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13.09.2021

Damit Ihre Stimme auch zählt - so geht Briefwahl

Viele Wählerinnen und Wähler nutzen die Briefwahl, um ihre Stimmen für die bevorstehende Bundestags- und Landratswahl abzugeben.

Dabei sollten Sie Folgendes beachten: Damit Ihre Stimmen auch zählen, verfahren Sie bitte gemäß den Hinweisen auf den jeweiligen "Wegweisern", die den Briefwahlunterlagen beigefügt sind. Nur wenn Sie den Hinweisen folgen und alle Unterlagen korrekt zusammenfügen, ist Ihre Stimmabgabe gültig.

Warum muss man den Wahlschein unterschreiben und zusammen mit dem zugeklebten Stimmzettelumschlag in den Wahlbriefumschlag stecken?

Sobald die Briefwahlvorstände um 15 Uhr am Wahlsonntag ihre Arbeit aufnehmen, öffnen sie zunächst den roten äußeren Wahlbriefumschlag (für die Bundestagswahl) bzw. den grauen äußeren Wahlbriefumschlag (für die Landratswahl). Der Wahlschein wird geprüft. Mit Ihrer Unterschrift versichern Sie an Eides statt, dass Sie den beigefügten Stimmzettel persönlich gekennzeichnet haben. Hilft Ihnen jemand bei der Stimmabgabe, muss diese Hilfsperson den Wahlschein ausfüllen und erklären, dass sie in Ihrem Sinne den Stimmzettel gekennzeichnet hat.

Befindet der Briefwahlvorstand den Wahlschein für gültig, erst dann gelangt der blaue innere Stimmzettelumschlag (für die Bundestagwahl) bzw. der orangefarbene innere Stimmzettelumschlag (für die Landratswahl), in dem jeweils der entsprechende Stimmzettel steckt, so verschlossen in die Wahlurne. Die Wahlurne wird vom Briefwahlvorstand um 18 Uhr geöffnet, die verschlossenen Stimmzettelumschläge werden geöffnet, die Stimmzettel entnommen und auseinander gefaltet. Nun erst werden die gültigen und ggf. ungültigen Stimmen ausgezählt.

Die Briefwahl läuft so ab:

  1. Zuerst kreuzt man den Stimmzettel an.
  2. Der angekreuzte Stimmzettel kommt dann in den leeren Briefumschlag für den Stimmzettel.
  3. Der Briefumschlag muss zugeklebt werden, weil die Wahl geheim ist.
  4. Man muss den Wahlschein unterschreiben. Die Unterschrift bedeutet:
    Der Wähler oder die Wählerin hat selbst gewählt. Oder: Jemand anders hat den Stimmzettel ausgefüllt.
    Er hat aber so gewählt, wie es der Wähler wollte.
  5. Der unterschriebene Wahlschein und der zugeklebte Umschlag mit dem Stimmzettel, kommen in den Umschlag mit der Adresse der Wahlbehörde (Stadt Luckenwalde - für die Bundestagswahl, Landkreis Teltow-Fläming - für die Landratswahl).
  6. Dieser Umschlag kommt - deutschlandweit ohne Briefmarke - in einen Briefkasten der Post. Wer seine Briefwahlunterlagen aus dem Ausland verschickt, muss den Brief entsprechend frankieren.
    Der Wahlbrief sollte spätestens drei Tage vor der Wahl abgeschickt werden.
    Der Brief muss bis 18 Uhr am Wahltag angekommen sein.
  7. Der Umschlag kann auch bei der auf dem Umschlag stehenden Adresse abgegeben werden.

Klicken Sie auf die nachfolgenden Wegweiser zur Briefwahl, um diese vergrößert anzusehen.

Weitere Informationen zur Antragstellung, Ausgabe von Briefwahlunterlagen u. a. erfahren Sie auf der aktuellen Wahlseite.

Seite drucken | Autor: Britta Jähner | zuletzt geändert am: 13.09.2021