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Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, als das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. „Wir gedenken der Entrechteten, Gequälten und Ermordeten: der europäischen Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Millionen verschleppter Slawen, der Zwangsarbeiter, der Homosexuellen, der politischen Gefangenen, der Kranken und Behinderten, all derer, die die nationalsozialistische Ideologie zu Feinden erklärt und verfolgt hatte. Wir erinnern auch an diejenigen, die mutig Widerstand leisteten oder anderen Schutz und Hilfe gewährten“, so der ehemalige Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert.

Die alljährliche Gedenkveranstaltung am Holocaustgedenktag in Luckenwalde findet im Rathausfoyer unter der Inschrift statt (einstimmiger Beschluss des Hauptausschusses vom 7. Oktober 2010).

Die Inschrift lautet:

Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zum ehrenden Gedenken. 
Die Bürger der Stadt Luckenwalde

Im Jahr 2022 fand die Gedenkveranstaltung aufgrund des Rathausumbaus rund um die Gedenkplatte für die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Gemeinschaft für Frieden und Aufbau“ vor der Bibliothek im Bahnof statt.

Die Worte des Gedenkens werden in jedem Jahr von einer anderen Fraktion für die gesamte Stadtverordnetenversammlung gesprochen (Übereinkunft der Fraktionen).

Seite drucken | zuletzt geändert am: 24.08.2022