Ehemalige Bürgermeisterin Luckenwaldes erhält Landesverdienstorden

Elisabeth Herzog-von der Heide, ehemalige Bürgermeisterin Luckenwaldes, hat am vergangenen Freitag den Verdienstorden des Landes Brandenburg erhalten. Ministerpräsident Dietmar Woidke überreichte ihr zusammen mit 12 anderen Menschen aus Brandenburg diese höchste Anerkennung, die das Land Brandenburg für außerordentliche Verdienste um das Land und seine Bevölkerung aussprechen kann.

Der Ministerpräsident betonte: "Ihr Engagement ist Vorbild für alle, die etwas bewegen wollen. Sie warten nicht, dass etwas von allein besser wird – Sie gehen hin, legen los und packen an. Für diesen großartigen, langjährigen Einsatz gilt den Ordensträgerinnen und -trägern ein riesengroßer, herzlicher Dank! Sie leisten Herausragendes.“

In der Laudatio würdigte man den jahrzehntelangen Einsatz der ehemaligen Bürgermeisterin für Luckenwalde und darüber hinaus: 

"Elisabeth Herzog-von der Heide aus Luckenwalde (Teltow-Fläming) ist Stadtgestalterin seit der Wiedervereinigung. Sie kam nach dem Mauerfall von Westfalen nach Luckenwalde. Sie war Dezernentin, Beigeordnete und 24 Jahre Bürgermeisterin. Sie hat die Stadt durch die schwierigen Jahre des Umbruchs geführt und sich dem demographischen Wandel entgegengestellt. Elisabeth Herzog-von der Heide ist es gelungen, Luckenwalde als Kreisstadt und regionalen Wachstumskern zu etablieren und zukunftsfest aufzustellen. Darüber hinaus besetzte sie wichtige Ehrenämter."

Woidke: „Elisabeth Herzog-von der Heide hat in ihrer Wahlheimat viel bewegt. Nah an den Menschen, offen für ihre Anliegen und stets mit dem Blick auf das Gemeinwohl war sie nicht einfach nur Bürgermeisterin, sondern eine verlässliche Stimme für ihre Stadt. Mit ihrer ruhigen, besonnenen und zugleich humorvollen Art hat sie sich in Luckenwalde und über die Stadtgrenzen hinaus Respekt erarbeitet.“

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 15.06.2026