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19.02.2019

Belebung der alten Postschule

In das alte Postschulgebäude in der Poststraße soll endlich neues Leben kommen. Die Stadtverordneten entscheiden am 5. März darüber, ob das Gebäude einer neuen Nutzung zugeführt werden soll. Die Stadtverwaltung schlägt vor, dort das Mehrgenerationenhaus und den Jugendclub KLAB sowie die Koordinatorin für Flüchtlingsintegration der Stadtverwaltung unterzubringen.

Das als „Bürger- und Kieztreff“ bekannte Mehrgenerationenhaus befindet sich derzeit in dem angemieteten Haus Burg 22 d. Unter der Trägerschaft der Diakonie werden dort Veranstaltungen für Jung und Alt angeboten. Angebotsschwerpunkte sind Beratung in sozialen Notlagen, Schuldner-, Sucht- und Familienberatung. Das Gebäude ist jedoch nicht barrierefrei und der Platz reicht bei weitem nicht aus.

Der Jugendclub KLAB ist derzeit noch im Beelitzer Tor 10, einer denkmalgeschützten Villa, zuhause. Der offene Kinder- und Jugendtreff der Falken ist Anlaufpunkt für junge Menschen, bietet Kurs- und Seminarangebote und die Möglichkeit, gemeinsam zu kochen, sich zu treffen und auszutauschen. Auch dieses Gebäude ist nicht barrierefrei, für die Nutzung als Jugendklub ungeeignet und der Denkmalschutz bringt zahlreiche Auflagen mit sich. Ein Fortbestand an diesem Standort wäre nur mit hohen Investitionen möglich.

Beide Angebote sollen nach einem umfassenden Umbau in das Vordergebäude in der Poststraße einziehen. Die Vorplanung legt besonderen Wert darauf, dass die beiden Einrichtungen sich nicht stören und perfekte Gegebenheiten für die jeweiligen Zielgruppen erhalten. Der Jugendklub soll in einem Anbau untergebracht werden, der sich an den Keller anschließt. Das gesamte Gebäude wird nach der Sanierung barrierefrei zugänglich sein. Die Kosten werden auf 2 Millionen Euro geschätzt, wovon 90 Prozent mit Stadtumbau-Fördermitteln finanziert werden können.

 

Eine Präsentation der Vorplanung finden Sie hier.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 19.02.2019