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27.05.2020

Online-Befragung zu einer Mobilitätsstudie in Luckenwalde und Jüterbog

Das Denk- und Aktionslabor Stadt Land, eine Projektwerkstatt an der Technischen Universität Berlin, führt im Juni eine Mobilitätsstudie in Luckenwalde und Jüterbog durch, die vor allem das Pendelverhalten in der Region unter die Lupe nimmt. Dafür haben die Bewohner und Bewohnerinnen der Städte in den kommenden Wochen die Möglichkeit, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Das Team aus Studierenden verschiedener Berliner Hochschulen möchte vor allem das Pendelverhalten, die Alltagsmobilität und Schwierigkeiten und Perspektiven des öffentlichen Nahverkehrs untersuchen. Wie funktioniert Mobilität im klein- und mittelstädtischen Raum? Welche Konsequenzen und Bedarfe ergeben sich aus dem Pendeln nach Berlin, aber auch aus den Binnenbewegungen zwischen den Gemeinden in Brandenburg? Vor welchen Mobilitätsherausforderungen stehen Gemeinden der sogenannten „zweiten Reihe“ wie Luckenwalde und Jüterbog? Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen der Studie beantwortet werden sollen.

Der Online-Fragebogen ist vom 27.05. bis zum 17.06.2020 im Netz abrufbar und richtet sich an die Einwohner*innen von Luckenwalde und Jüterbog. Die Ergebnisse der Studie werden nach Abschluss der Befragung für alle Interessierten aufbereitet und auf verschiedenen Kanälen öffentlich zugänglich gemacht. Von der Befragung erhoffen sich die Studierenden einerseits Einblicke in klein- und mittelstädtische Mobilität im Umkreis von Berlin im Allgemeinen; anderseits können aus der Befragung ganz konkrete Schlüsse für die Gemeinden Luckenwalde und Jüterbog gewonnen werden, die an die Stadtverwaltungen weitergegeben werden.

Das Denk- und Aktionslabor arbeitet bereits seit April 2019 in der Region und hat sich in den vergangenen Monaten vor allem mit den Themen Leerstand, Jugendkultur, öffentlicher Raum sowie neuen und alten Formen des Arbeitens im klein- und mittelstädtischen Raum auseinandergesetzt. Dafür hatte es im April 2019 einen studentischen Arbeitsraum in Luckenwalde gegründet. Kern des Projekts, das am Institut für Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin angesiedelt ist, ist eine studentische Lehrveranstaltung, die von Studierenden aller Studiengänge aus Berlin und Brandenburg belegt werden kann – das heißt, dass Lehre und Organisation eigenständig von Studierenden umgesetzt werden. Den Leiterinnen des Projekts, Lara Danyel und Mona Beyer (beide Studentinnen der Stadt- und Regionalplanung), ist es dabei wichtig, neue Perspektiven zu gewinnen, die im Rahmen des normalen Hochschullehrplans oft nicht ermöglicht werden. Anstatt aus der Ferne über klein- und mittelstädtische Räume zu reden, sollen die Teilnehmenden Zeit vor Ort verbringen und in Dialog mit den Bewohner*innen und Akteuren treten. Unter den aktuellen Teilnehmenden befinden sich in diesem Semester unter anderem Studierende aus der Stadt- und Regionalplanung, Soziologie, Geographie, Informatik, Architektur, Verkehrswesen und anderen Studiengängen, die interdisziplinär zusammenarbeiten.

Weitere Informationen und den Link zur Befragung zur Mobilitätsstudie gibt es hier.

Seite drucken | Autor: Denk- und Aktionslabor | zuletzt geändert am: 27.05.2020