Hochspannung bei der Langen Nacht der Bibliotheken

Am Sonnabend wurde auch in Luckenwalde die Lange Nacht der Bibliotheken begangen. Zum 20. Jubiläum der Veranstaltung gab es in der Bibliothek im Bahnhof Hochspannung für Groß und Klein.

Nachmittags war Kinderbuchautorin Marie Hüttner zu Gast und begeisterte mit ihrer interaktiven Krimilesung Kinder ab 8 Jahren. Statt nur aus ihrem Buch "Ist Oma noch zu retten? - Angst aus, Mut an!" vorzulesen, begab sie sich gemeinsam mit ihrem Publikum auf Spurensuche nach Oma Lore, die im Buch von Enkelin Pia und dem Nachbarsjungen Pepe gesucht wird. Rätsel wurden gelöst, Codes geknackt und wie man Fingerabdrücke nimmt, lernte man auch. Zum Abschluss erhielt jedes Kind einen Detektivausweis.

Bibliotheksleiterin Heike Rosendahl nannte es eine der schönsten Lesungen, bei der sie je dabei war und freute sich sehr, dass die Autorin extra für die Lange Nacht der Bibliotheken ihre Lesereise unterbrochen hatte. Marie Hüttner, die selbst in Luckenwalde aufgewachsen ist, hatte sich immer gewünscht, hier einmal eine Lesung machen zu können. Bezeichnender Weise beginnt das Buch am Bahnhof von Klein Funkenwalde, einer natürlich völlig frei erfundenen Kleinstadt.

Abends hieß es Gänsehaut pur und Nervenkitzel hoch drei für alle Thrillerfans. Till Raether las aus seinem Buch "Meeresdunkel" und zog die Anwesenden in seinen Bann mit der Geschichte über einen unheimlichen Sommerurlaub. Was idyllisch beginnt, endet tödlich, als zwei Familien angeblich versehentlich dasselbe Ferienhaus beziehen.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 12.10.2026