BürgerBudget 2026 - nach der Vorschlagsphase
154 Vorschlagsblätter sind zum BürgerBudget 2026 eingegangen. Über den Stand der eingereichten Ideen und Wünsche unterrichteten gestern Nachmittag Amtsleiterin Christiane Kaiser und Carola Pötzschke vom Amt Pressearbeit, Verwaltungs- und Kommunalservice die Vertreter Matthias Grunert, Jochen Kubick und Erik Scheidler.
103 Beteiligte reichten ihre Vorschläge online (96-mal Onlineformular und siebenmal per E-Mail) ein. 51 Teilnehmer füllten das Formular aus den Ausgabestellen oder aus der Pelikan-Post in Papierform aus, berichtete Frau Kaiser. Im vergangenen BürgerBudget 2024 beteiligten sich 144 Personen mit 214 Wünschen, ergänzte Frau Pötzschke.
In diesem Jahr werden über 180 Vorschläge sortiert, zusammengefasst und geprüft. Die meisten Wünsche betreffen den öffentlichen Verkehrsraum, gefolgt von Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.
Vorschläge, die nicht den Kriterien der Satzung entsprechen, werden auch nicht zur Abstimmung gestellt. Entweder ist die Idee zu teuer (überschreitet 12.000 €), sie richtet sich nur an einen bestimmten Nutzerkreis und damit nicht an alle, oder die Stadt ist nicht zuständig. Zu unkonkret formulierte Vorschläge müssen wieder aussortiert werden. Doch die Anzahl der unkonkreten Hinweise ist gegenüber 2024 leicht zurückgegangen, gab Frau Kaiser freudig bekannt.
Die eingereichten Vorschläge wurden zur fachlichen Beurteilung an die zuständigen Fachämter weitergeleitet. Die Prüfergebnisse werden in der nächsten Zusammenkunft der Fraktionsvertreter der Stadtverordnetenversammlung und der Verwaltung vorgestellt. Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, können die zur Abstimmung zugelassenen Vorschläge öffentlich präsentiert werden.
Auch die Ideen und Wünsche, die nicht zulässig sind, werden mit dem Ablehnungsgrund veröffentlicht.