Glückskinder entdecken das ehemalige Stadtbad

Letzte Woche machten sich 14 Ferienkinder des Hortes "Glückskinder" gemeinsam mit ihren Erziehern auf den weiten Weg zum ehemaligen Stadtbad. Dort erwartete sie ein abwechslungsreicher Vormittag, bei dem es eine ganze Menge zu lernen und viele Schätze zu entdecken gab. In zwei Gruppen eingeteilt, ging die Erkundungstour durch das leere Bad los, das 1928 von Hans Hertlein entworfen wurde, seit 1991 jedoch nicht mehr als Schwimmhalle genutzt wird. Derzeit steht die Sanierung des Gebäudes bevor, was die Tour für die Kinder noch viel spannender machte, da sie unter anderem selbst überlegen durften, wie man es zukünftig nutzen könnte.

Besonders aufregend war die große Schatzsuche gemeinsam mit Architekt Frank Schönert durch die verlassenen Kabinen des Bades. Denn dort versteckten sich wirklich viele unerwartete und vor allem handgemachte Kostbarkeiten. Von Skulpturen bis hin zu ungewöhnlich gestalteten Stühlen war einiges dabei. Dabei handelt es sich um Dinge, die im Laufe der Jahre des Leerstands vor Ort eingelagert wurden.

Außerdem durften sich die Kinder gemeinsam mit Liza Baranowski, Leiterin des Stadtplanungsamtes, auf die Suche nach dem Frosch begeben. Ausgestattet mit niedlichen Bauhelmen führte sie der Weg durch sämtliche Winkel des Gebäudes - vom Keller, über den Stöpsel des großen Beckens bis hin in die alten Sauna-Räume und hinein in das leere Schwimmbecken. Am Ende gelang es ihnen den Keramik-Frosch zu finden, der früher das Geschehen im Becken vom Rand aus überwachte. 

Am Ende waren sich alle einig: Hinter den alten Mauern des ehemaligen Stadtbades gibt es weit mehr zu entdecken als nur ein leeres Schwimmbecken. Mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Erinnerungen ging für die Ferienkinder ein abwechslungsreicher Tag zu Ende.

Seite drucken | Autor: Elisabeth Thiemann | zuletzt geändert am: 27.07.2026