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27.07.2016

Kunst- und Kreativtag und vieles mehr

Der 16. Juli stand in Luckenwalde ganz unter dem Zeichen der Kreativität. Angeregt von einer Arbeitsgruppe zur 800-Jahr-Feier zeigte die Kreisstadt im Jubiläumsjahr, wie viele (Hobby-)Künstler es hier gibt, wie viele Mitmachangebote hier zum kreativen Werken locken und wie Originalität, Fantasie und kreatives Geschick unser Stadtbild prägen.

Zu Beginn des Tages stellten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes vor der Bibliothek im Bahnhof das Kunstwerk „Räderwerk“ auf, das der Luckenwalder Künstler Manfred Stenzel zum Geburtstag der Stadt geschaffen hat.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide dankte ihm, sowie dem Unternehmen MOB - Märkische Oberflächenanlagen & Behälterbau GmbH für die Realisierung der Skulptur, die noch in vielen Jahren an das 800. Jubiläum der Stadt erinnern soll. „Das Räderwerk passt in eine Stadt, die für sich in Anspruch nehmen kann, eine Werkstadt der Moderne zu sein. Handwerkliches Können, Innovationskraft, Erfindungsgeist haben die Industriegeschichte maßgeblich geprägt und tun es noch.“ Das Kunstwerk besteht aus verschieden großen Rädern, die Bewegung und Fortschritt symbolisieren sowie an die Anbindung Luckenwaldes an die Eisenbahn erinnern. Frau Herzog-von der Heide betonte, wie wichtig dieses Ereignis 1841 für die Entwicklung Luckenwaldes gewesen ist. „Ich neige manchmal zu Übertreibungen. Aber dennoch will ich nicht so vermessen sein und behaupten, dass in Luckenwalde das Rad erfunden wurde. Das kann auch gar nicht sein. Denn das Rad wurde an dem Tag und dem Ort erfunden, an dem Faulheit und Intelligenz zusammenkamen. Und wir alle wissen, in Luckenwalde gibt es keine Faulheit.“

Auf zwei drehbaren Achsen finden sich Daten zur Eisenbahn- und zur Industriegeschichte Luckenwaldes, die von der Luckenwalder Firma WerbeFactory eingraviert wurden.

Im Anschluss lockte zum einen ein Flohmarkt mit Straßenfest in die Käthe-Kollwitz-Straße, wo unter Initiative des Stadtmarketingvereins viele Händler mit Angeboten, Aktionen und Spaß für die Kinder für Begeisterung sorgten. Am Berliner Platz, in der Dessauer Straße und vor allem in der Volkshochschule ging das bunte Treiben weiter. In und um die Volkshochschule gab es die Möglichkeit, zahlreiche der sonst kostenpflichtigen Angebote auszuprobieren. Weben, Spinnen, Nähen, Schmieden, Trommeln, Tanzen, Filzen oder Trampolin springen – hier war für jeden etwas dabei. In der Showküche wurden Köstlichkeiten aus verschiedenen Kulturen angeboten. Wer nicht selbst aktiv werden wollte, fand an Ständen in der Dessauer Straße Kunst und Gebasteltes von Kreativen aus der Region zum Erwerben.

 

Am Berliner Platz sorgten die verschiedenen Ensembles der Kreismusikschule Teltow-Fläming für Stimmung und das Schuljahresabschlusskonzert füllte die Bibliothek im Bahnhof. In und um die Petrikirche wurde ebenfalls ein Programm geboten und zum Ende des sonnigen und kreativen Tages fand in der Käthe-Kollwitz-Straße der Teltow-Fläming-Songcontest 2016 statt.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 09.11.2016