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In Gedenken an die Eheleute Hoffnung und Frau Spitz

Drei neue Stolpersteine wurden am 21. März im Luckenwalder Pflaster verlegt. Mit dem Projekt erinnert Künstler Gunter Demnig europaweit an Menschen, die unter der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten leiden mussten. Vor dem Gebäude Breite Straße 18 wurden Steine für Anna Hoffnung und Julius Hoffnung verlegt, der 47 Jahre lang als jüdischer Arzt praktizierte, bevor das NS-Regime es verbot und beide in Theresienstadt ums Leben kamen.

 

Am Haag 1 erinnert ein weiterer Stolperstein an Henriette Spitz, die im Alter von 82 Jahren in ein Arbeitslager gesteckt wurde und 1943 im Sammellager Berlin N4 den Tod fand. Seit einigen Jahren initiiert der CDU-Stadtverband die Verlegung der Steine mit Unterstützung des ehemaligen Luckenwalder Pfarrers Detlev Riemer, der die Biographien der jüdischen Bürger recherchiert.

Zum Beitrag: Verlegte Stolpersteine - Benennung der Geehrten

23.03.2017 
Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 22.03.2018