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170 Jahre Bibliotheksgeschichte in einer Ausstellung

Gleichzeitig mit dem 800. Jahrestag der Ersterwähnung Luckenwaldes feiern wir in diesem Jahr das 170jährige Bestehen der Luckenwalder Bibliothek. Diese ist damit die älteste Leihbibliothek in ganz Brandenburg. Ihre Geschichte zeigt seit dem 29. September eine Ausstellung, die kostenlos in der Bibliothek im Bahnhof besucht werden kann. Elka Freudenberger, Leiterin der Bibliothek, blickte zur Eröffnung nur kurz auf die Anfänge zurück. Am 27. September 1846 hatte sich in Luckenwalde der Handwerkerverein von Wilhelm Steinert gegründet. Nur zwei Tage später, bei der ersten Sitzung des Vereins, wurde die erste Luckenwalder Bibliothek aus der Taufe gehoben. Das Budget betrug damals 10 Taler und das Ausleihen sollte für alle kostenlos sein. Was mit kleinen Bücherregalen begann, umfasst inzwischen 40.000 Medien auf 950 Quadratmeter Fläche. Das Bahnhofsgebäude ist der neunte Standort und inzwischen ein richtiges Veranstaltungs- und Begegnungszentrum geworden. Die Ausstellung zur Geschichte der Bibliothek reiht sich ein in viele Aktionen, die zum Bibliothekjubiläum gestartet wurden, darunter eine GPS-Tour, ein Puppentheater und die „Jagd auf Mr. P.“, die Kinder auf den Spuren des Turmkobolds Piereluth quer durch die Kreisstadt schickt.

Die Ausstellung kann bis zum 10. November 2016 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek kostenfrei besichtigt werden (Dienstag 10 bis 18 Uhr, Mittwoch/Donnerstag/Freitag 13 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr).

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 09.11.2016