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19.08.2019

Anbau Kita Sunshine

Im Garten hinter der Kita Sunshine sind die ersten Vorbereitungen für den neuen Anbau sichtbar. Obwohl bislang nur eine Teilgenehmigung für die Herstellung der Baugrube sowie alle Gründungsmaßnahmen bis zur Oberkante Bodenplatte Gartengeschoss vorliegt, arbeitet die Stadt Luckenwalde bereits im Eiltempo daran, auch hier die Kapazitäten zu erweitern. Die Baustelleneinrichtung erfolgte im Hinblick darauf, dass die Mädchen und Jungen auch während der Bauphase möglichst viel Platz zum Spielen im Freien haben sollen und von der Baustelle keine Gefährdung ausgehen darf. In der Zeit der Mittagsruhe werden lediglich geräuscharme Arbeiten ausgeführt. Der Bereich der Baustelle wurde durch einen Bauzaun gesichert.

Die Baugrube wurde ausgehoben, die bisherigen Kellerwände, die später großen Fenstern weichen werden, freigelegt. Als nächstes wird die Bodenplatte gegossen.

Auch im bisherigen Kitagebäude hat sich viel getan. Wie bei den anderen Erweiterungen geht es der Stadt Luckenwalde nicht nur darum, die Kapazitäten zu erhöhen. Gleichzeitig werden in den Einrichtungen die Bedingungen für alle Kinder und Erzieher verbessert. Im Obergeschoss des Bestandsgebäudes in der Straße Zum Freibad wurde neuer Fußbodenbelag verlegt, die Sanitäranlagen  erneuert, Akustikplatten angebaut, die Gruppenräume gemalert und neue Magnetwände geschaffen. Das Büro der Leitung wurde umverlegt und komplett saniert. Sobald im Obergeschoss alles fertig ist, werden die Kinder aus dem Erdgeschoss dorthin ziehen, auch um weiter weg von den Bauarbeiten zu sein. Der Kellerbereich, der bislang als Lagerfläche genutzt wurde, ist leergeräumt. Wenn die neuen Fenster eingebaut sind, sollen hier Personalräume entstehen.

Im neuen Anbau wird man von den Gruppenräumen aus ebenerdig den immer noch sehr großen Garten erreichen können.

Auch bei diesem Projekt ist die Stadt Luckenwalde das Risiko eingegangen, zeitgleich zur Genehmigungsphase die Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe der ersten Baugewerke durchzuführen, um Zeit zu sparen. Der Bauablaufplan sieht vor, den Rohbau im Oktober  fertigzustellen. Im November soll mit dem  Innenausbau begonnen werden und  im August nächsten Jahres könnte der Anbau fertig sein. Ziel ist es, mit dem Anbau 40 zusätzliche Plätze zu schaffen. Für den Neubau und die Sanierung des Bestandsgebäudes sind Kosten von 1,8 Millionen Euro veranschlagt.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 19.08.2019