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07.07.2020

Neue E-Bike-Lademöglichkeit entsteht vor dem E-Werk

Wiederverwertung alter Baumaterialen ist ein Ziel, dass sich nicht zuletzt der renommierte Bund Deutscher Architekten gesetzt hat. Aber was kann man mit alten Tankstellen-Zapfsäulen anfangen, die im Zeitalter der E-Mobilität nicht mehr gebraucht werden? Die passende  Antwort hat der Künstler Pablo Wendel vom Kunstzentrum E-Werk gefunden: Die Zapfsäulen funktionieren nicht nur mit Benzin und Diesel: Man kann daraus auch Strom speisen:

Folglich wurden vor dem ehemaligen Elektrizitätswerk in der Rudolf-Breitscheid-Straße umgebaute Zapfsäulen als neue Lademöglichkeit für E-Bikes aufgestellt. Nach der ersten E-Bike-Ladesäule auf dem Boulevard wird hier dank eines Förderprogramms eine weitere Möglichkeit geschaffen, elektrisch angetriebene Fahrräder aufzuladen. An fünf weiteren touristischen Zielen in Luckenwalde sollen zusätzliche folgen.

Die Künstler des E-Werks, das sich in ein Zentrum für Kunststrom und zeitgenössische Kunst verwandelt hat, haben die Säule gestaltet. Einen ersten Funktionstest hat die Anlage bestanden: "Unser Dienst-E-Bike Nr. 1 war das erste E-Bike, das schon mal lecker Kunststrom probieren durfte.", freute sich Ekkehard Buß vom Stadtplanungsamt. Einige abschließende Arbeiten sind noch erforderlich. Die offizielle Inbetriebnahme soll im September erfolgen.

Die anderen E-Bike-Ladestelen (im Design wie auf dem Boulevard) sollen in der 34. Kalenderwoche installiert werden. Standorte sind an der Fläming-Therme, am Freibad Elsthal, am Skater-Einstiegspunkt am Kreishaus sowie in den Ortsteilen Kolzenburg und Frankenfelde.

Das Klimaschutzprojekt „Landkreisübergreifender Ausbau und Vervollständigung der Fahrradinfrastruktur sowie Einrichtung eines Fahrradverleihsystems zwischen Nuthe und Nieplitz“ in den Städten Beelitz, Trebbin und Luckenwalde wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.


Seite drucken | Autor: Ekkehard Buß | zuletzt geändert am: 28.05.2021