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Älteste Luckenwalder Kirche St. Johannis - Buchpremiere im Jubiläumsjahr

In diesem Jahr feiert Luckenwalde 800 Jahre Ersterwähnung, dies ist auch urkundlich belegt. „Aber erste urkundliche Erwähnung bedeutet ja schon, dass etwas dagewesen sein muss, was der Erwähnung wert war.“, so Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide bei der Einführung zur Buchvorstellung von Prof. Axel Busch am 10. März im Sitzungssaal des Rathauses. Prof. Busch hat seine Forschungserkenntnisse in dem Buch „St. Johannis zu Luckenwalde – Eine Baugeschichte“ zusammengetragen.

In den Vorbemerkungen zum Buch heißt es: „Wer die St. Johanniskirche betrachtet, stößt auf zahlreiche bauliche Besonderheiten. Die Fenster und Strebepfeiler an den Außenwänden sind merkwürdig ungleichmäßig gruppiert, es gibt Außenwände aus Feldstein und Backsteinaufmauerungen, unterschiedliches Ziegelmauerwerk, verschiedene Firsthöhen und Dachneigungen, andersartige Schmuckgiebel sowie vermauerte Tür- und Fensteröffnungen in den Fassaden...“

Wie es zu diesen und weiteren Besonderheiten kam, wie und wann sie entstanden sind, inwieweit es sich dabei um charakteristische Zeugnisse bestimmter Stilepochen handelt und welche Erklärungen es dafür gibt, diesen Fragen widmet sich der Autor in dem rund 100-seitigen Werk. Die Geschichte der Johanniskirche wird anhand von Rekonstruktionszeichnungen und Fotos neben dem Geschriebenen anschaulich dargestellt.

Das Buch ist ab sofort in der Touristinformation Luckenwalde erhältlich.

Seite drucken | Autor: Britta Jähner | zuletzt geändert am: 09.11.2016