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11.12.2018

Eine der letzten ihrer Art

Gegenüber der Nuthepromenade, auf der anderen Seite des Wasserlaufs, konnte eine über 150 Jahre alte Scheune vor dem Verfall gerettet werden. Früher hatte hier jedes Ackerbürgerhaus nach hinten heraus eine solche Scheune. Heute ist das Gebäude eines der letzten seiner Art und deswegen denkmalgeschützt. Mit Mitteln aus dem Förderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren wurde die alte Scheune nun denkmalgerecht gesichert.

In einem ersten Bauabschnitt wurde 2016 die reine technische Standsicherheit des Gebäudes wiederhergestellt. Das Gebäude war im Untergrund eingesunken und drohte umzukippen. „Wir mussten den Giebel wieder aufrichten. Das war die größte Herausforderung.“, erinnert sich Johannes Schmidt von der Oehnaland Holzverarbeitungs GmbH aus Niedergörsdorf.

Mit weiteren Mitteln aus dem Förderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren wurde nun in diesem Jahr die alte Scheune abschließend denkmalgerecht im Bestand gesichert, so Torsten Dutschke vom Stadtplanungsamt. Das Fachwerk wurde, wo es nicht erhalten werden konnte, ergänzt, eine neue Tragschwelle aus Klinkern stützt den Bau.

„Die ursprüngliche Bebauung an der Nuthe ist größtenteils verloren gegangen. Bei der Scheune handelt es sich somit um ein besonderes Zeitzeugnis der Stadtgeschichte.“, betont Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 11.12.2018