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»Schlüsselloch« in neuem Glanz

Die Grünfläche an der Ecke Salzufler Allee/Kirchhofsweg zierte früher einmal ein Blumenbeet in Form eines Schlüssellochs. Der Name „Schlüsselloch“ ist erhalten geblieben, die Fläche selbst war schon lange nicht mehr schön. Die Abteilung Grünflächenplanung/Bestattungswesen hat sich der Sache angenommen und ab sofort kann man unter den Linden wieder Schönes entdecken. Besonders ins Auge sticht das Luckenwalder Wappen in zehn Quadratmeter Größe. Bei der Einweihung am 6. Juli erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide warum die Farben des Wappens das ganze Jahr über strahlen werden: „Stadtwappen in Pflanzenform ist mit Sicherheit keine Erfindung Luckenwaldes. Es gibt reichlich Anschauungsmaterial in anderen Kommunen. Kläglich wirkt es immer dann, wenn die Blütenpracht verwelkt ist und das Wappen dann einen eher etwas zerrupften Eindruck macht.“ Deshalb habe man sich für eine neuartige Variante entschieden. Der Pelikan und die übrigen Wappenbestandteile – Heimatfreund Dietrich Maetz erklärte im Anschluss deren Bedeutung und Entstehungsgeschichte – bestehen aus Polymerbeton. Dabei handelt es sich um in Kunststoff gebundene Natursteine. Die Firma Giese Gartengestaltungs-Elemente aus Rötha hat es hergestellt; es ist korrosions-, alterungs- und witterungsbeständig, salzwasserfest und frostunempfindlich. Komplettiert wird die Anlage durch den neuen, querenden Gehweg, zwei Bänke und Abfallbehälter, Gehölzer, Stauden und Gräser. Eine Informationstafel, die mit der Unterstützung von Dietrich Maetz entstanden ist, erklärt, wie Luckenwalde zum Pelikan gekommen ist und wie wir fast auf ihn verzichten mussten.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 09.11.2016