Behindertenbeirat zu Gast bei den Elsterwerken
Die Elsterwerke bieten als gemeinnütziges Unternehmen auch in Luckenwalde Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, eine sinnvolle Tätigkeit entsprechend der persönlichen Fähigkeiten zu finden. Am 7. Oktober lud der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Luckenwalde die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit, Soziales, Kultur und öffentliche Ordnung zu einer Besichtigung ein.
Sabrina Kirchner und Markus Schröder führten die Beirats- und Ausschussmitglieder durch die Werkstatt für behinderte Menschen. Fast 100 Beschäftigte mit Beeinträchtigungen arbeiten hier, etwa 70 Prozent haben eine körperliche, 30 Prozent eine geistige Behinderung. Hier können sie ausprobieren, was ihnen liegt, was ihnen Spaß macht und wo die persönlichen Fähigkeiten liegen. Von Schrauben eintüten, über Kartons falten bis zur Metallverarbeitung ist alles dabei. Es gibt ein Küchen- und ein Serviceteam, eine Schweißerei, eine Lackiererei, eine Näherei und vieles mehr. Gemeinsam mit 45 Beschäftigten ohne Beeinträchtigung werden hier jedes Jahr 350 Tonnen Aluminium verarbeitet. Gearbeitet wird Hand in Hand und in dem Tempo, das jeder schafft.
Wichtig ist den Elsterwerken, dass sich die Menschen hier wertgeschätzt fühlen und erfahren, dass ihre Tätigkeit sinnvoll ist. „Ohne uns würden die Feuerwehrfahrzeuge von Rosenbauer nebenan auseinanderfallen und das wissen die Mitarbeitenden auch“, betonte Herr Schröder. Das Unternehmen ist einer der wichtigsten Partner und lässt hier zahllose Metallteile für die Feuerwehrautos herstellen.
Nadine Briese und Jan Gabelmann vom Beirat bedankten sich für die Einblicke. Die Ausschussmitglieder zeigten sich überrascht von der Vielfältigkeit der Elsterwerke und lobten die engagierte Arbeit des gemeinnützigen Unternehmens.