Strategische Gesamtberatung
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung und des Landesamtes für Bauen und Verkehr begrüßte Bürgermeister Jochen Neumann am 8. Oktober in Luckenwalde. Man traf sich hier zu einer strategischen Gesamtberatung. Dieser wichtige Termin ist laut Städtebauförderungsrichtlinie regelmäßig durchzuführen, um sich über alle laufenden Programme der Städtebauförderung abzusprechen.
Gemeinsam mit einigen Kollegen aus der Stadtverwaltung ging es zunächst per Bus auf eine kleine Rundfahrt durch Luckenwalde. Da zahlreiche bisherige und anstehende Projekte besprochen werden sollten, wollte man den Gästen zunächst einen Eindruck vor Ort ermöglichen. Von der Akademie für Gesundheitsberufe, einem bereits abgeschlossenen Projekt, das bereits einige Zeit in Nutzung ist, ging es zum Stadtbad und zum E-Werk. Pablo Wendel zeigte das ehemalige Elektrizitätswerk und vor Ort wurde klar, welche Potenziale in dem benachbarten ehemaligen Stadtbad schlummern. In der Siedlung Am Anger konnte der erste fertiggestellte Bauabschnitt bewundert werden, während an der Friedrich-Ebert-Schule erst mit den Arbeiten losgelegt werden muss. Der versiegelte Pausenhof und die historisch wertvollen, aber unverschatteten Fenster ließen auch hier den Handlungsbedarf deutlich werden. Vor der alten Postschule konnten die ersten Sanierungsmaßnahmen begutachtet werden, aber auch hier ist mit der Gestaltung der Außenfläche samt erstem integrativen Spielplatz noch viel zu tun. Ein Blick in eine fast fertiggestellte Wohnung der Burg rundete die Tour ab.
Im Anschluss ging es im Rathaus um eine Einordnung aller Projekte aus den verschiedenen Teilprogrammen vor dem Hintergrund des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, darunter die Wohnraumförderung, Wachstum und nachhaltige Erneuerung und Lebendige Zentren. Rüdiger Schulz von der Abteilung Stadtentwicklung und Wohnungswesen des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung betonte – schon vor der Stadtbesichtigung – die Bedeutung Luckenwaldes und zeigte sich mit den Ausführungen der beteiligten Ämter sehr zufrieden.