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HeimatMuseum Luckenwalde

Das HeimatMuseum zeigt, wie königliche Entscheidungen, Sozialdemokraten, Freidenker, Erfinder und Fabrikanten, Wirtschaftskrisen, Nationalsozialismus, Planwirtschaft und die Währungsunion das wirtschaftliche und soziale Leben Luckenwaldes prägten.

Video zum Museumsrundgang...

https://www.youtube.com/embed/ETALptYNIjw?feature=player_detailpage

Neues aus dem Museum:

Hören vor Ort, was 1933 in Luckenwalde geschah »

Sohn und Enkel von Paul Backes besuchten HeimatMuseum »


Wechselmuseum:

Stand der Dinge

Das Rathaus Luckenwalde wird umgebaut und aus diesem Grund erfährt unser Sonderausstellungsraum für eine begrenzte Zeit die Nutzung als Trauzimmer des Luckenwalder Standesamtes. Sonderausstellungen können vom Museum deshalb nicht mehr in diesem Raum gezeigt werden. Gerade aber Sonderausstellungen sind ein wichtiger Bestandteil der Museumsarbeit. Wir können mit diesen besonderen Schauen und der Vielfältigkeit ihrer Themen neue Besuchergruppen ansprechen, die eventuell niemals ein Museum betreten würden. Und wenn man schon mal da ist, dann lohnt sich auch ein Besuch der ständigen Ausstellung im HeimatMuseum Luckenwalde. Das hat bisher sehr gut funktioniert. Doch jetzt steht der Sonderausstellungsraum erst einmal nicht zur Verfügung. Was tun …?

Die Idee

Inmitten der ständigen Ausstellung des Museums wird eine Ausstellungsform gezeigt, die sich in das Bestehende integriert – aber dennoch heraussticht. So entstand unsere Idee vom „WechselMuseum im HeimatMuseum Luckenwalde“. Wir greifen ganz verschiedene regionale und überregionale Themen heraus und bringen diese in den Kontext mit der bestehenden Museumsausstellung. Zeitlich begrenzt können wir dadurch Teile der ständigen Ausstellung genauer beleuchten, gegebenenfalls auch mit zusätzlichen Informationen und Exponaten bestücken. Es besteht sogar die Möglichkeit, vollkommen neue Fakten und Objekte zu präsentieren. Seien Sie für die Zukunft gespannt, was das neue WechselMuseum im HeimatMuseum Luckenwalde so alles zu bieten hat! Unsere beliebte Reihe mit Ausstellungen von Originalen aus der Würzburger Galerie SUNDERMANN FINE ART ist natürlich auch dabei. Zu jedem WechselMuseum im HeimatMuseum Luckenwalde wollen wir Ihnen auch einen Katalog anbieten, da die dann jeweils aktuell gezeigte WechselMuseumspräsentation zeitlich begrenzt sein wird, Sie diese so aber in Form einer Broschüre aufbewahren können. Unser WechselMuseum im HeimatMuseum Luckenwalde soll eine wichtige Ergänzung unserer Ausstellungstätigkeit werden – wir versuchen dadurch, im Museum neue Blickwinkel auf unsere Stadtgeschichte zu eröffnen und Ihnen als Besucherin oder Besucher (auch den Stammbesuchern und Museumsfreunden) immer wieder Neues und Interessantes zu präsentieren. „Eine neue Idee ist ein Licht, welches Dinge beleuchtet, die, ehe das Licht darauf fiel, ohne Form für uns waren.“ 

Ausstellung im HeimatMuseum seit 24. November 2023: Eine alte Dame mit Hut erzählt!?

Das fünfte „WechselMuseum im HeimatMuseum Luckenwalde“
„Eine alte Dame mit Hut erzählt!?“ — 100 Jahre ehemalige Hutfabrik Friedrich Steinberg, Herrmann und Co., so lauten Titel und Untertitel unserer fünften WechselMuseumspräsentation mit der Ausstellung über eines der schönsten Gebäude in Luckenwalde.
Dieses Mal erfahren Sie nicht nur durch uns Wissenswertes und Spannendes, sondern auch eine „alte Dame mit Hut erzählt“.
Wir vom HeimatMuseum Luckenwalde bearbeiten viele Anfragen aus aller Herren Länder zu diesem einzigartigen Baudenkmal und ermöglichen Besuche im Rahmen von Führungen. Deshalb reifte der Entschluss, in unserer Reihe „WechselMuseum im HeimatMuseum Luckenwalde“ eine Schau über die ehemalige Hutfabrik Friedrich Steinberg, Herrmann & Co. zu konzipieren, zu kuratieren und zu präsentieren.

Auch diese WechselMuseumsausstellung sollte selbstverständlich wieder außergewöhnlich und besonders interessant werden.
Unsere Entscheidung: Die ehemalige Hutfabrik selbst muss etwas aus dem Zeitabschnitt ihrer Geschichte erzählen, als wirklich Hüte produziert worden waren. Wir nahmen Kontakt auf und überraschenderweise wurde unsere Idee sofort als sehr amüsant empfunden. Die Befragte meinte, dass so einiges geradegerückt werden könnte und überhaupt.
Schlussendliche Antwort: Ja, sie wird erzählen!
Folgende vier Hinweise der ehemaligen Hutfabrik sollten unbedingt bei unserer neuen Ausstellung berücksichtigt werden: Sie wird seit Längerem im Volksmund „Mendelsohnhalle“ genannt. Auf einem ihrer Gebäude, darin befand sich die Färberei, hat das Dach wieder die Form eines Hutes. „Alte Dame“ ist als Bezeichnung wegen des Alters für sie durchaus plausibel. „Mit Hut“ erscheint ihr als Bezeichnungsergänzung wegen der Architektur des Färbereigebäudes passend.

Selbstverständlich fand alles Gewünschte seinen Weg in unsere Exposition und wir freuen uns auf die Erzählung der alten Dame mit Hut. Übrigens: Exklusiv im Katalog zur Ausstellung wird auf zwei Seiten die Mendelsohnhalle Unerwartetes verraten.
In dieser Publikation präsentieren wir Ihnen auch fast unbekannte und erstmals zum Mitnehmen veröffentlichte Fotos vom Neubau der Hutfabrik Friedrich Steinberg, Herrmann & Co. Erfreuen Sie sich an den hoff entlich lesenswerten Texten und den so groß wie möglich gedruckten Bildern in Ausstellung und Katalog.

Die aktuelle ausstellung wird noch bis einschließlich 5. Juni 2024 im Heimatmuseum zu besichtigen sein. Vom 6. Juni bis 8. Juni 2024 wird das Wechselmuseum 5 dann abgebaut.


Angebote & Eintritt:


Eintrittspreise

Dauerausstellung und Sonderausstellung**  2,50 €

 2,00 € erm. *

Gruppenkarte ab 6 Personen
(Dauerausstellung und Sonderausstellung**)
 2,00 €  
Sonderausstellung**  1,00 €  
Schulklassen und Kita-Gruppen
(einschließlich Begleitpersonen) für die Dauerausstellung und die Sonderausstellungen**
 0,50 €  
** Zurzeit finden keine Sonderausstellungen statt.    

Führungen

(Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen)
  • Führungen durch die Dauerausstellung,
  • Marktturmführungen (max. 15 Personen),
  • Stadtführungen zu Fuß oder mit dem Bus,
  • Themenführungen, wie "Stalag III A-Friedhofsführung",
  • "80 % - das Rote Luckenwalde"
  • und "Sagen und Märchen" - ein Stadtspaziergang
3,00 € 2,00 € erm.*

Schulklassen und Kita-Gruppen
(einschließlich Begleitpersonen) für alle Führungen

0,50 €  
Gutschein für 10 Personen
(Marktturm- oder Museumsführung)
30,00 €  

* Ermäßigter Eintritt:
Kinder ab 3 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, arbeitslose und sozialberechtigte Personen, Schwerbehinderte und deren Begleitpersonen. (Erforderlich ist die Vorlage von gültigen Nachweisen) Sozialpassinhaber zahlen für alle Angebote (außer dem Gutschein) 0,50 € je Person. Freier Eintritt: Kinder bis 3 Jahre

Informationen zu den Führungen:

Führung durch die Dauerausstellung des Museums

Die Dauerausstellung im HeimatMuseum Luckenwalde wurde 2006 eröffnet. Während der Führung erfahren Sie, was ein mittelalterlicher Bierstreit und der große Stadtbrand 1780 im 222 km entfernten Gera mit dem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung von Luckenwalde zu tun haben. Wir erklären anschaulich die Stadtgeschichte von der Luckenwalder Burg bis zum Biotechnologiepark. Sie können außergewöhnliche Stücke, wie z. B. den Pullover von Rudi Dutschke und weitere 12.000 Exponate bewundern.

max. 40 Personen je Führung

Marktturmführung

Warum steht der Marktturm in Luckenwalde? Wann wurde er errichtet? Wie hoch ist das mächtige Bauwerk? Was hat der Turm mit der St. Johanniskirche zu tun? Diese und weitere Fragen werden bei der Führung beantwortet. Nach erfolgtem Aufstieg über wunderbar alte Holztreppen können Sie einen einmaligen Blick über Luckenwalde genießen und erfahren manch Wissenswertes über das eine oder andere Bauwerk der Stadt. Bei gutem (klarem) Wetter kann man sogar den Berliner Fernsehturm erahnen, nein, er ist wirklich zu sehen.

max. 15 Personen je Führung

Der Rundgang beginnt am historischen Stadtplan zwischen Marktturm und Sankt Johanniskirche. Vorbei am Rathaus und dem HeimatMuseum bewegen wir uns Richtung "Haag" zu den beiden Kriegerdenkmalen. Weiter geht es durch den wunderschönen Nuthepark. Hier erfahren Sie etwas über die "Große Fabrik", die der König Friedrich II. in Luckenwalde bauen ließ. Warum war der mittelalterliche Bierstreit mit Jüterbog so wichtig für Luckenwalde? Nach der Antwort auf diese Frage geht es in die 1980 erbaute Fußgängerzone. Ein Abstecher zum Theater (in Bauhaustradition) mit "Doppelvolksschule"- dann endet der Spaziergang vor dem Rathaus von Luckenwalde.

max. 30 Personen je Führung

Stadtführung zu Fuß

Der Rundgang beginnt am historischen Stadtplan zwischen Marktturm und Sankt Johanniskirche. Vorbei am Rathaus und dem HeimatMuseum bewegen wir uns Richtung "Haag" zu den beiden Kriegerdenkmalen. Weiter geht es durch den wunderschönen Nuthepark. Hier erfahren Sie etwas über die "Große Fabrik", die der König Friedrich II. in Luckenwalde bauen ließ. Warum war der mittelalterliche Bierstreit mit Jüterbog so wichtig für Luckenwalde? Nach der Antwort auf diese Frage geht es in die 1980 erbaute Fußgängerzone. Ein Abstecher zum Theater (in Bauhaustradition) mit "Doppelvolksschule" - dann endet der Spaziergang vor dem Rathaus von Luckenwalde.

Teilnahme maximal 30 Personen

Stadtführung mit dem Bus oder einem anderen Fortbewegungsmittel

Das Fortbewegungsmittel organisieren Sie bitte selbst. Stadtführungspersonal steigt am HeimatMuseum zu und wird Ihnen die Sehenswürdigkeiten Luckenwaldes näherbringen. Einen Stopp können wir z. B. am ehemaligen Lagerfriedhof des Kriegsgefangenenlagers Stalag III A oder an der Gedenktafel für Rudi Dutschke (am Gymnasium) einlegen. Die detaillierte Fahrtroute legen wir in einem Vorgespräch mit Ihnen zusammen fest.

Personenzahl je nach Kapazität des Fortbewegungsbewegungsmittels

"Stalag IIIA - Friedhofsführung"

Treffpunkt zu dieser Führung ist der Eingang des ehemaligen Friedhofs des Kriegsgefangenenlagers Stalag III A hinter dem Biotechnologiepark. Stalag III A war das größte Kriegsgefangenenlager im Militärbezirk Berlin. Mehr als 200.000 Gefangene durchliefen das Lager und ca. 4.000 - 5.000 fanden hier den Tod.

max. 40 Personen je Führung

STALAG III A LUCKENWALDE
Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers und Gedenkstätte

"80 % - Das Rote Luckenwalde"

Eine Stadtrundfahrt mit dem Bus (Bus bitte selber organisieren) an die Schauplätze der Zeit von 1920 - 1933. Die Stadt hatte damals rund 25.000 Einwohner. 11.000 von ihnen waren Gewerkschaftsmitglieder, 80 % wählten die SPD und jeder Fünfte war ein Freidenker.

Es erwarten Sie Höhepunkte wie das Stadttheater mit Doppelvolksschule, der Waldfriedhof (von Richard Neutra), die Siedlungen: "Am Anger", "Auf dem Sande" und  "Upstallweg" (Erich Mendelsohn), das ehemalige Stadtbad und viele mehr.

Personenanzahl je nach Buskapazität

"Sagen und Märchen"

Ein Stadtspaziergang zu Fuß, auf dem Sie den Turmkobold von Luckenwalde kennen lernen. Sie erfahren etwas von einer Wette, und wie und von wem und warum der "Klosterbruder" (Magenlikör) erfunden wurde. Auch die Frage, warum der Kirchturm 12 Meter neben der St. Johanniskirche steht, wird beantwortet. Eine Führung nicht nur für Kinder, sondern auch für jung gebliebene und neugierige Zeitgenossen.

max. 40 Personen je Führung

Führung durch die Mendelsohnhalle Luckenwalde

Die ehemalige Hutfabrik  Friedrich Steinberg, Herrmann & Co. – heute liebevoll Mendelsohnhalle genannt – zählt sicherlich zu den architektonischen Höhepunkten unserer Stadt. Das herausragende Bauwerk wurde von dem berühmten Architekten Erich Mendelsohn geschaffen. Bei unserer Führung erfahren Sie vieles über die historischen Zusammenhänge von Halle und Stadtgeschichte. Eine kurzweilige Führung mit vorranging historischem Bezug erwartet Sie.

max. 30 Personen je Führung

Anmeldung zu den Führungen:

Seite drucken | Autor: Stadt Luckenwalde | zuletzt geändert am: 28.05.2024