Aktuelles

Messe Gewerbehof Luckenwalde Konferenz Unternehmen
GEWERBESTEUERHEBESATZ 2011

325 %

Mit Dinkelbackmischung und Schinkenkäseknacker zur Grünen Woche 06.01.2012
Umsetzung und Fortschreibung des Standortentwicklungskonzeptes 2011 04.01.2012
Evaluation der Ergebnisse der Neuausrichtung der Förderpolitik auf Regionale Wachstumskerne (RWK) 04.01.2012
Rund um Ausbildung und Energie - Wirtschaftswoche Teltow-Fläming 03.11.2011
Neues Bildungszentrum im Biotechnologiepark 26.10.2011
Newsletter für den Regionalen Wachstumskern Luckenwalde 06.09.2011
Gewerbeflächen in der Mobilitätszentrale zu vermieten 21.07.2011
Benennung - Dr.-Georg-Schaeffler-Straße in Luckenwalde 07.07.2011
Luckenwalde, der Leuchtturm 09.05.2011
Erschließung des Baugebietes Zapfholzweg 11.04.2011
Fachkräftebedarfsanalyse 2010

05.04.2011

Katalog zur Ausstellung "Luckenwalde stellt sich - 2011"

17.03.2011

Regionaler Wachstumskern Luckenwalde behält seinen Status

17.02.2011

Bildungsatlas Luckenwalde ist online 08.04.2010
Innovationspotenzialanalyse vorgestellt 19.03.2010

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Rund um Ausbildung und Energie - Wirtschaftswoche Teltow-Fläming

Aussteller mit Interessierten im Gespräch

Die dritte Wirtschaftswoche Teltow-Fläming, initiiert von der Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SWFG) des Landkreises TF unter der Leitung von Andreas Krüger, der IHK und der Kreishandwerkerschaft, wurde vom 24. - 27. Oktober 2011 begangen. Bei den ersten beiden Veranstaltungstagen, 24. Oktober in Rangsdorf und 25. Oktober in Dahme/Mark, drehte sich alles um das Thema Ausbildung. Referiert wurde u. a. über die Themen "Schulen und Unternehmen machen fit für die Berufspraxis", "Fachkräfte sichern die Zukunft der gesellschaftlichen Entwicklung" und "Ansprüche und Aufgaben einer erfolgreichen Schulausbildung".
Tag drei widmete sich der Energiewende. Passend zum Motto lud die Städtische Betriebswerke Luckenwalde GmbH (SBL) auf ihr Firmengelände Kirchhofsweg 6 in Luckenwalde zum "Tag rund um die Energie" ein.
Präsentationen und Vorträge zur Erzeugung von erneuerbaren Energien und zum effizienten Einsatz von Energie füllten die Nachmittagsstunden des 26. Oktober aus.

vor dem Stand der Gemeinde Nuthe-Urstromtal

Herbert Vogler, Geschäftsführer der SWFG, begrüßte die Gäste im Zelt, das durch das Blockheizkraftwerk der SBL erwärmt wurde und durch die Gemeinde Nuthe-Urstromtal für diesen Tag zur Verfügung gestellt worden war. Herr Vogler verwies auf die Unverzichtbarkeit über das Thema "Regenerative Energien" nach dem Ausstieg aus der Atomenergie zu informieren und zu diskutieren.
Über die Pläne der Erarbeitung eines Klimaschutz- und Energiekonzeptes sprach Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide in ihrem Grußwort. "Ich freue mich sehr darüber, dass es gelungen ist, unsere Nachbarn Jüterbog und Trebbin dafür zu gewinnen, ein gemeinsames Konzept zu erstellen und dass sich auch Nuthe-Urstromtal dafür interessiert, mitzumachen. Wir erwarten im nächsten Monat den Bewilligungsbescheid des Bundesumweltministeriums und werden danach die Leistungen der professionellen Unterstützung ausschreiben können." Außerdem informierte sie, dass mittlerweile ganz unspektakulär über 50 Solaranlagen in Luckenwalde ans Netz gegangen sind und auch die Sonnenenergie und ihre Verwertung ein sehr "handfestes Wirtschaftsthema" ist. Die derzeit stärkste Beschäftigungsdynamik in Luckenwalde weist die Branche der Mikroelektronik auf.
SBL-Geschäftsführer Christian Buddeweg gab zum Einstieg einen Überblick über das Energieunternehmen in der Stadt, ehe er die künftige Sicherung des Energiebedarfs erläuterte. Jan-Hendrik Aust von der IHK Potsdam sprach über die Energiestrategie 2030 und Prof. Dr. Dieter Murach von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH) Eberswalde erläuterte die Potenziale und Erträge von Agrarholz in Brandenburg.
Die Kampagne "Haus sanieren - profitieren" stellte Christine Hoffmann, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Regionalbetreuung für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, in ihrem Beitrag vor.
In den Pausen bot sich die Gelegenheit, das Blockheizkraftwerk zu besichtigen. Dies wurde von vielen Veranstaltungsbesuchern begeistert angenommen, freute sich Christian Buddeweg. Seine Mitarbeiter, Andreas von der Heide und Klaus-Dieter Spaller, führten kompetent durch die Anlage und erklärten den Interessierten die Funktionsweise.

Gäste bei einem Vortrag

An verschiedenen Ständen präsentierten Firmen ihre Leistungen zur Energiegewinnung. Heizungsunternehmen wie Firma Schmidt Solar-Heizung-Sanitär, Otto Hoffmann GmbH und Axel Bock Heizung-Sanitär zeigten Wege zur Minimierung von Heizkosten auf. Die Nanosolar GmbH hatte Solarzellen zur Ansicht aufgestellt und präsentierte ihren großen Produktionsauftrag für die ehemalige Mülldeponie Luckenwalde. Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal grüßte die Veranstaltungsteilnehmer gemeinsam mit den in ihrer Gemeinde angesiedelten Unternehmen GreenGas Nuthe-Urstromtal GmbH & Co. KG, Vogt Solar und Tier- und Pflanzenproduktion Felgentreu GmbH mit einer großen Plakatwand. Auch der Biogaspark Felgentreu der Gemeinde Nuthe-Urstromtal zeigte an einem Modell den Aufbau des Unternehmens.
Neben den bereits genannten Akteuren und Ausstellern präsentierte sich auch die Agentur für Arbeit mit einem Informations- und Beratungsstand.
Am Donnerstag der Wirtschaftswoche fand ein großer Bankenberatungstag im Biotechnologiepark Luckenwalde statt. Zum Abschluss der Woche erfolgte die Verleihung des Wirtschaftspreises Teltow-Fläming. Der Preis wird Bewerbern mit herausragenden Leistungen in einer oder mehrerer Disziplinen verliehen.

Zu den Preisträgern gehören:
Der Wirtschaftspreis 2011 ging an die Elektro-Service Ludwigsfelde GmbH. Aus Luckenwalde konnten die Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG und die ESB Schulte GmbH & Co. KG den Sonderpreis der jungen Wirtschaft von den Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming im Empfang nehmen. Den Sonderpreis der Investitions- und Landesbank erhielt das Unternehmen BMU GmbH aus Rangsdorf. Sonderpreise der Jury gingen an Daweba Dabendorfer Werkzeugbau GmbH sowie Günter Kaim & Uwe Kaim GbR.

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Neues Bildungszentrum im Biotechnologiepark

ZAL - Matthias Platzeck

Innerhalb von sechs Monaten Bauzeit hat das Zentrum für Aus- und Weiterbildung Ludwigsfelde (ZAL) im Luckenwalder Biotechnologiepark ein neues, 1.000 m² großes Schulungszentrum für eine Million Euro bauen lassen. Wenn man Aufträge an märkische Firmen vergebe, sei so eine Leistung möglich, gratulierte Ministerpräsident Matthias Platzeck, beeindruckt von diesem "rekordverdächtigen" Tempo. Die Bauleistungen seien ausschließlich an Firmen aus der Umgebung vergeben worden, sagte Reiner Rabe, geschäftsführender Gesellschafter des ZAL, bei der Eröffnung des neuen Bildungszentrums am 17. Oktober 2011. "Herzlichen Dank liebe Handwerker aus unserer Region." Platzeck dankte Reiner Rabe, der ein Vorbild sei und "genau den richtigen Weg" gefunden habe.
Im neuen Bildungszentrum bietet das ZAL Umschulungen und Qualifizierungen u. a. in den Bereichen Chemie, Biologie, EDV, Vertrieb und Fremdsprachen an. "Wir wollen etwas Konkretes für die Sicherung der Fachkräfte tun.", fasste Rabe zusammen.
Dr. Steffen Kammradt, einer der Geschäftsführer der Zukunftsagentur Brandenburg GmbH, lobte die Herangehensweise an das Problem Fachkräftemangel, das nur durch Zusammenarbeit gelöst werden könne. Luckenwalde sei eine gute Wahl gewesen. "Sie sind am richtigen Standort." Der Biotechnologiepark sei eine der Triebfedern der Entwicklung für Brandenburg.
Auch Edelgard Woythe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam, wünschte viel Glück für das neue Bildungszentrum. "Es gibt nicht so viele Unternehmer, die gesamtgesellschaftliche Ziele und ihr eigenes im Blick haben." Sie berichtete über die verschiedenen Programme der Jobcenter für Jugendliche, ältere Arbeitssuchende und Behinderte. "Uns sind alle Personen wichtig. Wir versuchen diese Potenziale zu heben."
Gratulationen zur Einweihung des neuen Bildungsgebäudes kamen außerdem u. a. von Günter Baaske, Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und der Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam, die auch Autogramme verteilte.

Foto: Ministerpräsident Matthias Platzeck bei der Eröffnung des Bildungszentrums.

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Newsletter für den Regionalen Wachstumskern Luckenwalde

Ausgabe 05 / September 2011

Newsletter 05 / September 2011 für den RWK Luckenwalde Auf den Seiten zwei und drei des 5. Newsletters für den Regionalen Wachstumskern Luckenwalde stellen wir Ihnen die Entwicklung des Gebietes am Zapfholzweg vor. Nachdem die ruinösen Gebäude abgebrochen, das Areal beräumt und die Erschließung gesichert wurden, sind dort ca. 25 ha Gewerbe- und Industrieflächen verfügbar. Außerdem berichten wir über ein innovatives Entwicklungsvorhaben der Friedemann Hampel GbR. Auf der Basis eines IVECO-LKWs bauten Friedemann und Stephan Hampel aus Luckenwalde ein international nachgefragtes Amphibienfahrzeug. Lesen Sie mehr dazu auf Seite vier. Weitere Themen sind die neuen Kriterien für die Bewertung künftiger Maßnahmen der Regionalen Wachstumskerne, die Benennung der Dr.-Georg-Schaeffler-Straße, die Erweiterung des Bildungszentrums für Biotechnologie und Chemie sowie die Wirtschaftswoche Teltow-Fläming 2011.

Wir wünschen Ihnen Freude beim Lesen. Ihre Anregungen und Hinweise zum Newsletter nimmt die Wirtschaftsförderung, wifoe@luckenwalde.de, Tel. 03371 / 672 - 201 gern entgegen. Wünschen Sie gedruckte Exemplare zur Weitergabe an Ihre Mitarbeiter, Kollegen, Geschäftspartner oder Freunde, so bitten wir um Nachricht.

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Gewerbeflächen in der Mobilitätszentrale zu vermieten

Beispiel eines Fahrradladens in der Mobilitätszentrale

Sie haben ein Geschäftskonzept und suchen dafür den idealen Standort? Wie wäre es mit einem denkmalgeschützten, modern sanierten Altbau zu attraktiven Mietkonditionen und in perfekter Lage, an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt, den täglich allein 1.300 Bahnreisende passieren? Willkommen in Luckenwaldes Mobilitätszentrale im Gebäude des ehemaligen Postbahnhofes.

Hier ist viel Platz für all Ihre Geschäftsideen. Egal ob Bäckerei, Kiosk, Fahrradaufbewahrung, -verleih oder -werkstatt, Café, Blumenladen, Buchhandel oder Fitnessstudio. Wir schaffen den perfekten Platz für Ihre innovativen Einfälle. Sichern Sie sich jetzt die letzten verfügbaren Mietflächen und wir beraten und unterstützen Sie bei Ihrem Geschäftsvorhaben.

Über tausend Menschen überbrücken täglich Wartezeit im Bereich des Bahnhofes, decken sich mit Proviant oder Lesestoff für eine lange Bahnreise ein, empfangen Freunde oder Bekannte mit Blumensträußen oder erledigen ihre Einkäufe während sie auf einen verspäteten Zug warten müssen. Der Bahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auch für Bus und Taxi und die Bibliothek im Bahnhof lockt zusätzlich potenzielle Kunden an.

Die Mietkonditionen im ehemaligen Postbahnhof werden je nach Nutzungsart und Flächeninanspruchnahme ermittelt. Die Räume werden so hergerichtet, dass sie sofort genutzt werden können. Informieren Sie sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Luckenwalde, denn die Sanierung der Außenhülle hat bereits begonnen.

Stadt Luckenwalde
Wirtschaftsförderung
Jutta Stohwasser Tel. 03371 672 230 oder
Stephan Gruschwitz Tel. 03371 672 247
E-Mail:

Exposé Mobilitätszentrale Postbahnhof

Präsentation Mobilitätszentrale Postbahnhof

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Benennung - Dr.-Georg-Schaeffler-Straße in Luckenwalde

Enthüllung des Straßenschildes

Der Unternehmer und Gründer des Automobilzulieferers und Wälzlagerherstellers Schaeffler Dr. Georg Schaeffler wird von nun an in den Stadtplänen Luckenwaldes verewigt. Seit der feierlichen Benennung am 27. Juni 2011 trägt die neue Verbindung von Dämmchenweg zur Industriestraße den Namen "Dr.-Georg-Schaeffler-Straße". Den Beschluss dazu verabschiedeten die Stadtverordneten bereits 2008. Nach der Fertigstellung dieses Bauabschnittes konnte nun die offizielle Benennung erfolgen.
Mit der Unterstützung des Landes ist bis zum Jahr 2014 die Realisierung von sieben Bauabschnitten geplant. Aktuell sind mit dem Bau des Kreisverkehrs Schieferling, der Sanierung der Straße Schieferling, dem Ausbau der Industriestraße und deren Weiterführung auf die Straße Treuenbrietzener Tor bereits vier Bauabschnitte abgeschlossen. Die Veränderung sei deutlich sichtbar und mit einem großen, auch finanziellen Aufwand verbunden, so Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide. Die Erschließung des Industriegebietes zum Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur sei ein wichtiger Investitionsschwerpunkt der Stadt Luckenwalde, denn "das Industriegebiet ist ein Gebiet, das der Stadt am Herzen liegt." Das 80 ha große Areal ist das größte und älteste Industriegebiet der Stadt und gemessen an der Beschäftigtenzahl gehört es zu den bedeutendsten Industriegebieten im Landkreis Teltow-Fläming. Möglich gemacht hätten die Sanierung neben dem Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt und dem Stadtplanungsamt der Stadt auch die Fördermittel, die Luckenwalde erhalten konnte, weil es als Regionaler Wachstumskern ausgezeichnet wurde. Entscheidend für diesen Status seien die Unternehmen. Unter anderen die Firma Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG als "größter industrieller Arbeitgeber und ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb". Frau Herzog-von der Heide zitierte den österreichischen Dichter Richard Schaukal, der sagte: "Unter Fortschritt verstehen die meisten unbewusst die Unfähigkeit, Wurzeln zu fassen." Das Schaeffler-Unternehmen dagegen zeichne sich durch Fortschritt aus und sei gleichzeitig ein echter "Tiefwurzler". Die Stadt wolle den perfekten Nährboden schaffen, was auch den vielen Arbeitskräften aus Luckenwalde und der Region zugute komme. In der Beschlussvorlage, mit der die Stadtverordneten der Straßenbenennung zustimmten, hieß es: "Mit der Namensgebung möchte die Stadt das vorbildliche Engagement der Unternehmensgruppe Schaeffler am Standort Luckenwalde würdigen."
Dr. Georg Schaeffler gründet das Unternehmen 1946 mit seinem Bruder in Herzogenaurach und baute es zu einem der größten deutschen und europäischen Industrieunternehmen in Familienbesitz auf. Nach seinem Tod übernahmen seine Frau Maria-Elisabeth Schaeffler und sein Sohn die Firma.
Markus Naumann, Werkleiter der Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG in Luckenwalde, überbrachte herzliche Grüße von Frau Schaeffler, die gerne an ihren Besuch in Luckenwalde 2008 zurückdenke. Sie wünsche allen Ansässigen des z. T. schon sanierten Industriegebietes viel Erfolg und lasse ihren Dank an die Stadt ausrichten. Die Straßenbenennung würdige Herrn Dr. Georg Schaeffler, der, so Naumann, "mit Herz, Verstand und Courage seinen Wirtschaftstraum verwirklicht" habe. Herr Naumann betonte, der neue Straßenname sei eine große Ehre auch für die Familie Schaeffler und das gesamte Unternehmen und man sei sehr stolz darauf. Er gab einen Rückblick auf die Entstehung und enorme Entwicklung des Unternehmens, das Luckenwalde bereits seit 20 Jahren treu sei. Damals habe man mit 30 Mitarbeitern begonnen, die Tassenstößel, ein hydraulisches Ventilspielausgleichselement, herstellten. Inzwischen hat das Werk in der Stadt 580 Mitarbeiter. Weltweit beschäftigt die Schaeffler Gruppe 70.000 Mitarbeiter und erzielte 2010 9,5 Milliarden Euro Umsatz. Markus Naumann drückte seine Freude über die "gelungene Sanierung des zukunftsweisenden Industriegebietes" aus.
Anschließend wurde das neue Straßenschild enthüllt. Für etwa drei bis vier Wochen ist die Straße aber noch mit beiden Schildern - Industriestraße und Dr.-Georg-Schaeffler-Straße - ausgeschildert, um den Wechsel für Postboten, Besucher und Ortsfremde zu vereinfachen. Das Finanzamt Luckenwalde z. B. ist zukünftig unter der Adresse Dr.-Georg-Schaeffler-Straße 2 zu finden.
Foto: Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide und Markus Naumann, Werkleiter der Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG in Luckenwalde, enthüllen das neue Straßenschild.

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Luckenwalde, der Leuchtturm

Eröffnungrede Bürgermeisterin (l.)

"Wende dich immer der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich." Mit diesem chinesischen Sprichwort begann Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide ihre Rede zur Einweihung der Solaranlage auf den ehemaligen Rieselfeldern am 28. Mai 2011. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern ganz wörtlich, könne diese Weisheit ein Ziel der Luckenwalder Stadtentwicklung sein.
Die Anlage habe in den bisher vier Monaten Laufzeit bereits zehn Prozent des städtischen Energiebedarfes gedeckt und das in den weniger ertragreichen Wintermonaten. Zusammen mit der Solaranlage auf der Deponie, dem Windrad und kleineren privaten Photovoltaikanlagen stammen bereits 20 Prozent des Strombedarfs der Stadt aus erneuerbaren Energien. Damit hat Luckenwalde schon heute das Ziel erreicht, das das Energie- und Klimapaket der Europäischen Kommission für 2020 vorausplant. Für das geplante Klimaschutz- und Energiekonzept der Stadt könnten also höhere Ziele angestrebt werden.

Bildschenkung

Die Bürgermeisterin dankte dem Unternehmen Belectric, das die Flächen von der Stadt und der NUWAB gepachtet, die Solaranlage errichtet hat und betreibt. Ein besonderer Dank ging an Geschäftsführer Bernhard Beck: "Sehr geehrter Herr Beck, ich freue mich sehr darüber, dass Ihr Unternehmen die sonnigen Seiten des Lebens auch in Luckenwalde gesucht und gefunden hat." Belectric hat seit 2008 auch eine Betriebsstätte in Luckenwalde und beschäftigt dort 147 Mitarbeiter, die überall auf der Welt Solarkraftwerke errichten. "Belectric hat den Mut, auch unorthodoxe Wege zu gehen und zunächst versponnen anmutende Ideen mitzutragen: Auf Bitte der Stadt ist Belectric nun auch in die Hotelbranche eingestiegen." Auf dem Gelände des neuen Industriegebietes Zapfholzweg hat die Firma als Ausgleichsmaßnahme ein sogenanntes "Schwalbenhotel" für Rauchschwalben gebaut, auf dessen Dach sich Photovoltaikmodule befinden. Abschließend überreichte Frau Herzog-von der Heide Herrn Beck als Geschenk ein Bild der Solaranlage. Hätte das Foto vorher den Titel "Trüber Ausblick auf Rieselfeld" tragen müssen, würde es dank des Solarkraftwerkes die Bildbezeichnung "Frühlingserwartung am Luckenwalder Sonnensee" besser treffen. Somit seien Solarkraftanlagen auch Beiträge zur aufwertenden Landschaftsgestaltung.

Rundgang Solaranlage

Herr Beck bedankte sich für die Begrüßung in solch einer "tollen Stadt voller Dynamik", geprägt von einer "aktiven Politik". Das Solarkraftwerk auf den ehemaligen Rieselfeldern ist 23 ha groß, besteht aus 65.000 Modulen, die sechs Megawatt Strom erzeugen. Damit könne man 1.600 Haushalte versorgen und 4,5 Tausend Tonnen CO2 einsparen. Luckenwalde sei sehr sonnig. In Franken, wo sich der Hauptsitz der Firma befindet, gäbe es nur etwa zwei bis drei Prozent mehr Sonnenstrahlung. Dass so viele Luckenwalderinnen und Luckenwalder zur feierlichen Einweihung gekommen sind, zeige, dass Solarenergie eine "akzeptierte Art der Energiebeschaffung" sei. Die Politik müsse die Entscheidung, die künftig den Bau von solchen Anlagen nur noch auf Konversionsflächen erlaubt, überdenken.
Dr. Volker Scheps von der Abteilung Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, betonte, das Ministerium verfolge solche Projekte mit großem Interesse. Es habe hervorragende Vorbildfunktion, weil deutlich werde, dass sich so sichere Energieversorgung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen und Einnahmen für die Kommune verbinden lassen. In Bezug auf erneuerbare Energien stehe Deutschland in Europa an Platz zwei und Brandenburg an der Spitze im deutschen Vergleich. Er bezeichnete Luckenwalde als Leuchtturm in Bezug auf die Entwicklung in eine Zukunft der umweltverträglichen Stromerzeugung.
Im Anschluss hatten die Anwesenden die Möglichkeit, die Solaranlage zu besichtigen, Mitarbeitern von Belectric Fragen zu stellen oder bei einer kleinen Stärkung die frühlingshaften Sonnenstrahlen zu genießen, die gleichzeitig für gute Stimmung und Stromgewinnung sorgten.

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Erschließung Baugebiet Zapfholzweg

Erläuterungen auf der Baustelle

Auf den insgesamt 35 ha des Baugebietes Zapfholzweg zwischen dem Anschluss der B 101 n und dem Biotechnologiepark hat sich viel verändert. Davon konnten sich am 05. April 2011 die Mitglieder und sachkundigen Einwohner des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Luckenwalde überzeugen.
Auf dem Gelände befand sich von 1939 bis 1945 das Kriegsgefangenenlager STALAG III/A und danach wurde es bis 1991 von der Sowjetarmee als Kasernengelände genutzt. Seit 2009 sind die Flächen im Besitz der Stadt. Wegen deren Größe, der Nähe zur B 101 n und dem Biotechnologiepark eignen sie sich sehr gut als Industrie- und Gewerbegebiet.
(Foto: Frau Linck vom Ingenieurbüro Döring GmbH (3. v. l.) erklärt anhand der Pläne das Baugebiet Zapfholzweg.)

ehem. Küchenbaracken

Dazu mussten aber zunächst 56 Gebäude und Anlagen abgerissen und einige Altlasten entfernt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die ehemaligen Lagergebäude und übriggebliebenen Fundamente vor dem Rückbau von einer Archäologengruppe erfasst und untersucht wurden. Dabei haben die Experten mit Metalldetektoren und Pinseln etliche historische Schätze wie Kennmarken von Soldaten, Knöpfe, Töpfe und sogar ein altes Bügeleisen finden können. Einige Funde sollen dem HeimatMuseum Luckenwalde zur Verfügung gestellt werden. Ein Teil der Fläche wird gemäß Bestimmungen des Landesdenkmalamtes exemplarisch als Bodendenkmal erhalten, darf also nicht bebaut werden.
(Foto: Küchenbaracken sind die letzten Gebäude des ehemaligen Kriegsgefangenenstammlagers III/A. Davor sieht man Fundamente einer Baracke, die laut den alten Bauakten auch als Küche genutzt wurde.)

Abbrucharbeiten

Von den 35 ha Fläche werden 7 ha für Ersatz- und Ausgleichmaßnahmen benötigt. Das Gebiet ist Lebensraum für einige gefährdete Tierarten, die deshalb ein Ersatzquartier erhalten müssen. So wird die ehemalige Kläranlage zum Ersatzbiotop für Zauneidechsen umfunktioniert. Die Klärbecken wurden mit Sand und Bauschutt gefüllt, der die perfekten Lebensbedingungen für die kleinen Reptilien bietet. "Das sieht absichtlich nicht ordentlich aus.", erklärte Astrid Mai vom Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt. Der aufgeschüttete Hügel neigt sich nach Süden, damit die Echsen genug Platz haben, um sich zu sonnen. Die gefährdeten Vogelarten Neuntöter und Sperbergrasmücke dürfen zukünftig in extra angelegten Schichtholzhecken brüten. Und auch die geschützten Rauchschwalben werden in ein neues Zuhause umziehen. Die Träger einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände werden mit Holz verkleidet und so hergerichtet, dass sich die Schwalben und auch Fledermäuse dort wohlfühlen können.
Die vielen Tonnen Restbestände von Pflaster und sonstigem Baumaterial werden noch vor Ort aufgearbeitet und dann zum Teil beim Bauhof eingelagert oder sofort wieder verbaut. Insgesamt soll die Baufeldfreimachung bis Ende April/Anfang Mai beendet sein. Und wenn Ende Juni auch die Erschließungsstraßen fertig sein werden, können die ersten Unternehmen mit dem Bau beginnen.

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Katalog zur Ausstellung "Luckenwalde stellt sich - 2011"

Ausstellungskatalog "Luckenwalde stellt sich - 2011" Der Katalog zur Ausstellung Luckenwalde zeigt sich - 2011 mit allen Ausstellungspostern steht unter "Wirtschaft > Broschüren/Newsletter" zum Download zur Verfügung. Um die Dateigröße zu reduzieren, wurde der Katalog in Teile zerlegt.

... zum Katalog

Die Ausstellung wurde als Wanderausstellung konzipiert und kann in Teilen, aber auch als Ganzes zur Verfügung gestellt werden. Sollten Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an die Wirtschaftsförderung, Frau Birgit Demgensky, 03371 / 672-201, wifoe@luckenwalde.de.

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Regionaler Wachstumskern Luckenwalde behält seinen Status

Die 15 Regionalen Wachstumskerne (RWK) im Land Brandenburg behalten ihren Status. Die Landesregierung beschloss am 15.02.2011 auf Basis einer von unabhängigen Gutachtern vorgenommenen Überprüfung, keine Änderungen vorzunehmen und auch keine weiteren Kommunen als RWK auszuweisen. Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht die vor fünf Jahren eingeleitete neue Förderpolitik nach dem Prinzip "Stärken stärken" durch die Evaluationsergebnisse vollauf bestätigt.

Die Überprüfung, die der Landtag mit Beschluss vom 24. Januar 2008 initiiert hatte, war von der Regionomica GmbH gemeinsam mit der Ernst Basler + Partner GmbH im Auftrag der Staatskanzlei durchgeführt worden. Die Gutachter kamen zu dem Schluss, dass alle Wachstumskerne bei Unterschieden im Detail eine gute Entwicklung genommen haben und ihren Status nutzten, um die Entwicklung voran zu bringen und sich weiter zu profilieren. Platzeck: "Besonders erfreulich ist, dass die Gutachter den RWK eine deutlich gestiegene Bedeutung für den Arbeitsmarkt vor Ort bescheinigten. Die RWK sind heute wirtschaftsstrukturelle Anker in ihren jeweiligen Regionen."

Für die Landesregierung spielte bei ihrer Entscheidung auch eine zentrale Rolle, dass der RWK-Prozess nunmehr richtig angelaufen sei. Ein Großteil der von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen sei noch nicht abgeschlossen. Platzeck: "Strukturpolitische Strategien brauchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten."

Aus der Pressemitteilung Staatskanzlei Brandenburg

Weitere Informationen zum RWK finden Sie auf den Seiten der Staatskanzlei Brandenburg

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Fachkräftebedarfsanalyse 2010

Gemeinsam mit der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH und der Stadt Luckenwalde wird seit 2007 die Fachkräftesituation in Luckenwalde analysiert.

Im Jahr 2010 erfolgte bei diesem Thema eine Kooperation mit den Gemeinden Nuthe-Urstromtal, Am Mellensee sowie mit der Stadt Trebbin. Die anonymisierte Auswertung möchten wir Ihnen heute vorstellen. Die Daten sind Grundlage für eine Studie, die die Untersuchung der Entwicklung der Fachkräftesituation und der sich abzeichnenden Fachkräfte- und Qualifikationsbedarfe in den Regionalen Wachstumskernen Luckenwalde und Ludwigsfelde beinhaltet.

Unternehmensbefragung Luckenwalde

Unternehmensbefragung Umlandgemeinden

Regionalstudie

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Bildungsatlas Luckenwalde ist online

Bildungsatlas Luckenwalde

Unter www.bildungsatlas.luckenwalde.de gibt es seit April 2010 Informationen über Angebote für Berufsausbildungen, Umschulungen, Weiterbildungen und Kurse in der Stadt Luckenwalde. Dieses Internetportal der Stadt Luckenwalde startet mit 26 Betrieben und Einrichtungen, die 68 Angebote für Ausbildungen, vier Umschulungs- und sechs Weiterbildungsangebote präsentieren. Der Bildungsatlas ist ein Baustein aus dem Projekt "Netzwerk Luckenwalder Kompetenz-Kom-Pass", das die BBJ Servis gGmbH gemeinsam mit der Stadt Luckenwalde im Rahmen des Wettbewerbes "Regionale Qualifizierungsinitiativen in Ostdeutschland" durchführte. Weitere Angebote, Hinweise und Anregungen nimmt die Wirtschaftsförderung, , Tel. 03371 / 672 - 230, Frau Jutta Stohwasser, gern entgegen.

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Innovationspotenzialanalyse für die Stadt Luckenwalde vorgestellt

Präsentation der Ergebnisse am 19. März 2010 im Rathaus
Ergebnispräsentation

Im Jahr 2009 beauftragte die Stadt Luckenwalde das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) mit der Untersuchung und Bewertung der Innovationsaktivitäten und -potenziale, sowie ihrer Entwicklungshemmnisse und Bestimmungsfaktoren in den Branchenkompetenzfeldern Biotechnologie, Automotive, Ernährungswirtschaft sowie Metallbe- und -verarbeitung. Zu diesem Zweck wurden Förderanträge gesichtet, die Daten der Beschäftigten- und Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet, Unternehmen befragt und Gespräche mit Experten geführt. Partner des Projekts waren die Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) GmbH und die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB). Auf die Untersuchungsergebnisse basierend erarbeitete das DIW eine regionale Entwicklungsstrategie, die Handlungsbedarfe sowie Maßnahmen zur Optimierung der Rahmenbedingungen für die Erhöhung der Innovationskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit ansässiger Unternehmen beinhaltet. Am 18. März 2010 wurden die Ergebnisse der Innovationspotentialanalyse für die Stadt Luckenwalde in einer ersten Präsentation vorgestellt.

Der Endbericht und die Präsentationen zu den Vorträgen folgen als Download

Innovationspotenzialanalye, Endbericht Stand 10. März 2010

Vorträge vom 18. März 2010

Innovationspotenzialanalyse - Stadt Luckenwalde, Einleitung

Methodische Vorgehensweise

Auswertung Förderanträge

Auswertung der Daten der Unternehmensbefragung und eine Zusammenfassung der Expertengespräche

Arbeitsmarktstrukturanalyse für innovationsrelevante Berufe

Bewertung des Innovationspotenzials

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Stadt Luckenwalde  aktualisiert: 04.01.2012

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