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12.02.2024

Sanierung der Frankenfelder Chaussee beginnt

Die Baumaßnahmen zur Sanierung der Frankenfelder Chaussee beginnen voraussichtlich ab Montag, den 19. Februar. Ab diesem Zeitpunkt wird die Frankenfelder Chaussee abschnittsweise gesperrt. Voraussetzung für den Beginn der Sanierung der Straße ist, dass das Wetter diese zulässt.

Zunächst wird der Abschnitt zwischen dem Ortseingang Frankenfelde und dem Ford-Autohaus Gottwald, Frankenfelder Chaussee 6, für circa vier Wochen gesperrt. Dort wird die Asphaltdecke, die seit über 30 Jahren nicht saniert wurde, abgefräst und neu asphaltiert. Die Bankette werden erneuert, um die Wasserableitung und -versickerung zu verbessern. Laut Arbeitsstättenverordnung ist für diese Arbeiten eine Vollsperrung dieses 1. Bauabschnittes notwendig. 

Ergänzung vom 29.02.: Der erste Bauabschnitt wurde nochmals in den Bauabschnitt 1a und 1b geteilt. Die Teilung erfolgte im Bereich Marktkaufzufahrt. Nach jetzigem Stand erfolgt am 07.03.2024 die Verkehrsumstellung. Das heißt, dass der Bauabschnitt 1a freigegeben und der Bauabschnitt 1b bis zum Autohaus Gottwald (Ford) ausgeführt wird. 

Die Umleitung über die Landesstraße L80/den Zapfholzweg ist ausgeschildert.

Zeitgleich wird zwischen der Einmündung zum Zapfholzweg und der Spange beim Mercedes-Autohaus ebenfalls unter Vollsperrung der Frankenfelder Chaussee mit dem Bau des neuen Kreisverkehrs begonnen. Diese Baustelle kann über den Zapfholzweg umfahren werden.

Nach diesen circa vier Wochen soll der erste Bauabschnitt ab Frankenfelde fertiggestellt sein. Mit dem Fahrbahnabfräsen geht es dann im Abschnitt zwischen der Einfahrt zum Autohaus Gottwald und dem Eschenweg/der Zufahrt Smart Energy und Hilu-Brunnenfilterbau Oppermann weiter. Dieser Abschnitt muss für circa drei Wochen ebenfalls komplett gesperrt werden.

Als dritter Bauabschnitt folgt dann die Frankenfelder Chaussee zwischen dem Eschenweg/der Zufahrt Smart Energy und der Zufahrt zum Autohaus Mercedes. Die Umleitung erfolgt für diese circa drei Wochen über die Birkenstraße bzw. den Zapfholzweg. Die Asphaltdeckschicht ist in die Jahre gekommen und hat viele Schäden. Auch wenn es in Luckenwalde Straßen in schlechterem Zustand gibt, empfiehlt es sich, die Deckschicht jetzt zu erneuern und nicht erst, wenn die Tragschicht darunter auch in Mitleidenschaft gezogen ist. So muss die Straße nicht grundhaft saniert werden, was Kosten und Zeit spart.

Während im Abschnitt zwischen Frankenfelde und der Birkenstraße nur Binder- und Asphaltdeckschicht in einer Stärke von 10 cm erneuert werden müssen, erfolgt zwischen der Birkenstraße und der Kreuzung Straße des Friedens ein grundhafter Ausbau. Nach der Fertigstellung des neuen Kreisverkehrs an der bisherigen Gefahrenstelle an der Abzweigung Zapfholzweg circa im Juni 2024, wird der Abschnitt der Brandenburger Straße bis zur Deponie in Angriff genommen. Hier wird die Straße nur halbseitig gesperrt und der Verkehr mittels Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt.

Der sechste Bauabschnitt wird ebenfalls nur halbseitig gesperrt. Er reicht von der Einmündung zur Deponie bis zum Unternehmen Jacobi-Caravan, Brandenburger Straße 44. Danach muss gegen Ende dieses Jahrs wieder in Vollsperrung gebaut werden, bis schließlich die Kreuzung Brandenburger Straße/Straße des Friedens auch saniert ist. Auf der Kreuzung wird lediglich die Fahrbahndecke erneuert. Die Umleitung erfolgt über die Bundesstraße B 101 bzw. für langsam fahrende Fahrzeuge über die Fichtestraße und die Werkstraße zur Einmündung Deponie. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich im Mai nächsten Jahres fertig sein.

Die Bauabschnitte wurden so kleinteilig gewählt, um die Einschränkungen für die Anwohner möglichst gering zu halten. Alle Grundstücke bleiben zu jeder Zeit erreichbar. Der Fußgänger- und Radverkehr ist während der gesamten Baumaßnahme auf dem vorhandenen Radweg uneingeschränkt möglich.

Für die gesamte Baumaßnahme wird mit Kosten von 2.704.700 Euro gerechnet. Aus dem Programm „Maßnahmen im kommunalen Straßenbau zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Brandenburg (Rili K StB Bbg)“ konnten Fördermittel in Höhe von 2.148.100 Euro eingeworben werden.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 29.02.2024