Olaf Scholz zu Besuch in der Jakobikirche

Hohen Besuch empfing in der vergangenen Woche der Förderverein der St. Jakobikirche in Luckenwalde. Kein geringerer als der ehemalige Bundeskanzler und derzeitige Bundestagsabgeordnete Olaf Scholz wollte sich das prachtvolle Gebäude einmal persönlich ansehen. Denn die Jakobikirche kann sich sehen lassen - nicht zuletzt, weil in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Fördermittel in die Sanierung des Gebäudes geflossen sind. So wurden beispielsweise die Glasmalereien der Fenster aufwendig instandgesetzt und auch die Balustraden erstrahlen in neuem Glanz. 

Möglich ist das in erster Linie aufgrund des eifrigen Engagements des Fördervereins, der nichts unversucht lässt, um an Spenden und Bundesmittel zu kommen. So berichtete die Vorsitzende des Vereins, Dr. Margitta-Sabine Haase, auch voller Stolz, dass vom Verein im Jahr 15 bis 20 Veranstaltungen in den altehrwürdigen Gemäuern auf die Beine gestellt werden. Immer wieder sind darunter auch bekannte Größen der Musikszene, wie zum Beispiel Karat oder Frank Schöbel zu finden. 

Seit mehr als 20 Jahren schon setzt sich der Förderverein dafür ein, die Kirche nach und nach wieder ein bisschen schöner zu machen. Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer haben sie auf ihrem Weg bis dahin begleitet. Und so verwundert es auch nicht, dass der Verein in Olaf Scholz einen weiteren Fürsprecher für die weiteren geplanten Sanierungsprojekte gefunden hat. Denn im Rahmen seines Besuchs stand ein ganz besonderer Schatz der Kirche im Fokus: die Orgel. Wenn auch optisch beeindruckend, hat die Orgel ein Problem. Sie ist aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht mehr bespielbar und muss dringend saniert werden. Rund eine halbe Million Euro wird für dieses Vorhaben benötigt. 

Und so ging es beim Besuch von Olaf Scholz deshalb auch um die Frage, wie die Finanzierung dieses wichtigen Projekts gelingen kann. Es bleibt zu hoffen, dass der Besuch nicht nur in guter Erinnerung bleibt, sondern auch den Weg für die dringend benötigte Bundesförderung ebnet, damit die Orgel bald wieder erklingen kann.

Seite drucken | Autor: Elisabeth Thiemann | zuletzt geändert am: 25.08.2026