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21.12.2018

Bauarbeiten am Zapfholzweg

Während andere Baustellen längst für die Winterpause vorbereitet werden mussten, haben auf dem Gewerbe- und Industriegebiet Zapfholzweg die Arbeiten angefangen. Das Gewerbe- und Industriegebiet „Zapfholzweg“ zwischen Biotechnologiepark und B 101n wird nun komplett erschlossen. Künftig können sich hier weitere Unternehmen ansiedeln, die wegen Lärm und Emissionen nicht in Wohngebietsnähe sein dürfen. Einige der Flächen sind bereits verkauft.

Anfang Dezember wurde die Baustelle eingerichtet und inzwischen sind Teilflächen bereits beräumt. Entstehen wird eine zweite Erschließungsstraße auf 290 m Länge mit einem einseitigen Gehweg. Diese wird mit der schon bestehenden durch einen Wirtschaftsweg verbunden, der dann parallel zum Zapfholzweg verläuft. Somit wird das gesamte Gelände über eine Ringstraße erreichbar sein. Der Wirtschaftsweg wird drei Meter breit und mit Schotter befestigt. Bei Bedarf könnte er später mit Asphalt überbaut werden. Außerdem werden Regenrückhaltebecken entstehen und zugewachsene Gräben ertüchtigt, da bei einer Gewerbebebauung mit einer großen Versiegelungsquote zu rechnen ist. Begonnen wird mit dem Schmutzwasserkanal, der im freien Gefälle verlegt wird und an der tiefsten Stelle 3,50 m unter der Straße liegt. Danach folgen Regenwasserkanal und Trinkwasserleitung.

Die gesamte Maßnahme soll im nächsten Jahr fertig werden. Die Baukosten von etwa 1,7 Millionen Euro werden zu neunzig Prozent aus Fördermitteln zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanziert.

Die Stadt Luckenwalde hatte sich der Fläche angenommen, auf dem ein Kriegsgefangenenlager und später eine Kaserne der Sowjetarmee stand. Die Beseitigung von Altlasten im Boden und der Rückbau der Ruinen konnte mit großem Aufwand gestemmt werden. Die Qualitäten der Flächen liegen in ihrer Größe, der Nähe zum Biotechnologiepark und der perfekten Anbindung durch die B 101n begründet.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 10.07.2019