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Luckenwaldes Mitte feierlich markiert, anschließend munter spaziert

Am 10. April wurde ein weiterer Höhepunkt im Jahr des 800. Jubiläums von Luckenwalde begangen. Viele Einwohner und Gäste der Stadt waren am Nachmittag auf dem Hinterhof des Rathauses zusammengekommen, um bei der Kennzeichnung des Mittelpunktes von Luckenwalde dabei zu sein.

Ekkehard Buß vom Stadtplanungsamt ging zunächst auf die Methoden zur Ermittlung der Stadtmitte ein. Nachdem eine der ersten Ideen der Projektgruppe 800 Jahre Luckenwalde, Luckenwaldes Mitte festzustellen und so sichtbar zu kennzeichnen, dass langfristig an das runde Jubiläum erinnert wird, Zustimmung fand, machte sich das Stadtplanungsamt an die Errechnung des Mittelpunktes. 18 unterschiedliche Standorte kamen in Betracht. „Die Festlegung dieses Punktes auf dem Rathaushof ergab sich als Mittelpunkt des kleinsten Außenkreises der Gemarkung Luckenwalde.“, begründete Ekkehard Buß den Vorschlag des Stadtplanungsamtes, dem auch die Projektgruppe folgte.

 

Während die Mädchen und Jungen der Kita Regenbogen das „Luckenwalder Lied“ sangen, versenkten die Bauhofmitarbeiter Tobias Kubisch (l.) und Andreas Zimmermann den Metalldeckel zur Kennzeichnung des Mittelpunktes. Die runde Bodenplatte wurde in den Elster-Werkstätten angefertigt und zeigt das Logo des 800. Jubiläums. Die Fugen der Silhouette wurden mit einem fluoreszierenden Material ausgefüllt, damit das Logo auch im Dunkeln gut zu erkennen ist.

 

 

 

 

Im Anschluss lud Heimatfreund Dietrich Maetz zum Stadtrundgang. Unter großer Beteiligung begann Herr Maetz mit seinen Erzählungen zur Stadtgeschichte am zentralen Punkt zwischen Rathaus, St. Johanniskirche und Marktturm.

 

 

 

Die zweite Gruppe von Spaziergängern schloss sich Stadtführerin Renate Taulin an. Sie starteten vom neuen Stadt-Mittelpunkt über den Nuthepark zurück über den Boulevard.

 

Am „800-Stand“ erhielten Gewinnspielteilnehmer anlässlich der 800-Jahr-Feier ihren ersten bzw. zweiten Stempel für die Sammelkarte. Ferner meldeten sich weitere Interessenten für die Kratzbildaktion mit Mario Mannhaupt im Mai an.

Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Gymnasiums boten den Veranstaltungsteilnehmern frische Waffeln und Kuchen sowie Heißgetränke gegen einen Obolus an. Mit dem Erlös bessern die Abiturienten die Kasse für ihre diesjährige Abschlussfeier auf.

Seite drucken | Autor: Britta Jähner | zuletzt geändert am: 09.11.2016