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02.05.2018

Hoffnung auf Kunststofflaufbahn im Werner-Seelenbinder-Stadion

Seit Jahren wünscht sich die Leichtathletik-Lauf-Gemeinschaft Luckenwalde e. V. eine professionelle Kunststofflaufbahn (Tartanbahn) im Werner-Seelenbinder-Stadion. Auch im Bürgerhaushalt wurde der Vorschlag eingebracht. Am 25. April berichteten Verein und Stadt im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport über die bisherigen Bemühungen.

Alle Hoffnungen sind darauf gesetzt, dass das Kommunale Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg (KIP), das für den FSV schon den teuren Traum eines neuen Kunstrasenplatzes hat wahr werden lassen, auch hier helfen kann. Anders wären die Gesamtkosten von 1,63 Millionen Euro für die gesamte Wettkampfanlage inklusive Nebenanlagen, Ausstattung, Gehweg etc. nicht zu stemmen, wie Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide betonte. Allein für die Entsorgung des bisherigen Unterbaus hat Planer Falk Ehmer 480.000 Euro veranschlagt. Die jetzige Aschebahn ist auf einer Schicht aus Schlacke und weiteren Bauabfallstoffen errichtet worden. Bei der Beprobung des Unterbodens wurde deutlich, dass das Material in einer Deponie entsorgt werden muss. Es ist nicht giftig und die Benutzung der jetzigen Bahn völlig unbedenklich, das Material entspricht aber bei weitem nicht den heutigen Standards und ist entsorgungspflichtig.

Im Ausschuss einigte man sich darauf, dass man vorerst nur die eigentliche Laufbahn ins Auge nehmen wird. Die weiteren Bauabschnitte könnten später folgen. Außerdem soll es weitere Untersuchungen des alten Unterbodens geben und zusätzliche Abfragen von Deponien.

Die Kunststofflaufbahn würde nicht nur vom Verein genutzt werden, sondern käme auch dem Luckenwalder Schulsport zugute.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 02.05.2018