antrag stattgegeben, in Luckenwalde die höhere Schulbildung aufzubauen. Man unter- richtete vorerst zwei Progymnasialklassen. Die schnell steigenden Schülerzahlen führten, hier in der Parkstraße, zum Neubau der Friedrichschule, die am 22.01.1910 bezogen werden konnte und noch heute als Gymnasium genutzt wird. Einer der bekanntesten Schüler war Rudi Dutschke, der eine führende Rolle in der 68er Studentenbewegung spielte. |
| Stadt Luckenwalde | aktualisiert: 20.09.2006 |