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23.07.2020

Amtsleiter-Dienstberatung - Rundtour "Hinter der Bahn"

Die Tour der gestrigen Dienstberatung führte die Amtsleiter der Stadtverwaltung zu Schauplätzen im Bereich „Hinter der Bahn“. (Eine kleine Bildergalerie am Ende des Beitrags.)

Parkplatzanlage auf dem ehemaligen Gaswerksgelände

Erstes Ziel war der fertiggestellte Parkplatz mit 100 Stellplätzen auf dem Gaswerksgelände, der bereits im Mai für Nutzer freigegeben werden konnte. Optisch aufgewertet wurde der Parkplatz mit vier Hochbeeten aus Cortenstahl, die mittig mit einem Apfelbaum sowie mit Rosen und Gräsern bepflanzt sind.
Noch bis etwa Mitte August mit Bauzäunen umstellt, ist die Grünfläche mit Sitzgelegenheiten und Papierkörben, einem Weg entlang des „Bahndamms“, dem stilisierten Gasometer, Sportgeräten und einer Übungsstrecke für die Jugendfeuerwehr. Das kleine Häuschen, das man sieht, wenn man vom Parkplatz aus zur Brandenburger Straße schaut, wird künftig von einem Imker genutzt. In der kommenden Woche werden noch Behausungen für Wildbienen auf der Blühwiese errichtet. Zwei Rückhaltebecken, die künftig das Regenwasser sammeln sollen, befinden sich ebenfalls auf dem Gelände. Ein Regenrückhaltebecken dient einer weiteren Nutzung verriet Amtsleiter Jürgen Schmeier vom Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt: Im Winter, wenn es kalt genug ist, kann auf der gefrorenen Wasserfläche Schlittschuh gelaufen werden. 

Gewerbe- und Industriegebiet Zapfholzweg II

Weiter ging es zum Gewerbe- und Industriegebiet Zapfholzweg II. „Das 40 ha große Areal ist vollständig erschlossen.“, so Jürgen Schmeier. Unter der 290 m langen sanierten Straße wurden Kanäle für die Ableitung des Schmutz- und Regenwassers sowie eine Trinkwasserleitung verlegt. Neben der Straße führt einseitig ein Gehweg entlang. Für die Beleuchtung des neuen Abschnitts mit LED läuft derzeit das Ausschreibungsverfahren. Zwei Löschwasserbrunnen und ein Regenrückhaltebecken befinden sich ebenfalls auf dem Gelände. Zu neunzig Prozent wurden die Baukosten aus Fördermitteln zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanziert. Einige Grundstücke sind bereits an Unternehmen verkauft, berichtete Stephan Gruschwitz, Amtsleiter Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus. In seinem Amt gehen viele Interessentenanfragen zur Ansiedlung ein. Die Größe der anzumietenden Gewerbeflächen wird individuell zugeschnitten. Von den 40 ha sind 25 ha als Gewerbe- und Industriefläche ausgewiesen.

Gemeindehaus Frankenfelde

Im Gemeindehaus Frankenfelde inspizierten die Amtsleiter insbesondere die Räumlichkeiten des neuen Jugendklubs im oberen Geschoss. Neben einer gemütlichen Sitzecke soll noch eine kleine Bar entstehen. Spiel und Spaß haben die Nutzer sicherlich beim Kickern und Billard. Eine Musikanlage sorgt für den richtigen Ton, wenn die Jugend dort zusammentrifft. Petra Hartfuß, Abt. Technische Gebäudeverwaltung, beschrieb alle Umbaumaßnahmen, die zu einer barrierefreien Nutzung des Gemeindehauses getätigt wurden. Die Gesamtbaukosten lagen bei rund 350.000 €. Das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung förderte das Projekt mit 166.542,86 € EU-Fördermitteln. Die Eingangstreppe wurde erneuert, durch den Anbau eines Aufzuges ist das Gemeindehaus barrierefrei, die Räume im Dachgeschoss erhielten einen zweiten baulichen Rettungsweg, die Sanitäranlagen inklusive Duschen wurden saniert, die Räume wurden gemalert und erhielten neuen Fußbodenbelag. Die Duschen stehen den Mitgliedern der Löschgruppe der Feuerwehr zur Verfügung. Das Haus wird von den Einwohnern des Ortsteils rege zum Üben (Bläserensemble, Gymnastik, Tanzen, Yoga), Treffen und Feiern genutzt. Auch der Ortsbeirat hat Parterre sein Büro. Zusätzlich dient der Mehrzweckraum als Wahllokal und Versammlungsstätte. 

Werner-Seelenbinder-Stadion

Im Werner-Seelenbinder-Stadion führte Platzwart Holger Eberhardt die Teilnehmer zur neuen Rundenlaufbahn aus Kunststoff. Im Innern der Rundlaufahn wurde in dem angelegten Halbkreis der Hoch- und Weitsprungbereich mit einem Kunststoffbelag erneuert. Die alten Besuchertraversen aus Beton auf dem oberen Platz des Stadions wurden entfernt.

Hortneubau im Schulkomplex

Vom Stadion aus ging es vorbei am Schulzentrum Ludwig-Jahn-Straße. Auf dem Schulhofgelände haben die vorbereitenden Arbeiten für den Hortneubau begonnen. Die unterrichtsfreie Zeit wird genutzt, um das Mensagebäude brandschutztechnisch für den Anbau nachzurüsten. Der Baustellenbereich des Hortneubaus wurde mit einem Bauzaun gesichert, die ehemalige Umfahrungsstraße aufgebrochen und die Regen- und Abwasserkanäle erneuert. Die Baustraße wurde angelegt und die Baugrube ausgehoben. Die Anlieferung des Krans ist für Morgen geplant. In der kommenden Woche beginnt die beauftragte Firma mit der Herstellung der ersten Fundamente.
Bis zum Schuljahresbeginn wird ein gesicherter Weg und Zugang zum Mensagebäude für die Schüler und Lehrer fertiggestellt.

Parken am Sportplatz Baruther Tor

Kurz vor Ende der Rundtour ging es doch noch einmal in den Bereich „Vor der Bahn“. Am Sportplatz Baruther Tor sind keine Parkmöglichkeiten ausgewiesen. Dies wurde von einer vorschlagseinreichenden Person zum 4. Bürgerhaushalt bemängelt. Sie wies daraufhin: „Das ‚wilde‘ Parken im Kreuzungsbereich Baruther Tor/An der Krähenheide/Weg nach Woltersdorf führt bei Veranstaltungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen besonders durch beidseitiges Parken und unzureichender Beschilderung. An Veranstaltungstagen mit Laufwettbewerben, besonderen Fußballspielen und Sportfesten ist der Durchgangsverkehr insbesondere für Rettungsfahrzeuge erschwert bzw. nicht möglich. Veranstaltungsbedingt reisen Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauer mit bis zu 40 Fahrzeugen an.“
Die bürgerhaushalts-verantwortliche Amtsleiterin für Pressearbeit, Verwaltungs- und Kommunalservice, Christiane Kaiser, schlug vor, für den Standort Parkmöglichkeiten zu prüfen. Jürgen Schmeier könnte sich vorstellen, den unbefestigten Randstreifen entlang des Zaunes zu ertüchtigen. Mit einer regelmäßigen Mahd der Fläche könnten dort Fahrzeuge parken. Über das Ergebnis der Prüfung, ob zusätzliche Stellplätze am Sportplatz– ohne hohen finanziellen Aufwand – geschaffen werden können, wird berichtet werden.
Tomas Blümel von der Abteilung Infrastrukturelle Gebäudeverwaltung gewährte den Amtsleitern einen Blick in das Gebäude auf dem Sportplatz, dass vom FSV 63 Luckenwalde und vom Billiardsportverein BSV 54 genutzt wird.

Büroräume im Gewerbehof

Beendet wurde die Amtsleiterrunde in der neuen Dienststelle des Amtes Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus im Gewerbehof. Die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bereiche Wirtschaftsförderung, Kultur und Integrationsbegleitung haben Anfang Juli großräumige Büros auf zwei Etagen im sogenannten Palazzo bezogen.

Bildergalerie

Seite drucken | Autor: Britta Jähner | zuletzt geändert am: 23.07.2020