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Der Stadtverband der DLRG Luckenwalde gewinnt vier Medaillen bei den 28. Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen

Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungssport in Luckenwalde statt. Der Stadtverband Luckenwalde richtete dieses Event im Rahmen der 800-Jahr-Feier Luckenwaldes aus. Über 1000 Sportler kämpften am vergangenem Wochenende um die Deutschen Meistertitel beginnend bei der Altersklasse 25 bis zu der Altersklasse 90.
Die Einzelwettkämpfe fanden am Freitag statt. Zum Auftakt der Veranstaltung sorgte eine defekte Leine für etwas Aufregung, nachdem dieses Problem behoben war, ging der Wettkampf reibungslos über die Bühne. Bei den Einzelwettbewerben gingen acht Luckenwalder an den Start und verließen das Wasser mit hervorragenden Platzierungen. Eileen Kother wurde deutscher Vizemeister, Benjamin Kappler gewann die Bronzemedaille. Die anderen Luckenwalder erreichten mit vielen persönlichen Bestleistungen Top Platzierungen, was große Hoffnungen auf den zweiten Wettkampftag mit den Mannschaftswettbewerben machte.

Erstmalig in der Geschichte der DLRG wurde bei den Damen die Altersklasse 90 geschwommen. Somit ist Else Lemmes die älteste Starterin, die bisher bei einer deutschen Rettungssport Meisterschaft an den Start gegangen ist. Es war eine unbeschreibliche Stimmung in der gesamten Halle, wenn sie im Becken war. Alle feuerten sie an. Sie hat es verdient, sich als Deutsche Meisterin zu bezeichnen. Auch in der Altersklasse 85 gingen zwei Sportler ins Wasser, und zwar Werner Stein, der wie Else Lemmes aus Gelsenkirchen-Mitte kommt und Olaf Thümmler aus Bietigheim-Bissingen.

Drei Luckenwalder Mannschaften gingen zu den Staffelwettkämpfen. Die Damen aus der Altersklasse 170 mit Franka Fischer, Eileen Kother, Heike Popke, Katrin Wölk und Antje Schweigert fischten sich die Silbermedaille aus dem Wasser. Steigern konnten das die Männer aus der Altersklasse 100, die den deutschen Meistertitel erkämpften, in ihrem Team waren Benjamin Kappler, Johannes Thielisch, Robert Walter und Lukas Trieglaff. Auch das dritte Luckenwalder Team, das in der Altersklasse 170 mit Olaf Wendel, Mario Bürger, Karsten Märkisch und Mirko Werner an den Start ging, schwamm zahlreiche Bestzeiten und landete mit einem tollen 9. Platz unter den Top Ten. Die Siegerehrung fand am Samstagabend in der Luckenwalder Fläminghalle statt und wurde durch Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide eröffnet. Sie lockerte ihre Rede durch Zitate von Reinald Grebe aus dem Brandenburg Lied auf, was zu guter Stimmung unter den Teilnehmern führte. Im Anschluss an ihre Rede kam Carsten Schlepphorst, der technische Leiter der Bundesebene zu Wort, er verwies in seiner Rede, wie bereits die Bürgermeisterin, darauf, wie gut der Wettkampf durchstrukturiert war und was der Stadtverband mit seinen 170 ehrenamtlichen Helfern für eine grandiose Leistung vollbracht hat. Als Dritter vor der Siegerehrung sprach der Landesverbandspräsident Dr. Michael Peter Kessow. Daran schloss sich in äußerst stimmungsvoller Atmosphäre die Siegerehrung an. Nadine Walbrach stellte für die Medaillenmädchen Kleider zur Verfügung, was ein sehr schöner Anblick war. Zum Abschluss der Siegerehrung wurden die ältesten Sportler geehrt. Besonders zu erwähnen ist, dass die älteste Herrenmannschaft 306 Jahre zählte, diese Zahl errechnet sich aus dem Alter der Staffelteilnehmer (4), die älteste Damenmannschaft kam auf 295 Jahre. Beide Teams kamen aus Gelsenkirchen-Mitte. Der Gesamttitel bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften ging an Bietigheim-Bissingen und Gelsenkirchen-Mitte. Auf dem dritten Platz landete Wadgassen. Das Luckenwalder Team erschwamm sich in der Gesamtwertung den 8. Platz, den sie sich mit dem Team aus Hochneukirch teilen muss. Erwähnenswert ist ferner, dass bei diesem Event insgesamt 42 neue Deutsche Rekorde aufgestellt wurden. Dies zeigt, wie hervorragend sich die Sportler auf diese Meisterschaften vorbereitet haben und welche sehr guten Rahmenbedingungen durch den Veranstalter geschaffen wurden. Großer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Helfer sowie allen Unterstützern, ohne die diese Veranstaltung nicht zu so einem Erfolg geworden wäre. Dann natürlich an die Stadt, die durch die kostenlose Bereitstellung der gesamten Infrastruktur in allen Bereichen unterstützt hat. Der Fläming-Therme danken wir für die Bereitstellung einer hervorragenden Wettkampstätte. Unsere Genesungswünsche gehen in das Luckenwalder DRK-Krankenhaus, in dem derzeit ein Sportler behandelt wird. Dank der sehr guten und schnellen ärztlichen Betreuung konnte der Sportler erfolgreich medizinisch versorgt werden. Die DLRG-Sportler freuen sich nun auf die in Kürze in Luckenwalde stattfindenden Landesmeisterschaften und werden sich mit großem Engagement auf diesen nächsten Höhepunkt dieses Wettkampfjahres vorbereiten.

Seite drucken | Autor: Claudia Müller/DLRG | zuletzt geändert am: 09.11.2016