Seiteninhalt
30.08.2018

Neues Radballgerätelager - Entwurfsplan für Wunscherfüllung steht

Für den Sieger des 3. Bürgerhaushalts geht es in die nächste Phase. Der Ersatzbau des Radsportgerätelagers des SG Stern Luckenwalde e. V. hatte mehr als doppelt so viele Stimmen geholt wie der zweitplatzierte Bürgerhaushaltsvorschlag. Im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport wurde nun die Entwurfsplanung vorgestellt.

Steffen Prib vom gleichnamigen Luckenwalder Ingenieurbüro präsentierte die Ergebnisse mehrerer Abstimmungsrunden mit dem Verein und der Stadt. Im Hinblick auf einen Flutlichtmast und den Wall mit integrierter Beregnungsanlage im Umfeld hält man es für die beste Lösung, den Neubau auf der bisherigen Stellfläche zu errichten. Das neue Gebäude mit zwei Lagerräumen wird eine Heizung und Wärmeschutz erhalten, damit es künftig im Winter keine Probleme mit dem Frost gibt. Ein Pultdach wird nach hinten entwässern.

Das bisherige Gebäude im Werner-Seelenbinder-Stadion ist marode und schützt nicht ausreichend vor Feuchtigkeit und Frost. In den vergangenen Jahren hatte der Verein immer wieder Rostschäden an den hochwertigen Sportgeräten zu beklagen. Mit Blick auf die derzeitig hohen Baupreise hatte man sich mit dem Verein auf die Minimalvariante geeinigt. Dennoch wird mit Kosten in Höhe von 105.000 Euro gerechnet, inklusive Abriss, Erschließung und Außenanlagen. Die Mitglieder des SG Stern haben sich bereit erklärt, einiges in Eigenleistung umzusetzen, so will man beispielsweise beim Abriss tüchtig mithelfen. Der Verein hat bereits einen Antrag auf Fördermittel im Rahmen des kommunalen Sportstättenförderprogramms in Höhe von 20.000 Euro gestellt. Die Entscheidung des Landes steht noch aus. Für die Bauzeit hat der Verein einen Überseecontainer als Zwischenlösung organisiert.

Damit der Bau Anfang nächsten Jahres ausgeschrieben werden kann, soll noch in diesem Jahr die Finanzierung geklärt werden. Ingo Reinelt, Amtsleiter Gebäude- und Beteiligungsverwaltung, stellte in Aussicht, dass zusätzliche Einnahmen dafür verwendet werden könnten. Die Stadtverordneten werden im Oktober darüber entscheiden. Ziel sei es, den Bau im nächsten Sommer zu realisieren.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 30.08.2018