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11.08.2017

Verkehrsaufkommen im Brandweg

Einige Anwohner des Brandwegs ärgern sich über Durchfahrtsverkehr durch LKW auf dem Weg zur Kiesgrube. Das Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt nahm die Beschwerden ernst und lud Frau Brita Marx von der Boden-Baustoff-Verwertungsgesellschaft mbH, die die Kiesgrube betreibt, zum Gespräch.

Bereits seit dem Jahr 2000 gibt es eine Vereinbarung, die besagt, dass der Brandweg als Erschließung der Kiesgrube dient. Dennoch hält Frau Marx die LKW-Fahrer, die von außerhalb kommen, dazu an, den Brandweg von der Frankenfelder Chaussee aus zu befahren, um die Anwohner nicht unnötig mit Lärm zu belasten. Auch auf der Internetseite der Gesellschaft und auf Flyern zeigt die Anfahrtsskizze den Weg über den hinteren Teil des Brandweges. Im Gespräch mit Herrn Schmeier, dem Amtsleiter des Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamtes, machte sie aber auch deutlich, dass ein Umweg ihrer Mitarbeiter quer durch die Stadt mit zehn zusätzlichen Fahrtkilometern verbunden wäre und deutlich mehr Einwohner stören würde. Sonnabends ist die Kiesgrube mit Rücksicht auf die Anwohner nicht geöffnet. Seit die Straße asphaltiert ist, ist sie wesentlich geräuschärmer. Das Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt hat aufgrund der Beschwerden Verkehrszählungen durchführen lassen und hält das Verkehrsaufkommen der Sammelstraße für zumutbar. Im Durchschnitt fahren etwa 35 Fahrzeuge, die länger als sieben Meter sind, pro Woche durch den Brandweg (bzw. 17,5 hin und zurück). In Absprache mit der Feuerwehr wird die Schranke aus brandsicherheitstechnischen Gründen nicht geschlossen.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 11.08.2017