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07.06.2018

Bienenfutter am Straßenrand

Wie wird Luckenwalde bienenfreundlich? Was kann man tun, damit die nützlichen Insekten genug Nahrung finden? Welche Möglichkeiten hat die Stadtverwaltung, positive Akzente zu setzen? Mit diesen Fragen wandte sich das Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt an Imker und Bienenexperten aus der Region.

Eine der Antworten war: Weniger mähen. Vor allem Wildbienen finden ihr Futter in wuchernden Wiesen, die der Mensch als Unkraut bezeichnen würde. Den gepflegten, kurzen Rasen, den die Deutschen so lieben, mögen Bienen nicht. Sandflächen, Disteln und Wildblumen sind ihnen lieber.

Die Stadt Luckenwalde hat daraufhin beschlossen, Bankettstreifen im Stadtgebiet nur noch zweimal statt dreimal im Jahr mähen zu lassen. Damit bleiben die blühenden Wildpflanzen den Insekten länger erhalten. Dennoch muss die Verkehrssicherungspflicht erfüllt werden.

In dieser Woche werden Schilder aufgestellt, die deutlich machen: Das ist kein Unkraut, das ist ein Futterstreifen für Bienen!

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 07.06.2018