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11.11.2018

80. Jahrestag der Reichskristallnacht

Über 100 Menschen gedachten am Freitagabend der Novemberpogrome, die vor 80 Jahren auch in Luckenwalde als Auftakt zur Vernichtung der Juden in Europa stattfanden. Der evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming und die Stadt Luckenwalde luden zu einem Gang des Erinnerns und einer Filmvorführung ein.

In der ehemaligen Synagoge in der Puschkinstraße las Detlev Riemer aus den Aufzeichnungen eines kleinen jüdischen Jungen vor. Das Gebäude der Synagoge ist nur erhalten geblieben, weil die Nationalsozialisten Sorge hatten, die anschließenden Häuser könnten Schaden nehmen, wenn man sie in Brand setzt. Im Union-Kino wurde der Film „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ gezeigt, der auch das Schicksal von Eugen Herman-Friede erzählt. Dieser hatte sich als junger jüdischer Mann in Luckenwalde vor der Deportation versteckt.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 11.11.2018