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Maßnahmenkatalog - Übersicht zur Bewertung Bürgerbeteiligung

Umfragezeitraum: 15. Juli bis 31. August 2022

Wir bitten Sie um die Bewertung folgender Maßnahmen:

Nummer:

E1
Titel: 

Integration des Leitbildes in die Verwaltungsarbeit - Klimaschutz als Themenfeld in der Weiterentwicklung / Fortschreibung von städtebaulichen und gemeindlichen Enwicklungskonzepten

Beschreibung:

Bei der Fortschreibung und Weiterentwicklung der Konzepte der städtischen und gemeindlichen Entwicklung ist ein Bezug zum Themenfeld des Klimaschutzes herzustellen. Klimaschutz ist auf allen Ebenen notwendig und die städtische Entwicklung kann durch eine Bestärkung der Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag leisten. Die Erkenntnisse und die Ziele des Leitbildes des Klimaschutzkonzeptes sind in neue Planungs- und Strategieinstrumente zu integrieren. Die Umsetzung des Leitbildes ist regelmäßig zu überprüfen und das Leitbild ist fortzuschreiben.

Ziel:  Klimagerechte Gestaltung der Entwicklung der Stadt
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar, kontinuierliche Aufgabe zur Schaffung von Grundlagen
Finanzielle Wirkungen: Sicherung der Klimaschutzarbeit
Umsetzungs- zeitraum: langfristig
Bewertung E1






Nummer:

E2
Titel: 

Umsetzung einer klimagerechten Bauleitplanung bei Neuplanungen

Beschreibung:

Die im Leitbild zum Klimaschutz definierten Ziele werden in der gemeindliche Bauleitplanung umgesetzt zur Verbesserung des lokalen Klimaschutzes. Dazu werden regelmäßig energie- und klimaschutzrelevante Anforderungen in die Bauleitplanung aufgenommen bzw. als Fachplanung berücksichtigt.
- Festlegung von Regelungen zur Nutzung von Photovoltaik, Solarthermie oder Fernwärme bei neu gebauten Gebäuden, auch von Energieplushäusern und Niedrigstenergiehäusern.
- Festlegung zu Rigolen- und Regenwasserzisternen und Versickerungsmöglickeiten auf Grundstücken
- Begrünung und wildtiergerechte Gärten und Grünanlagen, Umzäunungen mit Igelpassagen

Ziel: 

Energieeinsparung und Klimafolgenanpassung durch nachhaltiges Bauen und Verkehrsreduktion

CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar, kontinuierliche Aufgabe zur Schaffung von Grundlagen 


Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung E2






Nummer:

E3
Titel: 

Beauftragung weiterer Energetischer Quartierskonzepte (EQK)

Beschreibung:

Die Energie- und Umweltplanung könnte als energetisches Quartierskonzept umgesetzt werden. Mit einem energetischen Quartierskonzept kann der gesamte Gebäudebestand und die technische Infrastruktur erfasst und anhand der Energieverbrauchskennzahlen konkrete Minderungsziele aufgezeigt werden. Mit dieser Erfahrung könnten weitere derartige Projekte umgesetzt werden und so Teilbereiche auf eine nachhaltige Energieversorgung umgestellt werden. Klimaschutz und Klimaanpassung im Quartier bietet eine weitere Möglichkeit zur Planung auf Quartiersebene.

Ziel:  Steigerung der Energieeffizienz
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: Steigerung regionale Wertschöpfung
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung E3






Nummer:

E4
Titel: 

Erstellung einer nachhaltigen, intermodalen Verkehrsplanung - nachhaltige Mobilitätsstrategie

Beschreibung:

Unter Berücksichtigung bestehender bzw. noch zu bearbeitender Planungen, z. B. Verkehrsentwicklungsplan, Lärmaktionsplan, das Elektromobilitätskonzept, Radwegekonzept, EQK, ist eine nachhaltige Mobilitätsstrategie auszuarbeiten. Die nachhaltige Verkehrsplanung kann dabei aus verschiedenen Einzelkonzepten bestehen, die sich auf gemeinsame Zielstellungen, z. B. im Modal Split einigen oder in einer zusammengefassten Fassung erstellt werden. Zielstellung ist das Vermeiden von Verkehr sowie die Schaffung von geeigneten Strukturen wie dezentrale öffentliche Parkplätze, der Ausbau der Radfahrmöglichkeiten, Stadt der kurzen Wege, flächendeckende Einführung von Tempo 30 Zonen, Verbesserung des ÖPNV - Angebotes, Voraussetzungen zum Bau von Ladepunkten schaffen, das Sharingmodell ausweiten etc.

Ziel:  Energieeinsparung durch nachhaltige Mobilität und Steigerung der Lebensqualität
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar, kontinuierliche Aufgabe zur Schaffung von Grundlagen
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung E4






Nummer:

E5
Titel: 

Erstellung einer regelmäßigen Treibhausgasbilanz

Beschreibung:

Die Treibhausgasbilanz ist das wichtigste Controllinginstrument zur Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen. Hier enthalten ist die Ermittlung der Verbräuche auf dem Stadtgebiet im Laufe der Jahre. Dabei wird geprüft, ob die gestellten Ziele, die Szenarien und die Einhaltung der Absenkpfade mit allen relevanten Indikatoren innerhalb des Leitbildes erreicht werden. Diese Bilanz wird alle 4 Jahre fortgeschrieben. 

Ziel:  Controlling und Evaluierung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes auf dem Weg zu Treibhausgasneutralität im Jahr 2040
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: nur indirekt, durch ggf. Anpassung der notwendigen Maßnahmen
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung E5






Nummer:

E6
Titel: 

Nutzung des Solarkatasters und des Solaratlas Brandenburg

Beschreibung:

Im Bereich der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien sind weitere geeignete Freiflächen für die Ausweisung von Solarenergienutzung (Photovoltaik und Solarthermie) zu überprüfen. Dabei auch Beratungen zur Nutzung der ermittelten Potenziale, gerade über die Dachsolarpotenziale.

Ziel:  Steigerung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: Steigerung regionale Wertschöpfung
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung E6






Nummer:

E7
Titel: 

Klimafolgenanpassungsstrategie: Untersuchung zur Auswirkung des Klimawandels

Beschreibung:

Für die Regionen des Landes Brandenburg gibt es bereits eine Klimafolgenverletzlichkeitsanalyse in Bezug auf die regionalen Auswirkungen des Klimawandels. Die Ergebnisse aus den Untersuchungen sollen für die Stadt z. B. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis aufbereitet und konkrete Handlungsschritte abgeleitet werden. Betrachtet werden sollen u. a. die Schutzgüter Mensch, Wasser, Boden, Luft und deren zukünftigen Risiken. Auch die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und eine Beachtung des Stopps oder der Umkehr von Flächenversiegelungen ist Bestandteil dieser Maßnahme. Die Wiederaufforstung mit geeigneten Bäumen spielt ebenfalls eine Rolle. Der Umgang mit Regenwassermanagement, z. B. durch Schaffung von Zisternen, Teichen oder Bodenstrukturen, die schwammartig Regenwasser aufnehmen und es im Trockenheitsfall wieder abgeben können. 

Ziel:  Folgenabschätzung zum Klimawandel
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar, Aufgabe zur Schaffung von Grundlagen
Finanzielle Wirkungen: keine
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung E7






Nummer:

G1
Titel: 

Energiemanagement für die eigenen Liegenschaften 

Beschreibung:

Aufbau eines Energiemanagement für alle Liegenschaften mit jährlicher Erstellung eines Energieberichts.
Kommunales Energiemanagement umfasst die regelmäßige Aufstellung einer Gesamtübersicht über die Energie- und Wasserverbräuche, Steckbriefe für jede Liegenschaft und Benchmark-Vergleiche sowie die Ableitung von Einsparpotenzialen und die Veröffentlichung der Energieberichte (Zusammenfassung), um damit die Vorbildrolle der Stadt zu unterstreichen.
Ein wesentlicher Vorteil des kommunalen Energiemanagements ist die nachhaltige Reduktion von Energieverbrauch und THG-Emissionen sowie folglich eine langfristige Entlastung der kommunalen Haushalte durch eingesparte Kosten. Das Energiemanagement ist durch einen Energiemanager einzuführen. 

Ziel:  Energie- und Kosteneinsparung, Vorbildwirkung
CO2- Einsparpotenzial:  10 % bis 30 % Einsparung in den eigenen Liegenschaften
Finanzielle Wirkungen: hohe Einsparung
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung G1






Nummer:

G2
Titel: 

Festlegung von Baustandards für Neubau und Sanierung

Beschreibung:

Gemeindeeigene Bauten sind unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit nach den bestmöglichen energetischen Standards zu planen und auszuführen (beispielsweise Nullemission). Für Bauvorhaben sind regelmäßig die Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen abzuschätzen und unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit solche Maßnahmen zu bevorzugen, die die geringsten negativen Auswirkungen haben. Es sollen nur solche Baustoffe und Verfahren eingesetzt werden, die eine geringe nachteilige Auswirkung auf die Umwelt haben. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist zu bevorzugen. Die wirtschaftliche Betrachtung sollte der Lebenszykluskostenbetrachtung unterliegen.
Diese Prinzipien können entweder als kommunale Richtlinie oder als Handlungsleitfaden dokumentiert werden und so auch gegenüber Planern geltend gemacht werden.

Ziel:  Energie- und Kosteneinsparung, Vorbildwirkung
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar, kontinuierliche Aufgabe zur Schaffung von Grundlagen
Finanzielle Wirkungen: mittel, Mehrkosten bei Planung und Bau
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung G2






Nummer:

G3
Titel: 

Erstellung von Sanierungsplänen für kommunale Liegenschaften und Sanierungsstandards in Sanierungsgebieten

Beschreibung:

Aufstellen einer Sanierungsplanung für die nächsten 8 - 10 Jahre. Eine umfassende Sanierung mit Gebäudehülle, Fenster, Anlagentechnik und Brandschutz ist anzustreben. Zudem soll bei jedem bautechnischen Vorhaben die energetische Ertüchtigung im Fokus stehen.
Die energetische Qualität eines Gebäudes, unter anderem ermittelt anhand der spezifischen Kennzahlen, soll eine hohe Gewichtung bei der Erstellung der Sanierungsplanung haben. Grundlage dieser Sanierungspläne sind Gebäudeanalysen. 

Ziel:  Energie- und Kosteneinsparung, Vermeidung von THG
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: hohe Einsparung bei Umsetzung
Umsetzungs- zeitraum: langfristig
Bewertung G3






Nummer:

G4
Titel: 

Umstellung der Heizungsanlagen auf klimafreundliche Wärmequellen 

Beschreibung:

Der Aufbau von erneuerbaren Energien spielt für die lokale Energiewende eine zentrale Rolle. Rund 2/3 des Energieverbrauchs in den Gebäuden fällt auf den Wärmebereich. Dabei ist die Umstellung der Heizung hin zu klimaschonenden Ressourcen ein bedeutsamer Beitrag. Klimafreundliche Heizungen sind bspw. Fernwärme mit einem guten Primärenergiefaktor oder die Nutzung von Abwärme. Auch der Einsatz von Erdwärme, Wärmepumpen oder von Holzpellets sind Varianten. Die geeigneten Möglichkeiten müssen gebäude- und nutzungsspezifisch erarbeitet werden. 

Ziel:  Energie- und Kosteneinsparung, Vorbildwirkung
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: hoch
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung G4






Nummer:

G5
Titel: 

Nutzung von Solarenergieanlagen auf kommunalen Gebäuden

Beschreibung:

Auf geeigneten Gebäuden, die einen hohen Eigenverbrauch erwarten lassen, z. B. Verwaltung oder den Schulen / Kitas / Turnhallen sind eigene Solarenergieanlagen (PV und Solarthermie) zu errichten, bzw. sind die Dächer auch weiterhin für Anlagen Dritter (z. B. Bürgerenergiegenossenschaften oder Stadtwerke) zur Verfügung zu stellen. Dies unterstützt auch die Vorbildrolle der Stadt. 

Ziel:  Nutzung erneuerbarer Energie, Vorbildwirkung, Senkung der Stromkosten
CO2- Einsparpotenzial:  mittel
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung G5






Nummer:

G6
Titel: 

Ökostromeinkauf bei den eigenen Liegenschaften 

Beschreibung:

Die Energiemenge, die nicht selbst erzeugt werden kann, sollte aus nachhaltigen Quellen stammen. Dabei muss beachtet werden, dass der bezogene Ökostrom hauptsächlich aus lokalen Anlagen stammt und einen Neuanlagenteil von 30 % enthält. Label hierzu sind das OK Power Label und das Grüner Strom Label. Lokale Stromprodukten können durch einen gesonderten Beitrag zur Unterstützung von Neuanlagen aufgewertet werden. 

Ziel:  Einsparung Treibhausgase, Vorbildwirkung, lokale Wertschöpfung
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung G6






Nummer:

G7
Titel: 

Optimierung der Beleuchtung in den Gebäuden 

Beschreibung:

Im Zuge der Sanierung von Beleuchtungsanlagen in Gebäuden und bei der Außenbeleuchtung sollte moderne energieeffiziente Technik zum Einsatz kommen (LED, Bewegungsmelder, Helligkeitssensoren, automatische Abschaltung etc.). Es wird die Verringerung des Stromverbrauchs bei gleichzeitiger Verlängerung der Lebensdauer und höherem Leuchtenwirkungsgrad erzielt.

Ziel:  Senkung des Stromverbrauchs
CO2- Einsparpotenzial:  bis zu 50 % abhängig von bestehender Gebäudetechnik
Finanzielle Wirkungen: langfristige Einsparung Energiekosten
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung G7






Nummer:

G8
Titel: 

Begrünung der Liegenschaften

Beschreibung:

Die Begrünung von Fassaden und Dächern ist ein wirksames Mittel zum Umgang mit den Klimafolgen und dem Insektensterben. Eine Kombination von Dachbegrünung und Solarnutzung ist ein sehr nachhaltiger Weg.

Ziel:  Vorbildfunktion, Kostenreduktion, Klimafolgenanpassung
CO2- Einsparpotenzial:  mittel
Finanzielle Wirkungen:
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung G8






Nummer:

G9
Titel: 

Straßenbeleuchtung

Beschreibung:

Die Straßenbeleuchtung ist ein großer Verbraucher von Energie und auch umfassend präsent. Gleichwohl gibt es für die Straßenbeleuchtung zahlreiche Möglichkeiten, den Energieverbrauch und den THG Ausstoß zu senken - Nachtabschaltungen, Dimmungen, Bezug von Ökostrom oder der Austausch von LED sind hier zu nennen. In Abstimmungen mit den Stadtwerken sollen Wege zur zeitnahen Umstellung der Straßenbeleuchtung entwickelt werden. 

Ziel:  Effizienzsteigerung, Energieeinsparung
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: Anschaffung und Umstellungskosten, bei reduziertem Energieverbrauch
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung G9






Nummer:

V1
Titel: 

Erneuerbare Energie auf stadteigenen Grundstücken für Solaranlagen, Kurzumtriebsplantagen

Beschreibung:

Im Flächennutzungsplan können Flächen ausgewiesen werden, auch für die Nutzung durch Photovoltaik oder zum Aufbau von Kurzumtriebsplantagen, da vorhandene Waldflächen sehr gering ausfallen. Eine Prüfung dieser Möglichkeiten ist durchzuführen. Dadurch besteht die Möglichkeit einer deutlichen Erhöhung der lokalen Stromerzeugung. Die bereits definierten Freiflächenanlagen sind umzusetzen.

Ziel:  Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung V1






Nummer:

V2
Titel: 

Entwicklung eines Ökostromprodukts mit nachhaltigen Zertifikaten in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken

Beschreibung:

Die Nutzung von lokal produziertem Ökostrom stellt eine geeignete Variante dar, um zum einen die Treibhausgasemissionen zu senken und zum anderen auch um die lokale Wirtschaft zu steigern. Der Bezug von lokalem Ökostrom bietet für die Stadt eine günstige Maßnahme. Dieser Ökostrom sollte den Kriterien des OK Power Labels oder des Grünen Strom Labels entsprechen. Die lokal eigenen Stormprodukte der Stadtwerke können durch einen finanziellen Anteil zum Aufbau von Neuanlagen aufgewertet werden. Die Stadt stellt den Strombezug für die eigenen Liegenschaften vollständig um. 

Ziel:  Reduzierung der Treibhausgasemissionen
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: keine Einsparung, regionale Wertschöpfung
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung V2






Nummer:

V3
Titel: 

Entwicklung einer Klimaschutzstrategie mit den Stadtwerken und dem Wasserver- und Abwasserentsorger (NUWAB) und gemeinsame Umsetzung

Beschreibung:

Die Stadtwerke sind zum zentralen Element (Motor) der Energiewende, die NUWAB zum ressourcenschonenden Ver- und Entsorger zu entwickeln. Die Stadt unterstützt die Entwicklung der städtischen Unternehmen. Dazu werden strategische Ziele entwickelt, die in sektorale Planung in Jahresscheiben untersetzt werden. Dies betrifft sowohl die Sektoren Wärme und Stromversorgung, Energiedienstleistungen, Wasserversorgung, Regen- und Abwasserbeseitigung Beratungsangebote als auch den Sektor Mobilität.

Ziel:  Stärkung der lokalen Wirtschaft, Einsparung von THG, erneuerbare Energien
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen:
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung V3






Nummer:

M1
Titel: 

Weitere Verbesserung des Angebotes ÖPNV

Beschreibung:

Der Verkehrsbereich ist für einen großen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich. Dies ist auf den hohen Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) zurückzuführen. Um den Modal Split zugunsten des Umweltverbundes zu verschieben, sind modellhafte Projekte und Maßnahmen durchzuführen und innovative Dienstleistungen zur Mobilität zu entwickeln, z. B. Rufbusse. Die Wohngebiete bzw. Ortsteile und Gewerbegebiete der Stadt sollen mit wenigem Umsteigen in einem komfortablen Takt erreichbar sein. Die Nachfrage seitens der Nutzer sollte durch Anreize, Kampagnen und eine Erschwerung des Individualverkehrs - 30er Zonen, Parkraumbewirtschaftung - gesteigert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis ist unabdingbar. Einzelhandelsunternehmen können Lieferdienste bzw. Kunden gute Bus-Zustiegsbedingungen zum Einkaufen anbieten. 

Ziel:  Erhöhung Anteil Umweltverbund
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: Anschaffung Bus, Betriebskosten
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung M1






Nummer:

M2
Titel: 

Umstellung des Fuhrparks der Verwaltung der Eigenbetriebe und der Stadtwerke zu Elektromobilität

Beschreibung:

Zur Vermeidung von klimaschädlichen Gasen sind nach einer Optimierung der Verkehrswege (Zusammenlegung von Terminen, Vermeidung von Kurzstrecken) die Antriebe auf E-Mobilität umzustellen. Als Ergänzung zum bestehenden Fuhrpark sind E-Fahrräder in den kommunalen Fuhrpark zu integrieren. 

Ziel:  Umstellung Fuhrpark
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen:
Umsetzungs- zeitraum: mittel - langfristig
Bewertung M2






Nummer:

M3
Titel: 

Umsetzung des Elektromobilitätskonzepts und Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektromobilität - Fahrrad und PKW

Beschreibung:

Im Rahmen des aktuell erstellten Elektromobilitätskonzepts werden diese Bereiche untersucht. Die Stadt fördert gemeinsam mit den Stadtwerken die Umsetzung des Konzepts.
Durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen kann die Gemeinde auch zum Kompetenzpartner für weitere potenzielle Nutzer wie beispielweise mobile Pflegedienste werden. Auch die Beschaffung von Elektrofahrzeugen für den Bauhof wird empfohlen. Die Voraussetzungen für die notwendige Ladeinfrastruktur könnte von der Stadt gemeinsam mit Interessierten aufgebaut werden. 

Ziel:  Elektromobilität, Vorbildrolle der Verwaltung
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen:
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung M3






Nummer:

M4
Titel: 

Verbesserung des intermodalen Verkehr durch angepasste Planungen

Beschreibung:

Zur Verbesserung der Planung zur Änderung des intermodalen Umweltverbunds im Verkehr, d. h. der Benutzung verschiedener Verkehrsmittel, sind die Übergangsbeziehungen zu verbessern, z. B. durch die Abstimmung der Taktung bzw. die Einrichtung von Abstellanlagen für Fahrräder an Bushaltestellen und an Bahnhöfen.

Ziel:  Stärkung Umweltverbund
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: mittlere Kosten für Einrichtung Bushaltestelle und Abstellanlagen
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung M4






Nummer:

M5
Titel: 

Optimierung des Radwegenetzes 

Beschreibung:

Zur Erhöhung des Anteils des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen gehören gute und sichere Radwegeverbindungen, qualitativ hochwertige Radwege und sichere Abstellanlagen. Die vorhandenen Radwege sind zu überprüfen und optimal auszugestalten. Dabei sind Netze auszubauen und Lücken zu schließen. Durch den Ausbau touristischer Radwege verbessert sich auch die Nutzung im Alltagsradverkehr.

Ziel:  Stärkung Umweltverbund
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: hoch für Konzept und Radwegebau
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung M5






Nummer:

M6
Titel: 

Weiterentwicklung des Systems von Leihrädern - auch Elektroräder für Einwohner und Touristen, nutzbar auch in der Verwaltung

Beschreibung:

Die Alltagsmobilität auf kurzen Strecken stellt einen hohen Anteil beim MIV. Gerade diese kurzen Wege können mit attraktiven Angeboten auf den Radverkehr umgeleitet werden. Leihräder sind ein erprobtes Mittel, um die Attraktivität des Rades zu steigern. Die Verwaltung prüft die weitere Nutzung von E-Fahrrädern für die verwaltungsinterne Mobilität und angeschaffte E-Fahrräder sind außerhalb der üblichen Arbeitszeiten zum Verleih anzubieten. So können sowohl Verwaltungsmitarbeiter als auch die Bürger neue Mobilitätsformen testen und zum Wechsel auf eine nachhaltige Mobilität animiert werden. Da der Anteil an E-Bike bzw. Pedelecs immer mehr zunehmen wird, sollen die Abstellstationen und öffentliche Bereiche mit hohen Besucherzahlen mit Ladestationen / Steckdosen ausgestattet werden.

Ziel:  Stärkung Umweltverbund
CO2- Einsparpotenzial:  ca. 1 t/a bei einer Fahrleistung von 5.000 km und einer Einsparung von 150 g/km
Finanzielle Wirkungen: geringere Kosten für andere Fahrzeuge
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung M6






Nummer:

M7
Titel: 

Aufbau eines nachhaltigen Fuhrparks - Pedelec, klimaschonende Antriebe, Jobrad, Lastenrad

Beschreibung:

Die Umgestaltung der Mobilität auf einen breiteren Mix schont das Klima. Viele Wege können mit alternativen Fortbewegungsmitteln erledigt werden. Hierzu ist die Berücksichtigung des kommunalen Fuhrparks ein gutes Mittel, auch wird hier die Vorbildfunktion beachtet. Diese Maßnahme ist ein gemeinsames Projekt zwischen der Stadtverwaltung und den Stadtwerken, den Eigenbetrieben und auch der Wohnungsunternehmen.

Ziel:  Stärkung Umweltverbund
CO2- Einsparpotenzial:  hoch
Finanzielle Wirkungen: mittel
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung M7






Nummer:

M8
Titel: 

Durchführung von Aktionen und Kampagnen zum Thema Radverkehr

Beschreibung:

Zur Steigerung des Anteils des Radverkehrs am Modal Split sollen entsprechende Aktionen und Kampagnen durchgeführt werden. Schwerpunkt soll dabei der Alltagsverkehr sein.
Beispiele sind hierfür:
• "Stadtradeln"
• "Mit dem Rad zur Arbeit"
• Fahrradcodieraktionen 

Ziel:  Stärkung Umweltverbund, Vorbildwirkung
CO2- Einsparpotenzial:  gering
Finanzielle Wirkungen: keine
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung M8






Nummer:

M9
Titel: 

Nutzung digitaler Kommunikations-Instrumente (z. B. Videokonferenzen, E-learning, Home-Office)

Beschreibung:

Durch die Kommunikation per Internet oder Bereitstellung von Dienstleistungen können Präsenzzeiten und Fahrtwege eingespart werden. Dies gilt sowohl verwaltungsintern als auch in der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, dem Landkreis, Auftragnehmern etc.
Beispiele sind der Einsatz von Gebäudeleittechnik, Mitfahrzentralen, Telemedizin und die digitale Kommunikation mit den Bürgern. 

Ziel:  Reduzierung Verkehr
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung M9






Nummer:

I1
Titel: 

Definition eines Budgets für nicht- und gering-investive Energie- und Klimaschutzprojekte zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes

Beschreibung:

Die Stadt setzt für die bessere Planbarkeit im Haushalt einen zu definierenden jährlichen Betrag für nicht-investive Energie- und Klimaschutzprojekte (z. B. für Öffentlichkeitsarbeit, Schulprojekte, Wettbewerbe, Anreizprogramme etc.) fest. Dieses Budget kann die Stadt für die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts unterstützend nutzen. 

Ziel:  Umsetzung von Aktivitäten zum Klimaschutz
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: keine, kann aus Einsparungen z. B. aus dem Kommunalen Energiemanagement ergänzt werden
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung I1






Nummer:

I2
Titel: 

Hausmeister- und Bauhofmitarbeiterschulung

Beschreibung:

Die Qualifizierung der Hausmeister und Bauhofmitarbeiter, der für die Gebäude, Plätze u. a. Verantwortlichen bzw. der Unternehmen, die Wartung und Instandhaltung durchführen, ist eine Voraussetzung für ein funktionierendes Energiemanagement. Es werden vor allem Kenntnisse in der Bedienung / Handhabung der vorhandenen Heizungsanlagen und Regelmöglichkeiten vermittelt. Pro Jahr sollte mindestens eine Schulung angeboten werden.
Diese Schulung kann Vor-Ort im Rahmen einer jährlichen Objektbegehung stattfinden und durch externe Experten begleitet werden.

Ziel:  Energie- und Kosteneinsparung, Vorbildwirkung
CO2- Einsparpotenzial:  geschätzt ca. 5 % bis 10 % Einsparung je Gebäude
Finanzielle Wirkungen: hoch
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung I2






Nummer:

I3
Titel: 

Schaffung von personellen Ressourcen und Kompetenzen für Energieeffizienz und Klimaschutz 

Beschreibung:

Zur Beförderung der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes und seines Maßnahmenkatalogs ist die Stelle „Kommunales Klimaschutzmanagement“ einzurichten. In dieser Stelle konzentrieren sich eine Vielzahl von Aufgaben und Zuständigkeiten rund um das Thema Klimaschutz und kommunale Energiepolitik. Auf Grundlage des Klimaschutzkonzeptes kann sich die Stadt / kommunales Unternehmen die Stelle eines Klimaschutzmanagers durch die ZUG gGmbH oder die KfW fördern lassen.

Ziel:  Umsetzung Klimaschutzkonzept, Steigerung Energieeffizienz durch Energiemanagement
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: hohe Einsparung bei Verwaltung und Wertschöpfung durch Umsetzung Klimaschutzkonzept und der Einführung des Energiemanagements
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung I3






Nummer:

I4
Titel: 

Nachhaltige Beschaffung in der Verwaltung 

Beschreibung:

Die Stadt erstellt Beschaffungsrichtlinien, die Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen, insbesondere für
- Einkauf von Energie z. B. Zertifizierter Ökostrom, Biogas
- Computer, Drucker, sonstige IT-Geräte
- Fahrzeuge
- Büromaterialien, Büroausstattung und -möbel
- Beleuchtung
- Gebäudereinigung, Lebensmittel (Getränke, Catering)
- Streugut für den Winterdienst
- Baustoffe
Die direkte Vermeidung von Treibhausgasemissionen aber auch die Vorbildwirkung der Stadt sind hier entscheidend.
Es soll ein Katalog für Standards im Beschaffungswesen angewandt warden, um auf Verbrauchsreduzierung, höhere Energieeffizienz, Verwendung nachwachsender Rohstoffe und Recyclingprodukte in diesem Bereich abzustellen. Als Grundlage kann hier die Berliner Richtlinie für nachhaltige Beschaffung dienen.

Ziel:  nachhaltige Beschaffung, Vorbildwirkung
CO2- Einsparpotenzial:  gering
Finanzielle Wirkungen: Kostenreduzierung durch Lebenszyklusbetrachtung
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung I4






Nummer:

I5
Titel: 

Mitarbeitersensibilisierung und -motivation zum energieeffizienten Nutzerverhalten

Beschreibung:

Kommunen mit einem eingeführten Energiemanagement konnten nachweisen, dass durch Mitarbeitersensibilisierung ca. 5 - 10 % Energie eingespart werden können.
In der Verwaltung sollen dazu Aktionen und Kampagnen unter Einbezug der Nutzer durchgeführt werden. Auch die Einführung eines Anerkennungssystems für Ideen oder die Einhaltung von internen Zielstellungen ist sinnvoll.
Dabei sind wichtige Elemente:
- Information (Aktionswoche, Broschüren, Infozettel, Vorträge, Intranet News, Feedback etc.) und
- Motivation (Anreizsysteme, Wettbewerbe etc.).
Folgende Themen könnten z. B. behandelt werden:
- Stand-by und generell das Thema Strom sparen
- Richtig Heizen und Lüften
- Beleuchtung der Arbeitsräume
- Abschaffung von Einzelgeräten wie z. B. Kühlschränke, Mikrowellen, Wasserkocher) in den Büros zugunsten von effizienten Geräten an zentraler Stelle.

Ziel:  Energiekosteneinsparungen
CO2- Einsparpotenzial:  In einzelnen kommunalen Gebäuden 5 % bis 10 % durch nachhaltiges Handeln
Finanzielle Wirkungen: mittel
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung I5






Nummer:

I6
Titel: 

Weiterbildung der Verwaltung und anderer kommunalpolitischer Akteure zum Thema Klimaschutz

Beschreibung:

Das Thema Energie und Klimaschutz ist sehr komplex und stellt oft eine Herausforderung für die Mitarbeiter der Verwaltung dar. Um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, ist ein fundiertes Wissen erforderlich. Die Stadt fördert diese Wissensvermittlung aktiv, z. B. indem sie den Mitarbeitern die Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen ermöglicht, die Organisation von Exkursionen übernimmt, den Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen pflegt, die Veranstaltungen mit Fachvorträgen oder Filmabende organisiert. Themengebiete sollten sein: Vergabe, Geldanlage, Planung, Liegenschaften, Beschaffung, Baugeschehen, Schulen und Kitas.

Ziel:  Wissensvermittlung zum Klimaschutz
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar da Grundlagenarbeit
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung I6






Nummer:

I7
Titel: 

Einführung des European Energy Award (eea)

Beschreibung:

Einführung des Zertifizierungsverfahrens European Energy Award (eea) bis zur Auszeichnung und anschließende Fortführung darüber hinaus. Im Rahmen des eea werden alle Handlungsfelder der Kommune einer Analyse und Bewertung unterzogen. Dieser vorliegende Maßnahmenkatalog ist bereits nach dieser Systematik aufgebaut. Der eea ist ein an Grundsätze des Qualitätsmanagement orientiertes Instrument zur Überprüfung der Umsetzung der Maßnahmen, die im Rahmen eines Energie- bzw. Klimaschutzkonzeptes entwickelt wurden. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch und ein vergleichendes Benchmark mit anderen Kommunen sind wichtige Aspekte.

Ziel:  Organisation und Strukturierung der Energiepolitik
CO2- Einsparpotenzial:  gering
Finanzielle Wirkungen: mittel
Umsetzungs- zeitraum: mittelfristig
Bewertung I7






Nummer:

K1
Titel: 

Strategie zur Öffentlichkeitsarbeit als Klimaschutzstadt

Beschreibung:

Generell stellt die Öffentlichkeitsarbeit einen zentralen Baustein der Klimaschutzarbeit dar. Im Kapitel Öffentlichkeitsarbeit des Klimaschutzkonzepts sind Empfehlungen dazu detailliert beschrieben. Dieses Konzept gilt es in den nächsten Jahren umzusetzen. Darin eingebunden sind
- die Internetpräsenz
- Beratungsangebote und Information zu Fördermitteln
- Informationen über Projekte in der Kommune
- Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionstage
- Veröffentlichung der THG-Bilanz
- Veröffentlichung der Gebäudeenergieberichte.

Themenstellungen für die Kampagnen können sein: Overdeveloped.eu, Stadtradeln, Solardachkampagne, Heizenergiecheck, etc.

Ziel:  Information und Motivation, Beteiligung
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: keine
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K1






Nummer:

K2
Titel: 

Etablierung und Stärkung von lokalen Wirtschaftskreisläufen

Beschreibung:

Die Stärkung von lokalen Strukturen, z. B. im Lebensmittelbereich verbessert den ökologischen Fußabdruck. Hierzu können lokale Produzenten an geeigneten Angeboten teilnehmen und die Konsumenten zur Nutzung animieren. Hierzu gibt es die klassischen Wochenmärkte, den Tag der Regionen. Diese Vermarktung kann erweiteret werden: mobile Marktplätze, Hofläden, Dorfläden, Biokisten, Verbrauchergemeinschaften oder Marktschwärmer. Die Stadt unterstützt diese Entwicklungen.

Ziel:  Information und Motivation, Beteiligung, Steigerung der lokalen Wirtschaft
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: keine
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K2






Nummer:

K3
Titel: 

Aktionstag zum Klimaschutz an verschiedenen Standorten

Beschreibung:

Die Stadt organisiert einmal pro Jahr einen Aktionstag zum Thema ‚Energie’ z. B. zum "Tag der Erneuerbaren Energien". Hierbei bietet die Stadt, Firmen und Privatpersonen die Möglichkeit, ihr Engagement in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Stadt solle hier ihrer Vorbildrolle gerecht werden und künftige Projekte sowie bereits erfolgte Investitionen in den Klimaschutz zur Nachahmung für Privatpersonen und Unternehmen empfehlen. Private Betreiber von erneuerbaren Energien könnten einen Tag der offenen Tür für Interessierte anbieten.
Eine Anbindung an bestehende, bereits eingeführte Aktionstage wie den Tag der Regionen ist sinnvoll. In diesen Fällen könnte ein regelmäßiger Schwerpunkt zum Thema Energie und Klimaschutz gewählt werden.

Ziel:  Information und Motivation, Beteiligung
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: Förderung regionale Wertschöpfung
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K3






Nummer:

K4
Titel: 

Bildungsprojekte in Schulen und Kitas zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen 

Beschreibung:

Die Bildung der kommenden Generation ist für die Umsetzung und Akzeptanz der Energiewende wichtig - auch die nachgestellten Effekte im Elternhaus. Durch die Vermittlung von Wissen zu dem Bereich in Form von Projekttagen bzw. -wochen, Exkursionen, Durchführen von Energiemanagement durch Schüler, Einbeziehen des Themas in den Unterricht werden die Schüler und Lehrer, aber auch die Eltern und Familien erreicht. Spezifische Angebote gibt es auch für Kitas.
Die Stadt organisiert und vermittelt entsprechende Angebote z. B. gegenüber dem Landkreis u. a. Die Stadtwerke können an dieser Stelle hilfreich sein. 

Ziel:  Information und Motivation, Kosteneinsparung und Vorbildrolle
CO2- Einsparpotenzial: 
Finanzielle Wirkungen: gering
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K4






Nummer:

K5
Titel: 

Energieberatung für Privatpersonen 

Beschreibung:

Gemeinsam mit der Sanierungsstelle der Stadt, der Verbraucherzentrale (oder eines anderen Anbieters) und dem kommunalen Klimaschutzmanagement soll ein herstellerneutrales Energieberatungsangebot dauerhaft etabliert werden. Dazu sollen geeignete Orte und regelmäßige Termine festgelegt werden. Die Beratung der Verbraucherzentrale bietet auch die Möglichkeit einer mobilen, aufsuchenden Beratung. Schwerpunkt sollten die Themen Energieeinsparung (z. B. richtig Heizen und Lüften oder der Heizenergiecheck), Energieeffizienz und erneuerbare Energien sein. Sinnvoll ist eine Zusammenarbeit mit den Energieversorgern und weiteren Akteuren. Das Angebot ist aktiv zu bewerben und entsprechend der Nachfrage auszubauen. Auch digitale Angebote können auf der Internetseite beworben werden. 

Ziel:  Energieeinsparung, erneuerbare Energien und Energieeffizienz in privaten Haushalten
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: Kostenreduzierungen bei Haushalten, Wertschöpfung
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K5






Nummer:

K6
Titel: 

Energiestammtisch oder Energienetzwerk 

Beschreibung:

Einrichtung eines themenbezogenen Energiestammtisches bzw. der Gründung oder der Beitritt in ein kommunales Klimaschutznetzwerk mit anderen Kommunen, Unternehmen, Industrie, Stadtwerke, Energiegenossenschaft, Windenergieunternehmen, Verkehrsverbund und dem Landkreis, bei dem sich Bürger, lokale Unternehmer (Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Handwerk), Industrie und andere Klimaschutzakteure mit der Verwaltung austauschen. Klimaschutz und die kommunale Energiepolitik werden dabei als Thema regelmäßig auf die Tagesordnung gesetzt. Die Plattform soll auch dem Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen - spezielle die Abwärmepotenziale, der Steigerung der erneuerbaren Energien, dem Angebot von Förder- und Beratungsangeboten u. Ä. dienen.

Ziel:  Energieeinsparung und Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen, Industrie
CO2- Einsparpotenzial:  nicht quantifizierbar
Finanzielle Wirkungen: Steigerung regionale Wertschöpfung und Kostensenkung
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K6






Nummer:

K7
Titel: 

Steigerung des Stadtgrüns

Beschreibung:

Die Steigerung der Begrünung innerhalb der Stadt verbessert die Anpassung an den Klimawandel, z. B. durch besseres Regenwassermanagement oder Kühlungseffekte durch Stadtgrün. Stadtgrün unterstützt auch die Artenvielfalt und hilft Insekten. Auch private Garten und Grünflächen werden hier betrachtet. Durch eine Kooperation zwischen Stadt und Bürgern können gemeinsame Pflanzungsprojekte entstehen, z. B. Baumpatenschaften. Bei allen Maßnahmen sollten wildtiergerechte Kriterien beachtet werden, z. B. heimische Gehölze oder Igelpassagen unter Zäunen. Ebenso steigert Stadtgrün die Lebensqualität. Auch zu dieser Maßnahme können naturnahe Regenauffangbecken / Teiche gezählt werden. Die Landwirtschaft kann ebenfalls zu dieser Maßnahme beitragen über ein geändertes Mahdregime und die Anlage von Blühstreifen. Das bedeutet weniger Mahd und an geeigneten Stellen auch 1-jährige Standzeiten. Viele Insekten benötigen lange Halme zur Überwinterung und im Sommer die Blüten zum Überleben. Für Grünflächen bieten sich eigens zusammengestellte Blühmischungen an. Weniger gemähte Flächen lassen Regenwasser besser versickern und speichern dieses besser. 

Ziel:  Anpassung an den Klimawandel, Steigerung der Artenvielfalt und der Lebensqualität
CO2- Einsparpotenzial:  niedrig
Finanzielle Wirkungen: weniger Ausgaben für die Mahd
Umsetzungs- zeitraum: kurzfristig
Bewertung K7









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Seite drucken | zuletzt geändert am: 03.08.2022